Die Ombudskommission steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unserer Universität zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit zur Verfügung. Jedem konkreten Verdacht wird ohne Ansehen der Person nachgegangen.

Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Der Senat hat sechs erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Ombudspersonen bestellt, die die Fälle von (Selbst-)Anzeigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens betreuen. Die Geschäftsstelle der Ombudskommission unterstützt die Ombudspersonen in administrativer Hinsicht. Sie nimmt Verdachtsmeldungen auf wissenschaftliches Fehlverhalten vertraulich entgegen, berät Personen, die einen Verdacht melden oder unverschuldet in Vorgänge wissenschaftlichen Fehlverhaltens verstrickt sind. Eingehende Verfahren leitet die Geschäftsstelle vertraulich an die fachlich zuständige Ombudsperson weiter. Sie können sich auch zu konkreten Fällen zunächst beraten lassen, ohne dass eine offizielle Prüfung durch eine Ombudsperson erfolgt. Verdachtsfälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens können Sie auch anonym bei der Geschäftsstelle der Ombudskommission zur Anzeige bringen.

Die Ombudspersonen werden vom Senat für eine Amtszeit von fünf Jahren benannt. Sie sind vertrauensvolle Ansprechpartner, die jedem konkreten Verdacht ohne Ansehen der Person nachgehen. 

Ombudspersonen der Universität Leipzig

  • Prof. Daniela Demko (Juristenfakultät, stellvertretende Ombudsperson)
  • Prof. Daniel Huster (Medizinische Fakultät)
  • Prof. Jürgen Krug (Sportwissenschaftliche Fakultät)
  • Prof. Berthold Kersting (Fakultät für Chemie und Mineralogie)
  • Prof. Johannes Lemke (Medizinische Fakultät)
  • Prof. Paul Anthony Stevenson (Fakultät für Lebenswissenschaften)
  • Prof. Ludwig Stockinger (Philologische Fakultät)

 

Gute wissenschaftliche Praxis während der Corona-Epidemie

Eine gute wissenschaftliche Praxis ist auch während der Coronavirus-Pandemie unerlässlich für die wissenschaftliche Integrität und das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Verbreitung von SARS-CoV-2 werden vermehrt Publikationen auf Preprint-Servern zur Verfügung gestellt, ohne dass sie vorher einem Peer Review unterzogen wurden. In einem Statement für das Science Media Center hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Stellung zu den Chancen und Risiken dieser Form des Öffentlichmachens wissenschaftlicher Erkenntnisse genommen.

Zum Statement der DFG

Das europäische Netzwerk European Network of Research Integrity Offices (ENRIO) betont ebenfalls die Notwendigkeit guter wissenschaftlicher Praxis auch während der Pandemie:

Zum ENRIO-Statement

Weiterführende Informationen

Ombudsmann für die Wissenschaft

Neben den Ombudspersonen unserer Universität gibt es die überregionale Einrichtung Ombudsman für die Wissenschaft. Diese steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unmittelbar und unabhängig von einem Bezug zur DFG zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und ihrer Verletzung durch wissenschaftliche Unredlichkeit zur Verfügung. Eine parallele Anrufung beider Ombudsstellen ist nicht möglich.

Ethikbeirat

Fragen zu den ethischen Aspekten Ihrer Forschungsvorhaben richten Sie bitte an den Ethikbeirat. Der Ethikbeirat prüft und gibt gegebenenfalls eine Stellungnahme zu ethischen Aspekten geplanter Forschungsvorhaben mit Menschen ab.

Ethik-Kommission an der Medizinischen Fakultät

Die Ethik-Kommission sichert die Beachtung ethischer und rechtlicher Standards sowie die wissenschaftliche Integrität von Forschungsvorhaben am und mit Menschen.

Workshops zu guter wissenschaftlicher Praxis

Die Research Academy Leipzig bietet Weiterbildungen, Symposien sowie Workshops zu guter wissenschaftlicher Praxis an.

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