Mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland entsteht auch bei den Angehörigen der Universität Leipzig Verunsicherung. An dieser Stelle informieren wir über die aktuell wichtigsten Fragen rund um das Virus und seine Auswirkungen auf den Universitätsbetrieb. Der Krisenstab, der gemäß Pandemieplan unserer Hochschule gegründet wurde, steht täglich im engen Kontakt.

Verwaltung Universität Leipzig
Foto: Universität Leipzig

Aktuelle Informationen für Mitarbeitende

Derzeit treten immer wieder neue Regelungen in Kraft und ältere Informationen verlieren ihre Gültigkeit. Hier finden Sie thematisch gegliedert die aktuellen Informationen sowie alle ausführlichen Meldungen seit Beginn der Berichterstattung für Mitarbeitende zum Thema Coronavirus.
Letzte Änderung: 26. Oktober 2020, 10 Uhr

Arbeitssituation ab 1. November 2020 (Stand 26. Oktober 2020)

Die seit 18.06.2020 festgelegte Übergangsphase mit Flexibilisierungsmöglichkeiten für ein Arbeiten im Homeoffice endet zum 31.10.2020. Sie geht nahtlos in eine Genehmigungspraxis auf der Grundlage einer Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit mit pandemiebedingten Erweiterungen über.

Inkrafttreten der Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit

Am 1. November 2020 tritt die Dienstvereinbarung Mobile Arbeit an der Universität Leipzig (DVMA) in Kraft. Damit endet die coronabedingte Übergangsregelung zum Homeoffice. Die Dienstvereinbarung gilt zunächst zur Erprobung für einen Zeitraum von zwei Jahren und ist im Intranet auf den Seiten des Dezernats 3 Personal abrufbar.

Mit der DVMA wurden Regelungen geschaffen, die es dem nichtwissenschaftlichen Personal und auf Antrag auch dem vom Personalrat vertretenen wissenschaftlichen Personal (z. B. SHK, WHK, WMA) auch jenseits einer Pandemiesituation erlauben, unter bestimmten Voraussetzungen Mobile Arbeit mit dem Verantwortlichen in der Einrichtung zu vereinbaren, und zwar im Umfang von maximal 40 Prozent der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu vereinbaren. Mobile Arbeit verlangt keinen Telearbeitsplatz und ermöglicht nicht nur Homeoffice. Vielmehr kann die/der Beschäftigte die geschuldete Arbeitsleistung - wie mit dem Arbeitgeber vorher schriftlich vereinbart - an irgendeinem Arbeitsort außerhalb der Universität Leipzig erbringen. Mobile Arbeit kann für die Dauer von bis zu einem Jahr vereinbart werden. Die Möglichkeit der Verlängerung besteht.

Bitte verwenden Sie für die Beantragung und den Abschluss der Vereinbarung von Mobiler Arbeit das Antragsformular (Anlage 1 der DVMA) und die Mustervereinbarung (Anlage 2 der DVMA). Leiten Sie bitte ausschließlich die "Individuelle Vereinbarung" an das Dezernat 3 Personal weiter. Sie finden alle Formulare auf der Seite des Dezernats 3 Personal im Intranet.

Bitte beachten Sie, dass die Regelungen dieser Dienstvereinbarung pandemiebedingt bis vorerst zum 28. Februar 2021 durch die Sonderregelungen zur Mobilen Arbeit modifiziert werden.

Coronabedingte Sonderregelungen zur Mobilen Arbeit im Zeitraum vom 01.11.2020 bis 28.02.2021

Für das nichtwissenschaftliche Personal gilt:

Mobile Arbeit kann in Abhängigkeit von der jeweiligen Farbe der Corona-Ampel der Universität Leipzig auch über den in der Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit geregelten Maximalumfang hinaus individuell vereinbart und innerhalb des oben genannten Zeitraums durchgeführt werden.

