Einmal im Jahr laden wir alle Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Leipzig und der anderen Leipziger Hochschulen herzlich zu einem gemeinsamen Austausch über fachspezifische und fächerübergreifende Fragen des Lehrens und Lernens ein. Gegenseitiges Inspirieren, Reflektieren und Vernetzen werden an diesem Tag besonders großgeschrieben. Der Tag der Lehre macht das vielfältige Engagement und die vielen innovativen Ideen in der Lehre an unserer Universität sichtbar. Der nächste Tag der Lehre findet am 8. November 2019 statt.

Grafik zum 5. Tag der Lehre
Der 5. Tag der Lehre findet am 8. November 2019 statt. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf der Zukunft der Lehre. Grafik: Universität Leipzig

Zukunft der Lehre

Im November vergangenen Jahres haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, der Frage nachzugehen, wie gute Lehre im digitalen Zeitalter aussehen kann. Die dort gesammelten Impulse und Eindrücke werden beim diesjährigen Tag der Lehre aufgenommen und weiterentwickelt:

  • Was hat sich seit dem Tag der Lehre im vergangenen Jahr getan?
  • Wo stehen wir als Universität inzwischen?
  • Was heißt das für die eigene Lehre und die strategische Ausrichtung der Universität Leipzig?

Programm

Am 5. Tag der Lehre tauschen sich Lehrende, Mitarbeitende und Studierende über die Kompetenzen, Arbeitsweisen und Lehrkonzepte der Zukunft in Workshops und Diskussionsrunden aus. Außerdem können sich die Teilnehmenden im Zukunftsforum an digitalen Inseln und Postern über innovative Lehrprojekte, -ideen und Tools informieren. Während der Anmeldung und der Mittagspause besteht die Möglichkeit, die Akteure der Hochschuldidaktik kennenzulernen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Keynote zur Eröffnung und eine Podiumsdiskussion zum Abschluss.
Klicken Sie auf die einzelnen Zeitslots für mehr Informationen zu den Programmpunkten und Beteiligten.

Programmheft zum 5. Tag der Lehre
PDF ∙ 2 MB

  • Anmeldung
  • Lehre in HD erleben

    Im Foyer des Augusteums, gleich neben dem Büfett, können Sie sich mit hochschuldidaktischen Häppchen versorgen. Hier bieten wir Ihnen einen Überblick und Antworten auf Ihre Fragen: welche Angebote passen zu meinen Fragen und Ideen bezüglich der Lehre? Wen kann ich ansprechen?

    Entdecken Sie Material wie die „Tipps zur Lehre“ oder Angebote wie die „WERKSTATT... an der eigenen Lehre feilen“ und den „Evaluationsparcours“ im exemplarischen Kleinformat. 

    Kommen Sie miteinander und mit hochschuldidaktischen Expertinnen und Experten der Universität Leipzig und der HTWK Leipzig ins Gespräch. Hier ist Raum für Fragen, die Sie beschäftigen und die Möglichkeit, sich zu einem Austausch- oder Beratungsgespräch im Anschluss an den Tag der Lehre zu verabreden.

    Foyer Neues Augusteum
  • Eröffnung und Begrüßung: Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin
  • Keynote: Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Prorektor für Bildung und Internationales mit einem Grußwort von Prof. Dr. Martin Polaschek, Rektor der Universität Graz

Hörsaal 8

Sie können nicht an der Eröffnung teilnehmen? Verfolgen Sie die Begrüßung und Keynote im Livestream

