Abhängig vom gewählten Studiengang sind unterschiedliche Unterlagen für Ihre Bewerbung notwendig. Wir informieren Sie, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen und welche Sonderfälle zu beachten sind.

Zum Studium an unserer Universität ist berechtigt, wer über die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife verfügt. Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Seite Bewerbung.

Welche Unterlagen muss ich einreichen?

Die Bewerbung für ein Studium an unserer Universität erfolgt online über das Bewerbungsportal AlmaWeb. Mit Ihrer Online-Bewerbung erzeugen Sie ein PDF-Dokument. Bitte reichen Sie dieses Dokument ausgedruckt, unterschrieben und mit den geforderten Unterlagen im Studentensekretariat ein.

Wenn Sie sich für das 1. Fachsemester eines örtlich zulassungsbeschränkten Studiengangs bewerben, müssen Sie nur dann Unterlagen einreichen, wenn Sie einen Sonderantrag oder ein Zweitstudium geltend machen möchten. Diese Unterlagen umfassen:

  • Sonderantrag mit Unterschrift und
  • Nachweis (einfache Kopie) eines geleisteten Dienstes oder
  • Nachweis (einfache Kopie) für ein FSJ Pädagogik (gilt nur bei Bewerbungen für das Lehramt) oder
  • Nachweis (einfache Kopie) für Sorbischkenntnisse (gilt nur bei Bewerbungen für das Lehramt) oder
  • Nachweis (amtlich beglaubigt) für einen gestellten Antrag auf Nachteilsausgleich oder
  • Nachweis (amtlich beglaubigt) für einen gestellten Härtefallantrag oder
  • Nachweis (einfache Kopie) für ein Zweitstudium.

Für die Immatrikulation notwendige Unterlagen fordern wir in einem zweiten Schritt von Ihnen ab, wenn Sie eine Zulassung erhalten haben.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Bewerbung für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge.

Wenn Sie sich für ein höheres Fachsemester eines örtlich zulassungsbeschränkten Studiengangs bewerben, reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

Für die Immatrikulation notwendige Unterlagen fordern wir in einem zweiten Schritt von Ihnen ab, wenn Sie eine Zulassung erhalten haben. 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Bewerbung für ein höheres Fachsemester.

Wenn Sie sich für einen zulassungsfreien Studiengang im 1. oder in einem höheren Fachsemester bewerben, reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Anmeldung auf Einschreibung mit Unterschrift
  • Kopie der Hochschulzugangsberechtigung (amtlich beglaubigt)
  • ggf. Immatrikulationsbescheinigung der zuletzt besuchten Hochschule
  • Krankenkassennachweis
  • ggf. Abschlusszeugnis einer Fachhochschule bzw. Hochschule (amtlich beglaubigt)
  • ggf. Anrechnungsbescheid
  • ggf. Nachweis der bestandenen Eignungsfeststellungsprüfung
  • ggf. Nachweis des Instituts oder der Fakultät, dass Sie die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen für Ihren gewählten Masterstudiengang erfüllen
  • ggf. Bestätigung über das Ablegen aller Prüfungsleistungen des Bachelors zur Aufnahme eines Masterstudiums
  • ggf. phoniatrisches Gutachten
  • ggf. Nachweis über ein erbrachtes Praktikum
  • ggf. Exmatrikulationsnachweis der zuletzt besuchten Hochschule

Bitte reichen Sie keine Originaldokumente ein und verwenden Sie keine Heft- und Büroklammern, Bewerbungsmappen oder Klarsichthüllen. Die Bewerbungsunterlagen werden nach dem Auswahlverfahren vernichtet.

Erklärungen zu den Bewerbungsunterlagen

Welche Unterlagen müssen unter welchen Umständen eingereicht werden? Wer darf Dokumente beglaubigen? Diese Fragen stellen sich viele Studieninteressierte. Wir haben einige wichtige Antworten zusammengestellt.

Wenn Sie bereits über ein abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulstudium verfügen, reichen Sie bitte das Abschlusszeugnis in amtlich beglaubigter Kopie ein oder reichen Sie es spätestens bis zur endgültigen Immatrikulation nach. 

Falls das Abschlusszeugnis bis Studienbeginn nicht vorgelegt werden kann, reichen Sie bitte eine Bestätigung Ihrer Einrichtung ein, dass Sie alle Prüfungsleistungen Ihres Erststudiums erbracht haben.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite zum Zweitstudium.