GRÜN und GELB (7-Tage-Inzidenz bis 34)
  • Es wird regelmäßig in Anwesenheit am Arbeitsplatz gearbeitet, während das Mobile Arbeiten die Ausnahme bilden soll. Die Ausnahmesituationen, die eine vollständige oder teilweise Mobile Arbeit im Umfang von mehr als 40 Prozent der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit verlangen, sind:
    • besondere gesundheitliche Anforderungen, zum Beispiel infolge Risikogruppenzugehörigkeit nach RKI
    • schwierige Betreuungssituationen für Angehörige in der Pflege, in den Betreuungseinrichtungen und Schulen/Hort
    • Arbeitsplätze in den Büros, für die die Abstandsregeln gemäß Hygieneschutzkonzept nicht eingehalten werden können
  • Im Einzelfall kann es weitere Ausnahmen geben, die dem Arbeiten vor Ort entgegenstehen. Wenden Sie sich bei Unsicherheiten bitte zuerst an Ihre Vorgesetzten. Zuständig für die Entscheidung ist die jeweilige Leitung der Einrichtung. Die Entscheidungsbefugnis kann auf den unmittelbaren Vorgesetzten delegiert werden.
ORANGE (7-Tage-Inzidenz 35-49)

Mobiles Arbeiten im Umfang von mehr als 40 Prozent der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit soll nicht nur in Ausnahmesituationen von der/dem Vorgesetzten gewährt werden. In diesem Fall wird empfohlen, für kürzere Zeiträume Mobile Arbeit zu vereinbaren, um reagieren können, falls die Corona-Ampel auf Rot oder zurück auf Gelb oder Grün springt. Nutzen Sie hierfür bitte das von der DVMA abweichende Antragsformular und die Mustervereinbarung im Intranet auf der Seite des Dezernats 3 Personal (Link wie oben angegeben).

ROT (7-Tage-Inzidenz >50)

Mobiles Arbeiten ist durch die Dienstvorgesetzten grundsätzlich zu gewähren, Präsenz kann nur im Ausnahmefall verlangt werden. Auch in diesem Fall wird empfohlen, für kürzere Zeiträume Mobile Arbeit zu vereinbaren, um reagieren können, falls die Corona-Ampel auf Rot oder zurück auf Gelb oder Grün springt. Nutzen Sie hierfür bitte das von der DVMA abweichende Antragsformular und die Mustervereinbarung im Intranet auf der Seite des Dezernats 3 Personal (Link wie oben angegeben).

Für das wissenschaftliche Personal gilt:

Das wissenschaftliche Personal hat entweder die Möglichkeit, die Teilnahme an der Dienstvereinbarung Mobile Arbeit zu vereinbaren, oder, unabhängig von der Dienstvereinbarung, Mobile Arbeit unter Berücksichtigung des Corona-Ampelsystems der Universität Leipzig zu vereinbaren. Bitte nutzen Sie in letzterem Fall das Musterformular für zukünftige Vereinbarungen von coronabedingter Mobiler Arbeit für das wissenschaftliche Personal, das Sie ebenfalls auf der Intranet-Seite des Dezernats 3 Personal finden.

Ansprechpartner

Auf der Intranetseite des Dezernats 3 Personal finden Sie FAQ zur Mobilen Arbeit, die regelmäßig ergänzt werden. Zusätzlich stehen Ihnen im Dezernat 3 Personal der Sachgebietsleiter des SG 31, Herr Dr. Alexander Ciesek (Tel.: 33003, E-Mail) und seine Mitarbeiterin Frau Anke Lindner (Tel.: 33015, E-Mail) bei Problemen im Zusammenhang mit Mobiler Arbeit gern als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Regelungen zur Arbeitszeit

In der Zeit vom 1.11.2020 bis 28.2.2021 gilt:

Bei feststehender Arbeitszeit und Gleitzeit:
Mit Genehmigung der/des Vorgesetzten kann die Arbeitsleistung auch samstags bis 13:00 Uhr erbracht werden, allerdings nicht an Feiertagen.
Bei Gleitzeit:

  1. Es ist ein Arbeitszeitausgleich für mehr als zwei Tage pro Monat möglich.
  2. Es sind Zeitschulden von bis zu 80 Stunden am Monatsende bei Vollzeitbeschäftigten zulässig, bei Teilzeitbeschäftigten weniger (entsprechend dem Verhältnis der Teilzeitbeschäftigung zum Vollzeitäquivalent).
  3. Die Funktions- und Mindestpräsenzzeiten bleiben ausgesetzt.

Weitere Regelungen, insbesondere zur Software-Buchung bei Mobiler Arbeit und zum Umgang mit Zeitschulden am Jahresende enthält die MA-Rundmail der Dezernentin Personal an alle Gleitzeitbeschäftigten vom 19.10.2020.