  • Digitale Wissensproduktion kollaborativ gestalten. Wie geht das?
    Prof. Dr. Elisabeth Burr, Elena Arestau, Ulrike Fußbahn, Charlotte Hartungen
    In diesem Langworkshop wird zunächst ausgehend von einem Projekt der Romanistik thematisiert, wodurch sich Wissensproduktion im digitalen Zeitalter kennzeichnet. Dann werden die Teilnehmenden „spielerisch“ mit den bei der kollaborativen Produktion von Wissen zum Einsatz kommenden Technologien (Etherpad, Wiki, Datenbanken, Stylesheets) konfrontiert und anhand von praktischen Aufgaben in deren Funktionsweise eingeführt. Mit Blick auf die Schaffung digitaler Forschungsgegenstände wird praktisch an die Modellierung von Texten, ihre Transkription und Auszeichnung und die dabei eingesetzte Technologie (Oxygen XML-Editor) herangeführt. Am Beispiel des Projektes wird zudem aufgezeigt, wie Studierende an die verwendeten Tools herangeführt werden und welchen substantiellen Beitrag sie im folgenden durch das kollaborative Arbeiten leisten können. Abschließend werden die Teilnehmenden die Gelegenheit haben, über die Übertragung der erprobten kollaborativen Technologien in ihre Fächer und Lehrumgebungen nachzudenken.
    Maximale Teilnehmenden-Zahl: 16 Personen / bitte eigene Laptops mitbringen!
    Raum S 204
  • Zukunftskompetenzen praktisch vermittelt. Planspiele in der Lehre.
    Dr. Anke Kleefisch, Dr. Maik Pradel, Dr. Martin Gerner
    Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil können sich die Teilnehmenden in der Unternehmensführung in einem computergestützten Planspiel versuchen. Sie erfahren dabei selbst, wie sich der Entscheidungsprozess im Team unter Zeitdruck gestaltet. Im Vordergrund steht der Erkenntnisgewinn, dass neben fachspezifischen Inhalten auch die eigene Rollenfindung im Team eine Herausforderung darstellen kann. Der zweite Teil lädt zum Weiterdenken ein und bietet die Möglichkeit zum Austausch. Es werden konkrete Konzeptionen von Planspielen und ähnlichen Settings vorgestellt. Außerdem wird im Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden geeignete Prüfungsformate diskutiert. Insbesondere soll die Diskussion angestoßen werden, welchen Beitrag Planspiele als Lehrformat zur Vermittlung digitaler Handlungskompetenzen leisten können. Schließlich werden die Teilnehmenden Raum haben, um über die Übertragung des Konzepts in andere Fächer und Lehrsettings nachzudenken.
    Raum S 202

Digitale Inseln

  • Open Educational Resources – Material für alle!
    Kamilla Skudelny
  • Papierlos studieren
    Katharina Malkawi, Partick Beer
  • H5P in der Sportlehrkräfteausbildung
    Sebastian Spillner, Jonas Busse
  • SkillsLabs in der Veterinärmedizin – Von A wie Abhorchen bis Z wie Zunähen
    Julia Dittes
  • Der aktive Vorlesungssaal – Mit ARSnova Vorlesungen interaktiv gestalten
    Sebastian Stieler, Prof. Dr. H. Löbler
  • Verstärkung von Selbstlernprozessen durch selbstständiges Experimentieren und Analysieren
    PD Dr. Frank Stallmach
  • Mahara-Miniworkshop
    Franziska Brenner
  • Digitale Unterstützung durch das Academic Lab – Sprachen und Methoden
    Nicole Mackus, Kerstin Gackle, Antje Rüger
  • 360°-Bilder und -Videos im Fremdsprachenunterricht & in der Hochschullehre
    Almut Ketzer-Nöltge, Christine Magosch
  • Virtuelle Welten entdecken. Wie lässt sich Virtual Reality für die Hochschullehre nutzen? --- ENTFÄLLT ---
    Elisabeth Kucinski
  • Wie Lehrende ihre Studierenden bei der Geschäftsideenentwicklung unterstützen können: Academic Business Coaching
    Christian Hauke
  • SHRIMP: Social Hypertext für die geisteswissenschaftliche Lehre
    Dr. Sebastian Herrmann
  • Softwareanwendungen des URZ für Studierende und Lernende
    Ben Förster
  • Lit4School – eine online Literaturdatenbank für den Unterricht
    Simon Weise, PD Dr. Silke Horstkotte
  • Das UBLab – experimentelle Dienste der UB im Kontext von Open Source Software & Open Data
    Ronny Gey

Poster

  • Mit praxisnaher Lehre für Allgemeinmedizin in Stadt und Land begeistern – Programme LeiKA und MiLaMed
    Anja Schultze, Dr. Tobias Deutsch
  • HFD Community Working Group: Entwicklung von Micro-Learning-Units für die hochschul-/medizindidaktische Qualifizierung von Lehrenden
    Anja Schultze

