Raman-Spektroskopie an Flüssigkeiten und Festkörpern
Betreuer: Dr.
Mieczyslaw Pluta
Für das Studium der
Molekülschwin- gungen in Flüssigkeiten
und der Gitterschwingungen in Festkörpern ist die Raman-Spektroskopie
neben der
Infrarot-Spektroskopie eine wichtige Methode. Der Raman-Effekt bedeutet
die
unelastische Streuung von Licht an Materie. Das gestreute Licht hat
gegenüber
dem eingestrahlten Licht eine um die Energie der Schwingungen
veränderte
Energie. In dem Versuch werden die Ramanspektren einer Reihe von
Flüssigkeiten
und Festkörpern auch polarisationsabhängig aufgenommen und die
Schwingungsmoden
bestimmt und interpretiert. Dazu werden die Ergebnisse der
Gruppentheorie
genutzt. Im Versuch kommen unter anderem zwei LASER und ein
Doppelmonochromator
zum Einsatz.
- Theorie des Raman-Effektes,
- Kenntnis der experimentellen Anordnung und deren Funktion,
- Erste Grundlagen der Gruppentheorie,
- Kenntnisse der Struktureigenschaften von Festkörpern und
Flüssigkeiten.

