Mit dem Hygiene- und Infektionsschutzkonzept verfolgt unsere Universität das Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz aller unter den Prämissen einer Prävention und der Gewährleistung von Lehre und Forschung weiter einzudämmen oder zu verhindern.

Das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept unserer Universität

Aufgrund des starken Anstiegs der Neuerkrankungen mit COVID-19 in den vergangenen Wochen wurden vom Freistaat Sachsen zum 30. Oktober 2020 weitere Gegenmaßnahmen angeordnet und eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung1 und Allgemeinverfügung2 erlassen. Auf der Grundlage der darin enthaltenen Vorschriften und Empfehlungen haben Hochschulen ein eigenes schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Der Grundsatz der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf das absolut nötige Minimum zu reduzieren, gilt auch für Arbeitsstätten und ist jederzeit zu beachten.

Das aktualisierte Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Universität basiert auf den Vorgaben der nochmals aktualisierten Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 10. November 2020 und der zugehörigen Allgemeinverfügung vom 30. Oktober 2020 sowie auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard3 und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel4 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Hingewiesen wird auch auf die Empfehlungen zur Muster-Gefährdungsbeurteilung für den Schutz gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern und die Aufrechterhaltung des Interimsbetriebs der Hochschulen5, gültig für Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Pandemie). Die Universität empfiehlt die Nutzung der Corona-Warn App7.

Das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist eine allgemeine Rahmenregelung für die Universität Leipzig. Spezifische Regelungen (zum Beispiel für die Nutzung der Universitätsbibliothek) sind von den einzelnen Einrichtungen zu treffen. Dabei ist die Rangfolge von technischen über organisatorische bis hin zu personenbezogenen Schutzmaßnahmen zu beachten. Abweichungen oder Kompensationsmaßnahmen sind mit einer Gefährdungsbeurteilung festzulegen, die die jeweilige Führungskraft veranlasst. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der Stabsstelle Umweltschutz und Arbeitssicherheit sowie die Betriebsärzte des Mitteldeutschen Instituts für Arbeitsmedizin (MIA) bieten entsprechende Beratungen an.

Hygieneverantwortliche der Universität ist gemäß der Allgemeinverfügung zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung Rektorin Professor Dr. Beate A. Schücking, die auch den Krisenstab der Universität leitet.

Das aktualisierte Hygiene- und Infektionsschutzkonzept gilt für alle Mitglieder und Angehörigen der Universität sowie für Gäste, Besucher und Beschäftigte von Fremdfirmen, die an der Universität tätig sind. Für die Medizinische Fakultät gelten zusätzliche gesonderte Regelungen und Zuständigkeiten, wobei die speziellen Regelungen des Universitätsklinikums Leipzig zu beachten sind.

Die Regelungen treten mit ihrer Veröffentlichung in Kraft und gelten bis auf Widerruf bis 10. Januar 2021. Anpassungen (gemäß aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnungen) bleiben vorbehalten.

Zur Vorbeugung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus oder andere Infektionserkrankungen werden die Mitglieder und Angehörigen der Universität vom Rektorat und vom Krisenstab in Abstimmung mit dem Personalrat ausdrücklich auf die allgemeinen Hygieneregeln (AHACL-Regeln) hingewiesen.

  • A – Abstand
    Grundsätzlich ist ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten
  • H – Hygiene
    Regelmäßiges, gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge
  • A – AlltagsmaskenMund-Nasen-Bedeckung überall dort tragen, wo es vorgeschrieben ist beziehungsweise wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • C – Corona-Warn-App
    Zur Verbesserung der Kontaktnachverfolgung zu infizierten Personen wird die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes dringend empfohlen.1
  • L – Lüften
    Genutzte Räume sind ausreichend zu lüften (auch in der kalten Jahreszeit).

Um das Risiko der Infektionsübertragung von SARS-CoV-2 zu minimieren, sind folgende Regelungen an der Universität Leipzig zu beachten:

a) Zugangsregelungen für Gebäude und Einrichtungen
b) Abstandsregelungen
c) Regelungen zur Raumnutzung
d) Persönliche Schutzmaßnahmen
e) Wissenschaftliche und externe Veranstaltungen
f) Dienstreisen
g) Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen
h) Maßnahmen bei Krankheit und im Verdachtsfall.