  • Bedeutung der Lehre für Angehörige verschiedener Statusgruppen
    Michael Fuchs, Martin Kaden, Sandy Adam, Marie-Luise Jauch, Olivia Wolfart
  • Medienkonzeptentwicklung am Herder-Institut – Präsentation erster Ergebnisse
    Prof. Dr. Nicola Würffel, Almut Ketzer-Nöltge
  • Wie der Einsatz digitaler Lehrformen die Lernleistung beeinflusst
    Sascha Leisterer
  • Entwicklung, Durchführung & Evaluation des Modellpraktikums Medikationsmanagement
    Prof. Dr. Thilo Bertsche, Dr. Susanne Schiek
  • Das Längsschnittcurriculum Kommunikation an der Medizinischen Fakultät Leipzig
    Dr. Anja Zimmermann
  • EllLa: Englisch lehren und lernen im Labor
    Dr. Petra Knorr, Josefine Klein
  • Erlebnisse, Ergebnisse, Erkenntnisse und erfolgreiche Anwendung – seminaristische Übungen in der Biomechanik
    Andrea Herrmann
  • Prüfungsvorbereitung online
    Dr. Claudia Wöckel
  • Das StartTraining als alternatives Praxisformat an der UL – Professionalisierung von Lehramtsstudierenden (weiter)denken
    Maren Reichert, Anke Weinreich

  • Lehramtsstudierende erstellen Aufgaben und LearningApps für ein sprachenübergreifendes Schülerseminar
    Prof. Dr. Grit Mehlhorn, Lehramtsstudierende des Instituts für Slavistik

  • Tax Game – Unternehmensplanspiel
    Prof. Dr. Carmen Bachmann
  • Pädagogische Kompetenzen im digitalen Zeitalter
    Prof. Dr. Maria Hallitzky, Dr. Christian Herfter, Ariane Hinneburg
  • Digitale Medien in der Sportlehrkräfteausbildung (DiMeSpo) – Zur Reflexionskompetenz von angehenden Lehrkräften im Umgang mit Heterogenität
    Sebastian Spillner