Mit einer amtlichen Beglaubigung weisen Sie die Übereinstimmung einer Kopie mit dem Original nach. Amtliche Beglaubigungen dürfen nur öffentliche Stellen vornehmen, die ein Dienstsiegel führen, zum Beispiel Behörden, Notare und Pfarrämter, nicht aber Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Vereine. Eine amtliche Beglaubigung muss mindestens enthalten:

  • einen Vermerk, der bescheinigt, dass die Kopie/Abschrift mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk)
  • die Unterschrift des Beglaubigenden
  • den Abdruck des Dienstsiegels, in der Regel mit Emblem, ein einfacher Schriftstempel ist nicht ausreichend

Das Muster einer amtlichen Beglaubigung sowie weitere Hinweise finden Sie auf der Seite von hochschulstart.de.

Wenn Sie sich für ein höheres Fachsemester bewerben möchten, benötigen Sie einen Anrechnungsbescheid. Damit können Sie sich Ihre bereits erbrachten Studienzeiten und Studienleistungen auf Ihr neues Studium anrechnen lassen.

Bitte wenden Sie sich mit dem entsprechenden Formular an den für Ihren neuen Studiengang zuständigen Prüfungsausschuss und lassen Sie es dort ausfüllen.

Bitte beachten Sie auch die Informationen auf unserer Seite Bewerbung für höhere Fachsemester.

Wenn Sie sich für einen zulassungsfreien Studiengang im ersten oder höheren Fachsemester bewerben, werden Sie am Ende der Online-Bewerbung aufgefordert, das PDF-Dokument „Antrag auf Einschreibung“ auszudrucken.

Bitte reichen Sie das ausgedruckte Dokument unterschrieben mit allen notwendigen Unterlagen fristgerecht im Studentensekretariat ein.

Wenn Sie sich für ein höheres Fachsemester eines örtlich zulassungsbeschränkten Studiengangs bewerben, werden Sie am Ende der Online-Bewerbung aufgefordert, das PDF-Dokument „Antrag auf Zulassung“ auszudrucken.

Bitte reichen Sie das ausgedruckte Dokument unterschrieben mit allen notwendigen Unterlagen fristgerecht im Studentensekretariat ein.

Wenn Sie sich für ein Lehramtsstudium bewerben, kann eine besondere Anerkennung des Freiwilligen Sozialen Jahrs „Pädagogik“ in Sachsen (FSJ Pädagogik) oder eines gleichgestellten Dienstes oder Praktikums erfolgen. Gleichgestellt sind ein Dienst oder ein Vollzeitpraktikum dann, wenn sie

  • in einer pädagogischen Einrichtung für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene erfolgten,
  • mindestens sechs Monate dauerten,
  • einen Stundenumfang von mindestens 700 Stunden aufweisen.

Bitte reichen Sie den Sonderantrag dazu fristgerecht mit einer einfachen Kopie der Dienstzeitbescheinigung oder einem Schreiben Ihrer Einrichtung ein. Das Schreiben muss eine aussagekräftige Tätigkeitsbeschreibung und einen Stundennachweis enthalten.

Die Dienstzeitbescheinigung erhalten Sie nach Abschluss Ihres Dienstes, frühestens jedoch sechs Monate nach Dienstbeginn. Ein vor Dienstantritt ausgestelltes Schreiben (schriftliche Vereinbarung, Vertrag oder Ähnliches) kann nicht anerkannt werden!

Folgende Dienste können im Zulassungsverfahren berücksichtigt werden:

  • freiwilliger Wehrdienst oder Wehrdienst bis zur Dauer von drei Jahren
  • Zivildienst und Dienste im Ausland gemäß Paragraf 14b des Zivildienstgesetzes (ZDG)
  • freiwilliges soziales Jahr, freiwilliges ökologisches Jahr, Europäischer Freiwilligendienst, Internationaler Jugendfreiwilligendienst, Bundesfreiwilligendienst oder die Förderprogramme „Weltwärts“ und „Kulturweit“ von jeweils mindestens sechsmonatiger Dauer
  • Freiwilligendienst aller Generationen (FdaG) Sachsen von mindestens sechsmonatiger Dauer und einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden
  • mindestens zweijähriger Dienst als Entwicklungshelferin oder Entwicklungshelfer
  • Betreuung oder Pflege eines leiblichen oder adoptierten Kindes unter 18 Jahren oder eines pflegebedürftigen Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren

Bitte reichen Sie als Nachweis des geleisteten Dienstes eine einfache Kopie der Dienstzeitbescheinigung ein. Diese erhalten Sie nach Abschluss Ihres Dienstes, frühestens jedoch sechs Monate nach Dienstbeginn. Ein vor Dienstantritt ausgestelltes Schreiben (schriftliche Vereinbarung, Vertrag oder Ähnliches) kann nicht anerkannt werden.

Sollte Ihr Dienst zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht abgeschlossen sein, können Sie den Nachweis mit einer vorläufigen Dienstzeitbescheinigung erbringen.

Sonderfall bevorzugte Zulassung:
Wenn Sie in der Vergangenheit bereits eine Zulassung für den beantragten Studiengang erhalten haben, diese aufgrund eines Dienstes aber nicht annehmen konnten, können Sie diese Zulassung spätestens zum zweiten Bewerbungssemester nach Ihrem Dienstende geltend machen (bevorzugte Zulassung). Bitte geben Sie dies in der Online-Bewerbung an. Senden Sie abschließend den Sonderantrag fristgerecht mit einfachen Kopien der Dienstbescheinigung und des Zulassungsbescheids an das Studentensekretariat.

Eine außergewöhnliche Härte (Härtefall) ist gegeben, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe existieren, die eine sofortige Studienaufnahme oder einen Studienortwechsel rechtfertigen. Da dies gravierende Auswirkungen auf die Vergabe der zur Verfügung stehenden Studienplätze hat, wird bei der Prüfung eines Härtefallantrags ein besonders strenger Maßstab angelegt.

Es muss eine besonders schwerwiegende persönliche Ausnahmesituation nachgewiesen werden, die sich nur auf gegenwärtige oder künftige Umstände beziehen kann. Eine solche Ausnahmesituation wäre beispielsweise eine Erkrankung mit der Tendenz zur Verschlechterung, die es Ihnen bei einem verzögerten Studienbeginn (oder Studienortwechsel) nicht ermöglichen würde, das Studium erfolgreich abzuschließen.

Wenn Sie einen Härtefallantrag stellen möchten, geben Sie dies bitte in der Online-Bewerbung an. Senden Sie abschließend das erzeugte PDF-Dokument (Sonderantrag bzw. Antrag zur Zulassung) mit aussagekräftigen, amtlich beglaubigten Nachweisen sowie einer Begründung für Ihren Härtefallantrag fristgerecht an das Studentensekretariat.

Ihr Härtefall muss durch die beigefügten Belege so deutlich dargestellt sein, dass eine außenstehende Person den vorliegenden Sachverhalt anhand der Unterlagen nachvollziehen kann. Die geltend gemachten Umstände müssen in Ihrer Person liegen und nicht von Ihnen zu vertreten sein! Prüfen Sie deshalb bei einer geplanten Antragstellung bitte selbstkritisch Ihre Erfolgsaussichten.

Einem Härtefall kann nur stattgegeben werden, wenn bestimmte Härtefallrichtlinien gegeben sind. Einen Überblick hierüber erhalten Sie auf den Seiten von hochschulstart.de. Danach liegt ein Härtefall unter anderem in folgenden Fällen nicht vor:

  • Die Studieninteressentin oder der Studieninteressent ist verheiratet.
  • Die Studieninteressentin oder der Studieninteressent hat ein Kind oder mehrere Kinder.
  • Die Studieninteressentin oder der Studieninteressent hat einen Teilstudienplatz.
  • Die Studieninteressentin oder der Studieninteressent möchte in Leipzig promovieren.
  • Die Studieninteressentin oder der Studieninteressent hat kranke oder schwerbehinderte Eltern(teile).

Wenn Sie momentan an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind oder dies in der Vergangenheit waren, legen Sie Ihren Unterlagen bitte eine Immatrikulations- beziehungsweise Studienbescheinigung bei. Aus dieser müssen der Studiengang, die Studienfächer und die Fachsemester erkenntlich sein.