a) Zugangsregelungen für Gebäude und Einrichtungen

  • Die Gebäude der Universität Leipzig bleiben für Mitglieder und Angehörige vorerst weiter geöffnet, schließen jedoch für die allgemeine Öffentlichkeit (externe Besucher und Gäste), wobei die Universitätsbibliothek (Ausleihe) und die Mensen für Besitzer von Bibliotheks- und Mensakarten weiterhin offen sind. Ebenso haben Lehrbeauftragte und Prüfende, die weder Mitglieder noch Angehörige sind, Zugang zu den Gebäuden der Universität.
  • Gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und der Allgemeinverfügung vom 30. Oktober 2020 sind die Öffnung und das Betreiben von Museen, Konzertveranstaltungsorten, Tagungszentren, Botanischen Gärten, Sportstätten des Freizeit- und Amateursportbetriebs sowie Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, mit Ausnahme zulässiger Onlineangebote verboten.
  • Die Universitätsbibliothek bleibt gemäß der Allgemeinverfügung unter Einhaltung strenger Corona-Schutzvorgaben mit eingeschränkten Öffnungszeiten weiter zugänglich. Die Nutzung der Leseplätze ist nur noch Mitgliedern und Angehörigen der Universität Leipzig gestattet.
  • Für Computerpools gelten die unter 4. beschriebenen gesonderten Regelungen.
  • Präsenzlehrveranstaltungen in kleineren Gruppen sind weiterhin möglich, vor allem im Rahmen von Hybrid-Veranstaltungen.
  • Nur Personen ohne COVID-19-Verdacht und ohne Quarantäneauflagen dürfen Gebäude und Einrichtungen der Universität Leipzig betreten und Präsenzveranstaltungen oder Räume der Universität besuchen oder nutzen. Die Dienststelle behält sich vor, für potentielle Kontaktpersonen vorsorglich ein vorübergehendes Zutrittsverbot auszusprechen.
  • Personen mit akuten Atemwegserkrankungen und Krankheitssymptomen sind aufgefordert zu Hause zu bleiben beziehungsweise die Gebäude, Räume und Liegenschaften der Universität Leipzig zu verlassen und einen Arzt zu konsultieren, um eine mögliche Ansteckung weiterer Personen zu verhindern. Krankheitssyptome sind zum Beispiel:
    • erhöhter Temperatur, Fieber
    • Beschwerden der Atemwege (Schnupfen, Husten, Kurzatmigkeit, Atemnot, Halsschmerzen)
    • Kopf- und Gliederschmerzen
    • allgemeine Schwäche
    • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns
    • Beschwerden des Magen-Darm-Trakts
  • Mit dem Betreten der Universitätsgebäude beziehungsweise der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen wird zugleich erklärt, dass die oben genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
  • Die Gebäude (Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsgebäude) und Zugangsbereiche der Universität Leipzig dürfen nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) betreten werden. Auf allen allgemeinen Verkehrsflächen ist ebenfalls die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Gewährleistung der Einhaltung der Mindestabstände kann die Mund-Nasen-Bedeckung im Arbeitsraum abgelegt werden.
  • In Zugangsbereichen von Universitätsgebäuden wird mit Aushängen auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, auf die allgemeinen Hygieneregeln und die Einhaltung des Mindestabstands hingewiesen.  
  • Gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und der zugehörigen Allgemeinverfügung sind Vorkehrungen zu treffen, dass sich alle Personen nach Betreten der Gebäude gründlich die Hände waschen können. Stark frequentierte Gebäudezugänge/Foyers werden, falls keine Sanitäranlagen in Eingangsnähe vorhanden sind, mit Desinfektionsmittelspendern ausgerüstet.
  • Das Anbringen der Plakate mit den Hygieneregeln und der Desinfektionsmittelspender in den Gebäudezugängen erfolgt über das Dezernat 4 Bau und Technik.
  • Der oder die für die jeweilige Präsenzveranstaltung in einem Raum Verantwortliche übt das Hausrecht aus.

 