    Foyer Neues Augusteum
  • Den Kreis schliessen. Kollegialer Austausch zur Weiterentwicklung der Lehre. (hochschulinterner Workshop, empfohlen für Mitglieder der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie)
    Dr. Victoria Reinhardt, Prof. Dr. Thomas Kater, Prof. Dr. Thorsten Schneider, Prof. Dr. Holger Lengfeld, Prof. Dr. Astrid Lorenz, Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr, Prof. Dr. Kristina Musholt,  Prof. Dr. Matthias Middell, Prof. Dr. Patrick Donges, Ulrike Breitsprecher, Daniel Großmann, Christin Engel
    Der Workshop zielt darauf ab, das in der Fakultät entwickelte Modell zur Schließung der Regelkreise für die Lehrveranstaltungs- und die Studiengangsevaluation innerhalb des Faches mit den beteiligten Akteuren zu besprechen. Im Workshop sollen zum einen die übergreifenden und die spezifischen Qualitätsmerkmale der beiden Evaluationsinstrumente und zum anderen die möglichen Formate und die best practices für die Auswertung der Ergebnisse innerhalb der Fächer vorgestellt und diskutiert werden. Im zweiten Teil des Workshops setzen sich die Fachvertreterinnen und Fachvertreter mit den Vor- und Nachteilen verschiedener Auswertungsformate für ihre Studiengänge auseinander und entwickeln fachspezifische Modelle für den Umgang mit Evaluationsergebnissen.
    Der Workshop wird in der Nachmittagssession (13:30 – 15:00 Uhr) ausschließlich mit den dafür bestimmten Mitgliedern der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie fortgesetzt. 
    Raum A 122
  • Do It Yourself! In Makerspaces mit digitalen Tools Lernmaterialien entwickeln.
    Prof. Dr. Nicola Würffel, Dr. Almut Ketzer-Nöltge
    An einigen Schulen gibt es inzwischen sogenannte Makerspaces-Werkstätten, in denen Schülerinnen und Schüler mithilfe digitaler Geräte und Materialien Lehr- und Lernprodukte erstellen. An Hochschulen haben wiederum Lernwerkstätten ein lange Tradition – häufig spielen digitale Medien hier bislang jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Anhand eines Beispiels aus den Fremdsprachendidaktiken wird gezeigt, welche Möglichkeiten ein Makerspace bieten kann, wenn er für die Erarbeitung digitaler Lehr- und Lernmedien genutzt wird. Im Workshop wird gezeigt, wie der Makerspace am Herder-Institut realisiert wird und welche Nutzungsszenarien für Lehrende und Studierende geplant sind. In Gruppen wird anschließend diskutiert, wie mögliche Angebote von Makerspaces (Tablets, VR-Brillen, Videoschnittsoftware, etc.) auch in anderen Fächern für die Erstellung von fachlich und didaktisch sinnvollen Lehr- und Lernmedien genutzt werden könnten.
    Raum S 205
  • Ein Board für alle Fälle. Eine kleine didaktische Gebrauchsanweisung.
    Dr. Helena Franke
    In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden die Funktionsweise und didaktische Einsatzmöglichkeiten der Active Panels (digitale Whiteboards) im Seminargebäude kennen. Die folgenden Fragen stehen dabei im Fokus: Wie erstelle ich ein Quiz oder eine Umfrage, um in der Veranstaltung Lernstände und Stimmungsbilder (anonym) einzuholen? Wie können Mindmaps gemeinsam am Board oder kollaborativ über Endgeräte erstellt werden? Wie können Arbeitsergebnisse kollaborativ erarbeitet und anschließend geteilt werden?
    Bitte bringen Sie Ihren Laptop (mindestens ein Smartphone) mit. In der Veranstaltung werden die dazugehörigen Programme Active Inspire und Class Flow genutzt, welche für die UL frei zugänglich sind.
    Das Angebot wird in zwei Kurzworkshops á 45 Minuten durchgeführt; die maximale Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen pro Durchlauf festgelegt.
    Raum S 203
  • Inklusive Lehrer*innenbildung und digitale Medien im Kontext inklusionssensibler Hochschulentwicklung.
    Tom Hoffmann, Frank Pöschmann, Nico Leonhardt, Anne Goldbach, Mandy Hauser
    Im Workshop wenden sich die Teilnehmenden dem Themenfeld inklusionssensibler Hochschulentwicklung zu und nehmen dabei vor allem die Lehrer*innen Aus- und Weiterbildung in den Blick. Sie gehen unter anderem folgenden Fragen nach: Was sind inklusionsbezogene Kompetenzen? Wie lassen sie sich in der Lehrer*innenbildung erarbeiten und vermitteln? In welchem Zusammenhang stehen diese Überlegungen zur Entwicklung einer inklusionssensiblen Lehr-, Lern- und Forschungsumgebung? Welche Rolle spielen dabei digitale Medien?
    Um gemeinsam ins Gespräch zu kommen wird zunächst einen Einblick in das Lehr- und Lernprojekt „QuaBiS – Qualifizierung von Bildungsfachkräften in Sachsen“ sowie in das partizipativ gestaltete Forschungsprojekt "ParLink - Partizipative Lehre im Kontext inklusionssensilber Hochschule" gegeben. Beide Projekte arbeiten partizipativ mit akademisch Forschenden und Lehrenden und mit Menschen mit Behinderungserfahrung. Ausgehend von unseren Erfahrungen in der partizipativen Zusammenarbeit und der Arbeit mit digitalen Medien möchten wir mit den Teilnehmenden über die Möglichkeiten und Grenzen inklusionssensibler Hochschulentwicklung diskutieren.
    Raum S 201
  • Nachgefragt: Von der Bedeutung der Lehre für Lehrende und Lernende.
    Michael Fuchs, Martin Kaden, Sandy Adam, Prof. Dr. Gregor Hovemann
    Die Diskussionsrunde baut auf den Ergebnissen einer Untersuchung des Lehrstuhls für Sportökonomie und Sportmanagement auf, welche die Bedeutung der Lehre innerhalb der Abteilung sowohl aus dem Blickwinkel der Lehrenden als auch der Lernenden untersuchte. Ein wesentliches Ziel des Formats ist es dabei, diese Ergebnisse zur Rolle der Lehre mit den Teilnehmenden zu diskutieren und dadurch die Perspektive fakultätsübergreifend zu erweitern. Entsprechend wird einleitend die zugrunde liegende Studie vorgestellt, bevor deren Fragenkomplexe (Einschätzung aktuelle Lehrsituation; positive / negative Lehr- / Lernerfahrungen; Zukunft der Lehre) mit Hilfe der World Café Methode durch die Teilnehmenden in Kleingruppen diskutiert und reflektiert werden. Abschließend werden die Erkenntnisse im Plenum zusammengefasst und für weitere Forschung aufbereitet. Zudem werden Konsequenzen für die eigene Lehre abgeleitet.
    Raum S 017
  • Wie (un)moralisch sind Datenanalysen im Netz? Ethische Implikationen für die eigene Online-Forschung.
    Thomas Rakebrand
    Im Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über Datenanalysen im Netz sowie rechtliche und ethische Ansprüche. Dabei setzen sie sich mit einem erprobten Lehr-Lern-Szenario zum Thema „Ethik der Online-Forschung“ auseinander. Ziel ist, dass die Teilnehmenden Einblicke in rechtliche und ethische Aspekte von Daten-Analysen erlangen und diese in die eigene Lehre übertragen können. Die Teilnehmenden tauschen Erfahrungen zum Thema aus und widmen sich der Bedeutung von Werten und Normen bei Datenanalysen im Internet. Anhand kontroverser Beispielstudien werden ethische Implikationen für wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Analysen abgewogen.
    Hörsaal 16
  • Lehre in HD erleben

