Zahlreiche Auszeichnungen mit nationalen und internationalen Preisen belegen die Exzellenz unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Hier stellen wir Ihnen die Preisträger vor.

ERC-Grants

Derzeit werden fünf Wissenschaftler der Universität Leipzig durch ERC-Grants gefördert. ERC-Grants sind Forschungspreise des Europäischen Forschungsrats (engl. European Research Council). In Europa gehören sie zu den höchsten Auszeichnungen für individuelle Forschungsleistungen. Während ERC Starting Grants exzellente Nachwuchsforschende in der frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn auszeichnen, fördern ERC Consolidator Grants vielversprechende Forschende sieben bis zwölf Jahre nach ihrer Promotion. ERC Advanced Grants werden an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die bereits auf ihrem Forschungsgebiet etabliert sind.

ERC Starting Grants

  • Nico Eisenhauer, Arbeitsgruppe Experimentelle Interaktionsökologie, wird seit 2016 gefördert. Er erforscht am Forschungszentrum iDiv, welchen Einfluss europäische Regenwürmer als invasive Art auf das nordamerikanische Ökosystem haben.
Professor Nico Einsenhauer im weißen Kittel bei der Arbeit im Labor
Professor Nico Eisenhauer am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), Foto: Christian Hüller

ERC Consolidator Grants

  • László Székelyhidi, Professor für Angewandte Mathematik, erforscht seit 2017 die Darstellung der Grundgleichungen der Strömungsmechanik als sogenannte Inklusionsprobleme. Bereits 2011 erhielt er einen ERC Starting Grant.
Prof. Dr. László Székelyhidi vom Mathematischen Institut
Professor László Székelyhidi, Foto: Foto-Zentrum Leipzig
  • Ralf Seidel, Professor für molekulare Biophysik, erhielt 2017 den ERC Grant für seine Forschung zu CRISPR-Cas-Enzymen. Seidel wurde bereits 2011 mit einem Starting Grant ausgezeichnet.
Professor Ralf Seidel
Professor Ralf Seidel, Foto: Swen Reichhold

ERC Advanced Grants

  • Alfons Käs, Biophysiker, erhielt 2017 den ERC-Grant für seine Forschung zu den physikalischen Eigenschaften von Krebszellen.
Professor Josef Alfons Käs, Foto: Swen Reichhold
  • Martin Haspelmath, Linguist, erhielt 2015 den ERC Grant für seine Forschung zu grammatikalischen Konstanten in verschiedenen Sprachen.
Professor Martin Haspelmath
Professor Martin Haspelmath, Foto: Swen Reichhold

Alexander von Humboldt-Professur

Die Alexander von Humboldt-Professur ist der höchstdotierte Forschungspreis in Deutschland und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des internationalen Forschungsfonds für Deutschland vergeben.

An der Universität Leipzig lehren derzeit zwei Alexander von Humboldt-Professoren.

Der Philosoph James Conant erhielt 2017 die renommierte Humboldt-Professur. Conant interessiert sich für Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie und arbeitet an einer Synthese der idealistischen deutschen und der analytischen amerikanischen philosophischen Schule. Als Co-Direktor des Forschungskollegs Analytic German Idealism bringt er neue Impulse und Denkanstöße nach Leipzig und stärkt die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit der Universitäten Leipzig, Potsdam, Chicago und Pittsburgh in der Philosophie.

Filmportrait der Alexander von Humboldt-Stiftung über James Conant

Filmportrait der Alexander von Humboldt-Stiftung über James Conant

Gregory Crane wurde 2012 mit der Humboldt-Professur ausgezeichnet. Crane ist Altphilologe und wendet Methoden der Informatik zur Systematisierung der kulturellen Entwicklung des Menschen an. Als Pionier der digitalen Geisteswissenschaften unterstützt er die Leipziger Informatik im Aufbau der Digital Humanities.

Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung

Der Anneliese Maier-Forschungspreis wird jährlich an Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland vergeben.

Robert Brandom erhielt 2015 den Anneliese Maier-Preis. Er ist einer der renommiertesten Philosophen der Gegenwart und trägt zur weiteren Vernetzung der zeitgenössischen deutschen und amerikanischen Philosophie bei.

Dem Philosophen James Conant wurde 2011 der Anneliese Maier-Forschungspreis verliehen.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis. Er wird als wichtigster deutscher Forschungspreis an hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, um ihre Arbeitsbedingungen und Forschungsmöglichkeiten verbessern und ihnen mehr Flexibilität zu ermöglichen.

László Székelyhidi wurde 2018 für seine ausgezeichnete Forschung in der Theorie partieller Differentialgleichungen ausgezeichnet.

Filmportrait der Deutschen Forschungsgesellschaft über László Székelyhidi

Filmportrait der Deutschen Forschungsgesellschaft über László Székelyhidi

Heinz Maier-Leibnitz-Preis

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an junge Forschende als Anerkennung und weiterer Anreiz für herausragende wissenschaftliche Arbeit vergeben. Er soll die Preisträgerinnen und Preisträger ermutigen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen.

Der Biologe Nico Eisenhauer wurde 2014 ausgezeichnet. Er lehrt und forscht am Institut für Biologie und am Forschungszentrum iDiv.

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