Die Schausammlung zeigt in sechs Vitrinen archäologische Funde vom altsteinzeitlichen Faustkeil bis zur mittelalterlichen Ofenkachel und deckt damit eine Zeitspanne von fast einer halben Million Jahre Menschheitsgeschichte ab.

Diverse Keramik und Steinartefakte aus der Geologisch-Paläontologischen Sammlung
Auch für die Sammlung Ur- und Frühgeschichte sind geologische Fundstücke relevant. Foto: Matthias Wöhrl

Aus der Altsteinzeit, der Epoche des Sammelns und Jagens, sind fast ausschließlich Artefakte in Form von geschlagenem Feuerstein erhalten geblieben. Von diesen besitzt die Sammlung eine Vielzahl aus berühmten und Namen gebenden Fundstellen, etwa Faustkeile aus dem französischen St. Acheul. Die Vielfalt der jungsteinzeitlichen Kulturen der Region ist anhand von Originalen und Gipsabgüssen von Keramikgefäßen nachvollziehbar. Sie werden durch Geräte aus geschliffenem Felsgestein ergänzt, die bei der Holzbearbeitung eingesetzt worden sind, aber auch als Waffe oder Statussymbol interpretiert werden.

Für die interessierte Öffentlichkeit ist ein großer Teil der mehr als 5.000 Stücke umfassenden Lehr- und Studiensammlung zugänglich. Da der Sammlungsraum gleichzeitig als Arbeitsraum genutzt werden muss, kann dieses Angebot nur begrenzt und nach Voranmeldung wahrgenommen werden.

Öffnungszeiten der Sammlung

Mittwoch
13:30 — 14:30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

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