    Im Foyer des Augusteums, gleich neben dem Büfett, können Sie sich in der Mittagspause mit hochschuldidaktischen Häppchen versorgen. Hier bieten wir Ihnen einen Überblick und Antworten auf Ihre Fragen: welche Angebote passen zu meinen Fragen und Ideen bezüglich der Lehre? Wen kann ich ansprechen?

    Entdecken Sie Material wie die „Tipps zur Lehre“ oder Angebote wie die „WERKSTATT... an der eigenen Lehre feilen“ und den „Evaluationsparcours“ im exemplarischen Kleinformat. 

    Kommen Sie miteinander und mit hochschuldidaktischen Expertinnen und Experten der Universität Leipzig und der HTWK Leipzig ins Gespräch. Hier ist Raum für Fragen, die Sie beschäftigen und die Möglichkeit, sich zu einem Austausch- oder Beratungsgespräch im Anschluss an den Tag der Lehre zu verabreden.

    Foyer Neues Augusteum
  • Curriculumentwicklung für das Zeitalter der digitalen Transformation.
    Prof. Dr. Antje Michel
    Die digitale Transformation hat bereits unsere Lebens- und Arbeitswelt in hohem Maße verändert. Dies betrifft nicht nur die Frage, ob wir bestimmte Tätigkeiten mit analogen oder digitalen Hilfsmitteln verrichten, sondern viel grundsätzlicher die Gestaltung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Im Workshop werden sich die Teilnehmenden zunächst mit der Relevanz von „Digitalisierung“ als Bildungsziel von Studiengängen auseinandersetzen – sowohl auf der Ebene der konkreten Kompetenzentwicklung für eine zunehmend digitale Welt als auch auf der Ebene der kritischen Metareflexion. Anschließend werden konkrete Möglichkeiten diskutiert, Curricula hinsichtlich der Relevanz derartiger Bildungsziele zu evaluieren. Der Workshop richtet sich vornehmlich an Lehrende und Mitarbeitende, die konzeptionell an der Weiterentwicklung von Studiengängen beteiligt sind.
    Raum S 203
  • Die MINT-Studiengänge der Zukunft nachhaltig gestalten. Herausforderungen und Implikationen.
    Dr. Annett Krüger, Prof. Dr. Michael Ziese, Dr. Christian Chmelik
    An der Fakultät für Physik und Geowissenschaften wurde zur nachhaltigen und zukunftssicheren Weiterentwicklung der Physikstudiengänge das Projekt "Physics Teaching" implementiert. Aktuell werden die Physik-Bachelorstudiengänge grundlegend überarbeitet. Digitalisierung, Akkreditierung, innovative Lehre in der Physik, Kennzahlen sowie die statistische Aufarbeitung und Darstellung des Studienerfolgs – viele neue Aspekte sind bei der Weiterentwicklung der Curricula zu berücksichtigen. Aber was macht eine gute Physik-Ausbildung aus? Welche Inhalte und Kompetenzen sind zu lehren, welche Gelingensbedingungen gibt es, welches methodische Vorgehen ist zielführend?
    Diesen Fragestellungen widmet sich das Team des "Physics Teaching" zusammen mit Vertretern anderer deutscher Universitäten am Vortag in einem ganztägigen Workshop. Die Ergebnisse dieses Workshops werden in dieser Diskussionsrunde zunächst vorgestellt und anschließend im Plenum umfassend diskutiert und verfeinert. Austauschen und vernetzen, gemeinsam Ideen entwickeln – wir freuen uns auf einen regen Austausch.
    Der Pre-Workshop findet am 7. November statt.
    Bite melden Sie sich dazu über das Anmeldeformular an.
    Hörsaal 16
  • Digitale Lehre. Alte Methoden in neuer Verpackung?
    Referat für Lehre und Studium des Student_innenRats der Universität Leipzig
    Ziel des Workshops ist die Reflexion über die Möglichkeiten digitaler Lehre aus Studierendensicht. Dabei wird darüber diskutiert, wo digitale Tools die Lehre verbessern können und welche Grenzen es beim Einsatz digitaler Methoden gibt. In einem Inputvortrag erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Methoden ("Best-of" und "Worst-of" tatsächlich eingesetzer Methoden). Daran schließt sich ein Austausch über persönlicher Erfahrungen mit digitalen Methoden in der Lehre, zunächst in Kleingruppen, dann im Plenum an. Abschließend wird der Frage nachgegangen, welche Bereiche der Lehre tatsächlich durch digitale Methoden verbessert werden können und wo digitale Methoden nur eingesetzt werden, um dem Schlagwort der Digitalisierung gerecht zu werden – ohne tatsächlichen Gewinn. Auf Basis der eigenen Erfahrungen werden Verbesserungsmöglichkeiten gesammelt und beleuchtet, wo Ressourcen gegebenenfalls eingespart werden können.