Dienstreisen

  • Die Dekaninnen und Dekane und die Leiterinnen und Leiter der Einrichtungen dürfen generell Dienstreisen in Deutschland anordnen.
  • Auch Dienstreisen außerhalb Deutschlands sind in Einzelfällen zulässig. Die Entscheidung über das Vorliegen eines Ausnahmefalls und die Anordnungsbefugnis bleibt in diesen Fällen weiterhin der Rektorin vorbehalten.
  • Alle Dienstreisen sollen auch weiterhin verantwortungsvoll, mit Augenmaß und nur bei dringender Notwendigkeit durchgeführt werden. Sofern eine Erledigung des Dienstgeschäftes ohne physische Präsenz erfolgen kann, ist auch weiterhin auf die Durchführung einer Dienstreise zu verzichten.

Hinweise des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung (Stand 14. Juli 2020)

Zum Thema Corona-Virus hat der Freistaat Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr neue Hinweise veröffentlicht. Diese enthalten Regelungen zu den folgenden Themen:

  • Einreise nach Sachsen aus dem Ausland (insbesondere „Risikogebiete“)
  • Quarantänemaßnahmen gegenüber Beschäftigten
  • Quarantänemaßnahmen gegenüber Kindern von Beschäftigten
  • Folgen einer Schließung der Dienststätte
  • Betreuungssituation infolge der coronabedingten Schließung von Kindertagesstätten und Schulen  
  • Quarantänemaßnahmen gegenüber pflegedürftigen nahen Angehörigen
  • Beschäftigte als Angehörige einer Risikogruppe
  • Umgang mit Dienstreisen

Die auf dieser Seite als Arbeitsrechtliche Hinweise bereits veröffentlichten Regelungen werden hiervon nicht berührt. Eine aktuelle Auflistung der internationalen Risikogebiete finden Sie  auf den Seiten des Robert Koch Instituts.

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Anwendung des coronabedingt erweiterten Befristungsrahmens nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG  

Aufgrund der gegenwärtigen Coronakrise wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) um eine neue Regelung in § 7 Abs. 3 WissZeitVG ergänzt, die eine Erweiterungsmöglichkeit des Befristungsrahmens um sechs Monate vorsieht. Zweck dieser Regelung ist es, durch die pandemiebedingten Einschränkungen des Hochschulbetriebs entstandene Nachteile bezüglich der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung auszugleichen. 
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Wissenschaftliches Gastrecht

Die Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts ist wieder möglich. Voraussetzung ist, dass die hygienerechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. Die Verantwortung hierfür trägt die jeweilige Einrichtung. Gäste, die von außerhalb Deutschlands anreisen, haben eigenverantwortlich darauf zu achten, dass die Einreisebestimmungen für Deutschland eingehalten werden. 
Hinweise zum Gastrecht(Intranet)
Formular wissenschaftliches Gastrecht(Intranet)

Gastaufenthalte

Gastaufenthalte externer Wissenschaftler zur Kooperation in Forschung und Lehre gemäß der Honorarordnung der Universität Leipzig können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der hygienerechtlichen Bestimmungen gewährleistet ist. Die Verantwortung hierfür trägt die jeweilige Einrichtung. Gäste, die von außerhalb Deutschlands anreisen, haben eigenverantwortlich darauf zu achten, dass die Einreisebestimmungen für Deutschland eingehalten werden.

Hygiene- und Infektionsschutzkonzept

Die Stabsstelle für Umweltschutz und Arbeitssicherheit hat ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet, das Richtlinien für den Umgang mit der aktuellen Corona-Situation an unserer Universität gibt.
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Einschränkung/Aussetzung von Sprechzeiten

Die Einrichtungen können nach eigenem Ermessen Sprechzeiten einschränken oder ganz aussetzen. Hierüber hat die jeweilige Einrichtung in geeigneter Weise zu informieren.

Beantragung von Mobiler Arbeit

  • Ist Ihre Tätigkeit geeignet, um im Home-Office ausgeführt zu werden, schließen Sie mit Ihren Vorgesetzten eine Vereinbarung. Bitte nutzen Sie dafür die entsprechenden Anträge, zu finden auf den Intranet-Seiten des Dezernats 3 Personal.

Handreichung Home-Office

  • Hinweise zum Arbeiten im Home-Office, zusammengestellt vom Referat Personalentwicklung und Gesundheitsmanagement
    Handreichung Home-Office

Einrichten des VPN-Zugangs

Verschiedene Dienste und Angebote der Universität Leipzig können Sie nur nutzen, wenn Sie sich im Netz der Universität Leipzig befinden. Um auch von zu Hause oder unterwegs auf diese Dienste zugreifen zu können, benötigen Sie eine sogenannte VPN-Verbindung, um sich von außerhalb mit dem Uni-Netz verbinden zu können.