b) Abstandsregelungen

  • Grundregel: Es ist ausreichend Abstand zu anderen Personen (mindestens 1,50 Meter) einzuhalten.
  • Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen alternative Schutzmaßnahmen ergriffen werden, wobei technische Lösungen (zum Beispiel Trennwände) den Vorrang vor organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen haben.
  • Die Verantwortung für die Beschaffung und den Einsatz technischer Schutzmaßnahmen tragen die jeweiligen Einrichtungen.
  • Organisatorische Maßnahmen sind zum Beispiel Arbeitsabläufe, die so zu gestalten sind, dass wenig direkte Personenkontakte bestehen. Eine Kontaktreduzierung ergibt sich durch Maßnahmen wie digitale Kommunikation, Arbeitszeitgestaltung, Wechselschichten, Homeoffice. In der derzeitigen Pandemiephase ist Homeoffice im Sinne der „Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit“ nicht mehr als Ausnahme, sondern wieder als Regelfall zu betrachten. Nach Antragstellung durch Mitarbeitende entscheiden die direkten Dienstvorgesetzten über Umfang und Rahmen und halten diese in einer individuellen Vereinbarung fest. Voraussetzung für die Mobile Arbeit bleibt weiterhin das Vorliegen von Tätigkeiten, die für ein Arbeiten im Homeoffice geeignet sind. Es wird in diesem Zusammenhang auf die „Dienstvereinbarung zur „Mobilen Arbeit“ sowie die pandemiebedingten Sonderregelungen verwiesen, zu finden im Intranet.
  • Wenn das Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist oder in Situationen gearbeitet wird, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind persönliche Schutzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Bedeckungen beziehungsweise Schutzmasken zu ergreifen.
  • Begegnungsverkehr ist durch eine klare Wegeleitung (zum Beispiel durch Einbahnregelung oder Markierung der Laufrichtungen) soweit wie möglich zu vermeiden.
  • Personenansammlungen in und vor Gebäuden sollen vermieden werden. Ist mit der Bildung von Warteschlangen zu rechnen, muss entsprechend reagiert und auf die Abstandswahrung hingewiesen werden (zum Beispiel durch Abstandsmarkierungen oder Hinweisschilder).
  • Bei Nutzung von Aufzügen und Sanitäranlagen sind die Hinweise zu Abstandsregeln und zur vorgegebenen maximalen Personenzahl zu beachten.
  • Bei der gemeinsamen dienstlichen Nutzung von Fahrzeugen sollte der Mindestabstand eingehalten werden. Die Zahl der Fahrgäste ist dementsprechend zu begrenzen. Kann die Abstandsregel nicht eingehalten werden, sind personenbezogene Schutzmaßnahmen umzusetzen (Mund-Nasen-Bedeckung für alle beziehungsweise FFP-Maske für Mitfahrer, wenn der Fahrer aus verkehrstechnischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt).

c) Regelungen zur Raumnutzung

  • Arbeiten in Büroräumen ist weiterhin möglich, sollte aber, wenn möglich einzeln bezieungsweise in kleinen festen Teams unter Einhaltung des Abstandsgebots erfolgen. Wenn die Abstände nicht eingehalten werden können, sind die unter b) genannten Schutzmaßnahmen in Betracht zu ziehen. Insbesondere sind bei der persönlichen Beratung von Universitätsmitgliedern und -angehörigen sowie anderer Personen Schutzmaßnahmen vorzusehen. Beratungen sollten vor allem digital angeboten werden.
  • Präsenzlehrveranstaltungen in kleineren Gruppen sind weiterhin möglich, insbesondere im Rahmen von Hybrid-Veranstaltungen. Die Entscheidung über die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen liegt bei den Lehrenden in Rücksprache mit der Fakultätsleitung bzw. der Leitung der Zentralen Einrichtungen. Entsprechend ist auch der Interpretationsrahmen für die Größe einer kleineren Gruppe auszulegen. In der Regel ist von einer Gruppengröße von 10 bis 15 Personen auszugehen. Priorität haben die Einhaltung der entsprechenden Hygienebestimmungen, die dafür verfügbare Räumlichkeit und die Prüfung, ob die Präsenz vermeidbar ist (insbesondere bei Studierenden in höheren Fachsemestern).
  • In Veranstaltungsräumen sind die Mindestabstände von 1,5 Metern einzuplanen und dementsprechend die Bestuhlung und die maximale Belegung festzulegen. Gegebenenfalls sind erläuternde Hinweise zur Abstandsregelung anzubringen. Bei zentral verwalteten Räumen ist das Dezernat 4 Bau und Technik für die Ermittlung der Belegungszahlen und die Möblierung zuständig. Für dezentrale Veranstaltungsräume ist die Einrichtung zuständig, der die Räume zugewiesen wurden. In Lehrveranstaltungsräumen sind möglichst gesonderte Ein- und Ausgänge zu nutzen und zu kennzeichnen, um Begegnungen auf engem Raum zu vermeiden. In Präsenzlehrveranstaltungen und in den Lesesälen der Universitätsbibliothek ist mit Ausnahme der Lehrenden stets (auch am eingenommenen Sitzplatz) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung1 sind personenbezogene Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen zu erheben. Eine flächendeckende Kontaktverfolgung an der Universität Leipzig ist verpflichtend. Es bestehen hierfür verschiedene Möglichkeiten, konkrete Informationen sind unter www.uni-leipzig.de/kontaktnachverfolgung zusammengestellt.
  • Geschlossene Räume (ohne raumlufttechnische Anlagen) sind gründlich und häufig zu lüften, da Frischluft zur schnellen Verdünnung eventueller Virenlasten beiträgt. Empfohlen wird eine Stoßlüftung für 3 Minuten im Winter, 5 Minuten im Frühjahr/Herbst und 10 Minuten im Sommer. Zeitliche Lüftungsabstände sind an die Anzahl der Personen anzupassen. In der Regel sollte alle 20 bis 30 Minuten gelüftet werden.
  • In Räumen mit raumlufttechnischen Anlagen werden die Lüftungsanlagen von der Betriebstechnik so gesteuert, dass ein ausreichender Frischluftanteil sichergestellt ist.
  • Der Einsatz von Geräten im Umluftbetrieb (zum Beispiel Ventilatoren, Heizlüfter) ist in der Regel nur in Räumen mit Einzelbelegung zulässig, da der Luftstrom zu einer Verteilung von Aerosolen im Raum beiträgt, aber keine Außenluft zur Absenkung der Aerosolkonzentration zugeführt wird4.
  • Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo das nicht möglich ist, muss eine Reinigung der Geräte nach Benutzung erfolgen.
  • Der festgelegte Reinigungszyklus der Räume wird beibehalten.
  • Türklinken und Treppenhandläufe werden von den Reinigungsdienstleistern regelmäßig gereinigt, eine Desinfektion ist weder erforderlich noch verhältnismäßig.