Immatrikulationsbescheinigungen ausländischer Hochschulen reichen Sie bitte in deutscher oder englischer Sprache ein.

Wenn Sie gesetzlich versichert sind, benötigen wir von Ihnen das Dreifachformular zur Einschreibung an der Hochschule. Dieses erhalten Sie problemlos von Ihrer Krankenkasse. Bitte achten Sie dabei auf ein aktuelles Ausstellungsdatum.

Wenn Sie privat versichert sind, reichen Sie bitte den Nachweis über die Befreiung von der Versicherungspflicht – ausgestellt von einer gesetzlichen Krankenkasse – bei uns ein. Dazu können Sie sich an jede gesetzliche Krankenkasse wenden.

Bitte schicken Sie keine Kopie Ihrer Chipkarte! Diese können wir aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht akzeptieren.

Unter bestimmten Bedingungen können Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Da dies gravierende Auswirkungen auf die Vergabe der zur Verfügung stehenden Studienplätze hat, sind die Kriterien zur Anerkennung eines solchen Antrags eng gefasst. Welche Kriterien genau zur Anerkennung eines Nachteilsausgleichs führen können, erfahren Sie auf der Homepage von hochschulstart.de.

Wenn Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen möchten, geben Sie dies bitte in der Online-Bewerbung an. Senden Sie abschließend das erzeugte PDF-Dokument mit aussagekräftigen, amtlich beglaubigten Nachweisen fristgerecht an das Studentensekretariat.

Für einige Studiengänge ist der Nachweis eines phoniatrischen Gutachtens zwingende Immatrikulationsvoraussetzung. Ein solches kostenpflichtiges Gutachten wird vom Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Facharzt und Pädaudiologie) oder vom Facharzt für HNO-Heilkunde mit der Zusatzbezeichnung „Stimm- und Sprachstörungen“ ausgestellt.

Für einige Studiengänge ist der Nachweis eines absolvierten Praktikums zwingende Immatrikulationsvoraussetzung. Welche Studiengänge das genau betrifft, lesen Sie bitte auf der Seite Spezielle Zugangsvoraussetzungen nach.

Wenn Sie in Ihrer Online-Bewerbung einen oder mehrere Sonderanträge gestellt haben, werden Sie nach dem Abschicken der Online-Bewerbung aufgefordert, den Antrag oder die Anträge (PDF) auszudrucken. Bitte schicken Sie den Sonderantrag oder die Sonderanträge ausgedruckt und mit den geforderten Nachweisen fristgemäß an die auf dem Antrag angegebene Anschrift.

Wenn Sie sich für ein Lehramtsstudium bewerben, können Sorbischkenntnisse eine besondere Bonierung bewirken. Wenn Sie eine solche Anerkennung geltend machen möchten, reichen Sie den Sonderantrag bitte fristgerecht mit einer einfachen Kopie Ihres Abiturzeugnisses im Studentensekretariat ein.

Aus dem Abiturzeugnis müssen Sorbischkenntnisse im Umfang von C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen hervorgehen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn Sie Sorbisch im Leistungskurs bis zum Ende der 12. oder 13. Klasse belegt haben. Auch äquivalente Nachweise, aus denen dieser Umfang ersichtlich ist, sind möglich.

Wenn Sie zum Bewerbungszeitpunkt bereits über ein abgeschlossenes Studium an einer deutschen Hochschule oder Fachhochschule verfügen, sprechen wir von einem Zweitstudium.

Möchten Sie sich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang (NC-Studiengang) bewerben, muss Ihr Abschlusszeugnis bis spätestens 15.07. des entsprechenden Jahres vorliegen. Die Auswahl innerhalb der Zweitstudienquote erfolgt anschließend anhand einer Messzahl. Diese wird aus der Abschlussnote Ihres Erststudiums und Ihrer einzureichenden Studienwunschbegründung errechnet. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf dem Merkblatt „Die Zulassung zum Zweitstudium“

Wenn Sie sich für einen zulassungsfreien Studiengang bewerben möchten, können Sie das Abschlusszeugnis bis zur endgültigen Immatrikulation nachreichen. Eine Studienwunschbegründung ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Bewerbung

Bewerbungs­fristen

mehr erfahren

Online-Bewerbung

mehr erfahren

Spezielle Zugangs­voraus­setzungen

mehr erfahren
zum Seitenanfang