    Raum S 017
  • Kickoff: Netzwerk Lehre. Digital.
    Lavinia Ionica
    Viele Lehrende nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und entwickeln ihre Lehre weiter, vom Einsatz digitaler Tools bis zur E-Klausur. Zudem sind in den letzten Jahren an der Universität Leipzig eine Vielzahl digital gestützter Lehr- und Lernszenarien in Lehr-Lern-Projekten (und aktuell Digital Fellowhips) gefördert und realisiert worden. Die gewonnen Erfahrungen und Kompetenzen der Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden im Bereich Digitalisierung in der Lehre stehen für das Voranschreiten einer Universität im digitalen Zeitalter. Beim 4. Tag der Lehre wurde entsprechend mehrfach der Wunsch nach einem hochschulweiten Netzwerk für Wissensaustausch und Erfahrungstransfer geäußert. Im „Kickoff: Netzwerk Lehre. Digital.“ wird im Austausch miteinander der Grundstein für ein Netzwerk gelegt und partizipativ die Grundfunktionen, Chancen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen erarbeitet und ein Arbeitsmodus festgelegt. Alle Mitglieder der Universität Leipzig sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!
    Raum S 420
  • Selbstmanagement- und Kommunikationskompetenzen fördern durch Achtsamkeit.
    Susanne Krämer, Sebastian Milde
    Hochschulen und Schulen priorisierten lange Zeit die Wissensvermittlung und Forschung. Durch den gesellschaftlichen Paradigmenwechsel zum kompetenzorientierten, lebenslangen Lernen ist der Arbeits- und Lernprozess als solches stärker in den Fokus gerückt und damit die Persönlichkeit der Lehrenden und Lernenden. Die mittlerweile in der Gesellschaft angekommene „Kulturtechnik“ der Achtsamkeit wird nun auch vermehrt in die Hochschullehre integriert, zum Beispiel im GLL-Projekt Jena, oder dem Projekt Mindful Leadership an der Hochschule Osnabrück. An unserer Universität wird im Rahmen des KSK Moduls seit 2013 die Variante Kommunikation und Achtsamkeit angeboten. Im Workshop wird anhand von exemplarischen Übungen und Beispielen aus der aktuellen Forschung  die Vermittlung einer Achtsamkeitspraxis im Kontext der Hochschullehre aufgezeigt, das Seminarkonzept vorgestellt und Transfermöglichkeiten diskutiert.
    Raum S 201
  • Wie Blended Learning blendend wird. Digital trifft Analog. --- ENTFÄLLT ---
    Elisabeth Kucinski
    Wie kann ich meine Präsenzveranstaltungen sinnvoll mit E-Learning-Elementen verknüpfen?
    Im Workshop wird ein Blended Learning Kurs aus der Sonderpädagogik vorgestellt und an diesem Beispiel Vorteile und mögliche Stolpersteine dieses Formates erläutert. Die Teilnehmenden generieren anschließend eigene Ideen, wie Blended Learning in ihrer Lehre implementiert werden kann, und diskutieren diese im Kollegialen Austausch.
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf Studiengangsebene implementieren.
    Antje Goller, Dr. Enrico Schöbel
    Ziel der Diskussionsrunde ist die Entwicklung von Ideen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Hochschullehre implementiert werden kann. Dazu wird zunächst besprochen, was unter BNE verstanden wird. Im Fokus stehen nicht nur die Inhalte, sondern auch zu erwerbende Kompetenzen und die Methoden einer BNE. An unserer Universität hat sich die Fachdidaktik „Wirtschaft – Technik – Haushalt / Soziales“ auf den Weg gemacht, BNE in als Querschnittsthema in das Studium zu integrieren. Beispielsweise finden Seminare im Format des Service Learnings statt. Die Teilnehmenden der Diskussionsrunde haben Gelegenheit, zu zentralen Konzepten und Methoden von BNE sowie Praxiserfahrungen ins Gespräch zu kommen. Überdies gibt es Gelegenheit, eigene Ansätze für Umsetzungsszenarien in der Lehre zu entwickeln.
    Raum S 205