d) Persönliche Schutzmaßnahmen

  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln AHACL (siehe 3.)
  • Die Sanitärräume sind mit fließendem Wasser, Flüssigseife und Einmalhandtüchern auszustatten. Sollten Seife oder Einmalhandtücher verbraucht sein, ist umgehend die Auffüllung zu veranlassen (über Hausmeister des Dezernats 4).
  • Können technische und organisatorische Schutzmaßnahmen die Infektionsgefährdung bei der Arbeit nicht minimieren, sind individuelle Schutzmaßnahmen wie der Einsatz von Mund-Nasen-Bedeckungen, medizinischen Gesichtsmasken und filtrierenden Halbmasken (FFP-Masken) zu ergreifen. Die Bereitstellung der Schutzmasken erfolgt über die jeweilige Einrichtung.
  • Über die getroffenen Hygienemaßnahmen und ihre Umsetzung sind die Beschäftigten im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Vorgesetzten zu unterweisen.

e) Wissenschaftliche und externe Veranstaltungen

Gemäß der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung sind wissenschaftliche Präsenzveranstaltungen wie Kongresse, Tagungen und Workshops mit externen Gästen bis Ende November verboten. Die Veranstaltungen sind zu verschieben oder können digital unter Nutzung der vom Universitätsrechenzentrum (URZ) bereitgestellten digitalen Formate durchgeführt werden.

f) Dienstreisen

Dienstreisen sind weiterhin auf das absolute Minimum zu reduzieren. Für Kontakte sind vorrangig digitale Formate zu nutzen. Für Auslandsdienstreisen ist die Genehmigung der Rektorin erforderlich. Dienstreisen im Inland sind von den Dekanen und Dekaninnen beziehungsweise Leitern und Leiterinnen der Zentralen Einrichtungen oder von der Kanzlerin zu genehmigen. Bei nicht aufschiebbaren genehmigten Dienstreisen sind die möglichen Beschränkungen am Reiseziel und die sich daraus ergebenden Konsequenzen vorab zu klären.

g) Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Den Beschäftigten wird eine arbeitsmedizinische Vorsorge bzw. Beratung bei den Betriebsärzten des Mitteldeutschen Instituts für Arbeitsmedizin angeboten, zum Beispiel zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Die Beratung kann auch telefonisch oder per Mail erfolgen. Gegebenenfalls sind gemeinsam mit den Betriebsärzten und der jeweiligen Führungskraft individuelle Schutzmaßnahmen insbesondere für Beschäftigte, die Risikogruppen angehören, zu prüfen und festzulegen.

h) Maßnahmen bei Krankheit und im Verdachtsfall

Für Beschäftigte und Studierende wurden Handlungsanleitungen und Meldepflichten für den Umgang mit COVID-19-Symptomen erstellt. Abrufbar auf den Internetseiten der Universität:

Zur Bewertung des aktuellen Infektionsgeschehens in Leipzig und den daraus resultierenden Maßnahmen für die Universität Leipzig wurde im September 2020 eine Corona-Ampel eingeführt. Diese bildet die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) der Stadt Leipzig ab. Dabei wird in vier Farben unterschieden:

  • Grün: Sieben-Tage-Inzidenz < 20
  • Gelb: (20 – 34
  • Orange: 35 – 50 
  • Rot: > 50

Da auch die Stadt Leipzig inzwischen die Rot-Phase erreicht hat und ein deutlicher Rückgang der Infektionszahlen nicht absehbar ist, wird die Corona-Ampel der Universität während der Laufzeit der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung bis Ende November 2020 ausgesetzt und, solange in der Stadt der kritische Wert über 50 liegt, ausschließlich die Rotstellung als Bild zur Verdeutlichung der kritischen Situation weiter verwendet.

Folgende Regelungen wurden von der Universitätsleitung unter Beachtung der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung getroffen:

  • Die Gebäude der Universität bleiben für Universitätsmitglieder und -angehörige vorerst weiter geöffnet, schließen jedoch für die allgemeine Öffentlichkeit (externe Besucher und Gäste).
  • Die Schließung betrifft Museen und Sammlungen, den Botanischen Garten sowie Veranstaltungen und Angebote für die Öffentlichkeit.
  • Die Universitätsbibliothek einschließlich der Lesesäle bleibt unter Einhaltung der geltenden strengen Corona-Schutzvorgaben vorerst geöffnet. Die Öffnungszeiten werden entsprechend der kritischen Situation angepasst.
    Weitere Informationen.
  • Der Lehrbetrieb findet unter Ausnutzung aller digitalen Möglichkeiten weiter statt.
  • Präsenzlehrveranstaltungen in kleineren Gruppen sind weiterhin möglich, insbesondere im Rahmen von Hybrid-Veranstaltungen.
  • Die Computer-Pools im Seminar- und im Hörsaalgebäude am Campus-Augustusplatz werden geschlossen. Die PC-Pools im Neuen Augusteum (2. Etage) sind von Montag bis Freitag 9 – 15 Uhr geöffnet. Die Einhaltung des Hygienekonzepts wird durch regelmäßige Kontrollgänge von Mitarbeitenden der Universität und des Wachschutzes sichergestellt.

Dezentrale Pools können geöffnet bleiben, wenn die Fakultäten die Überprüfung vor Ort gewährleisten.

  • Eine stringente Kontaktnachverfolgung ist für alle Hochschulangehörigen verpflichtend. Dafür gibt es mehrere im Internet nachzulesende Möglichkeiten:
    www.uni-leipzig.de/kontaktnachverfolgung.
  • Die allgemeinen Hygiene-Regeln (AHACL, siehe 3.) sind stets zu beachten und einzuhalten.

Fakultäten, Zentrale Einrichtungen, Institute einschließlich An- Institute, Arbeitsgruppen, Museen, Verwaltungsbereiche und alle weiteren Einrichtungen im Geltungsbereich der Universität Leipzig haben ein Konzept zu erstellen und zur Genehmigung vorzulegen, wie die genannten Hygiene- und Infektionsschutzregelungen eingehalten beziehungsweise umgesetzt werden. Die jeweiligen Vorgesetzten auch von weiteren Tätigen und die Lehrenden sind für die Kontrolle der Einhaltung der Hygienemaßnahmen verantwortlich. Bei Zuwiderhandlungen ist die Leitung der Einrichtung zu informieren, die weitere Maßnahmen im Einvernehmen mit der Rektorin oder einem delegierten Mitglied des Rektorates einleiten kann.

Fragen zum Konzept können an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: corona(at)uni-leipzig.de.

Prof. Dr. Beate A. Schücking
Rektorin

Links

1 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung

Anordnung von Hygieneauflagen zur Verbreitung des Corona-Virus (Allgemeinverfügung)

3 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

4 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

5 Muster-Gefährdungsbeurteilung
für den Schutz gegen die Ausbreitung von Krankheitserregern und die Aufrechterhaltung des Interimsbetriebs der Hochschulen gültig für Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-Pandemie)

Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung

7 Corona-Warn-App

Funktionsadressen der Hausmeister
in den Bereichen der Betriebstechnik Dezernat 4

Stadtmitte:

Jahnallee:

Naturwissenschaften:

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