  • Podiumsdiskussion: Zukunftskompetenzen für alle – Die Zukunft der Lehre im Heute gestalten

    In der Podiumsdiskussion werden zentrale inhaltliche Stränge des Tags der Lehre zusammengeführt und diskutiert. Welche Kompetenzen brauchen Studierende und Lehrende in der Zukunft? Was kann die Universität dafür tun? Und: In welchem Spannungsfeld stehen die Anforderungen der Zukunft mit den Ressourcen und der Veränderungsbereitschaft der Gegenwart? Wir freuen uns auf eine spannende Debatte auf dem Podium und mit Ihnen – digital und analog. 

    Auf dem Podium:

    • Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking
    • Prof. Dr. Sonja Ganguin Universität Leipzig
      Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

    • Prof. Dr. Antje Michel
      FH Potsdam

    • Dieter Lehmann
      Universität Leipzig, URZ

    • Dr. Daniel Schmidt
      Universität Leipzig, Institut für Politikwissenschaft

    • Felix Fink
      Universität Leipzig, StuRa

Moderation: Prof. Dr. Olaf Bärenfänger, Universität Leipzig, Sprachenzentrum

Hörsaal 8

Eindrücke vom 4. Tag der Lehre an der Universität Leipzig, Video: ZMK

Tag der Lehre 2018

Am 7. November 2018 fand an unserer Universität zum vierten Mal der Tag der Lehre statt. Das letztjährige Motto „Leipzig. Lehre. Leidenschaft. #digitaLE“ bezeichnet das Schwerpunktthema rund um die Digitalisierung (in) der Lehre und die kritische Auseinandersetzung damit.

Digitalisierung ist ein Querschnittsthema in der Lehre in der heutigen Zeit. So stand auch der zielführende Einsatz von digitalen Medien in der Lehre im Fokus der Veranstaltung. Darüber hinaus wurden weitere aktuelle fachspezifische und fächerübergreifende Fragen von Studium und Lehre in den zahlreichen Workshops, digitalen Inseln und Diskussionsrunden in den Blick genommen.

In diesem Jahr öffnete die Universität Leipzig ihre Türen erstmals auch den anderen Leipziger Hochschulen. Weiterführende Informationen finden Sie im Programmheft, in der Dokumentation und im Kurzfilm zum Tag der Lehre.

Der Tag der Lehre wird vom Prorektor für Bildung und Internationales ausgerichtet und von den Projekten LaborUniversität und Lehrpraxis im Transferplus sowie dem Projektmanagement von StiL – Studieren in Leipzig gestaltet.

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