Sie benötigen ein gültiges Uni-Login, um sich über VPN in das Uni-Netz einwählen zu können. Es steht die einfache Einwahl über den Webbrowser per Web-VPN sowie der vollwertige Zugang mittels AnyConnect-Client zur Auswahl.

Die Verbindung per WebVPN hat einige Einschränkungen bei der Nutzung von Javascript und bei speziellen Anwendungen. Um diese zu umgehen, ist die Installation eines eigenen VPN-Programms auf dem Computer notwendig.

Die Universität Leipzig nutzt den AnyConnect-Client von Cisco. Mit diesem Client kann ein vollwertiger Zugang zum Universitätsnetz hergestellt werden.
Anleitungen zu AnyConnect

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie bei Erst-Einrichtung des Client folgendermaßen vorgehen:

  • Um den Client herunterladen zu können, müssen Sie sich im Uninetz befinden. Nutzen Sie bei erstmaliger Konfiguration daher das WebVPN.
  • In der Eingabemaske vom WebVPN geben Sie Ihren Beutzernamen [Uni-Login@uni-leipzig.de] und das Passwort ein.
  • Rufen Sie über das WebVPN die Anleitung zum AnyConnect auf und wählen Sie das für Ihren Rechner passende Betriebssystem aus.
  • Laden Sie den Client herunter und befolgen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung des URZ.
  • Beachten Sie dabei, dass Sie für die Zugangsdaten Ihr Uni-Login@uni-leipzig.de verwenden und NICHT Ihre Uni-E-Mailadresse

E-Mail-Zugriff

Sie haben die Möglichkeit, über das Webmail-Portal browserbasiert auf Ihr E-Mail-Konto zu zugreifen. Wählen Sie im Login-Formular als E-Mail-Server  "server1 (imap)" aus und geben Sie Ihren Nutzernamen und Ihr Passwort ein um sich am Webmail-Portal anzumelden.
Webmail-Portal

Für einige Angehörigen der Universität ist es auch möglich, über eine browserbasierte Outlook-Version auf Ihre E-Mail zu zugreifen. Geben Sie im Login-Formular Ihren Nutzernamen mit dem dem Zusatz "dom\" (also: dom\Uni-Login) und Ihr Passwort ein
Outlook Web App

Dienste des Universitätsrechenzentrums

Eine Übersicht über die Dienste des Universitätsrechenzentrums (URZ) für die Arbeit im Home-Office finden Sie auf der Website des URZ.
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Hinweise zur IT-Sicherheit im Home-Office

Auch im Home-Office ist unbedingt auf IT-Sicherheit zu achten. Konkrete Empfehlungen erhalten Sie von Steffen Rienecker, dem Informationssicherheitsbeauftragten unserer Universität.
LUMAG-Artikel

Einrichtung einer externen Rufumleitung

Um Ihr Diensttelefon auf eine externe Rufnummer (Bspw. Mobiltelefon) umleiten zu können, müssen Sie dies beim Telekommunikationsbereich im Dezernat 4 formlos beantragen.

  • E-Mail an: tkstoerung[at]uni-leipzig.de
  • Betreff: Einrichtung externe Rufumleitung
  • Inhalt: entsprechende Arbeitsdurchwahl angeben und auf welche Rufnummer diese umgeleitet werden soll.

Durch ein derzeit erhöhtes Aufkommen an Anfragen, haben Sie bitte etwas Geduld und Nachsicht mit den Kollegeninnen und Kollegen.
E-MAIL SCHREIBEN

Hinweis: Eine Rufumleitung der Rufumleitung ist nicht möglich! Für andere spezifische Fragen hierzu kontaktieren Sie bitte den Telekommunikationsbereich im Dezernat 4.

Anleitung nach Freischaltung und Einstellung der Rufumleitung am Telefon:

  • *22#
  • Rufnummer mit einer zusätzlichen „0“ eingeben
  • Drücken Sie anschließend erneut die „#“ Taste und die Taste „C“ unter dem Nummernblock
  • Im Display (sofern vorhanden) müsste nun „Ruf. Ext. Umgeleitet“ stehen

Entfernen der Rufumleitung

  • Drücken Sie oben am Displayrand „keine Rufumleitung“
  • Oder rechts die Taste Rufumleitung (sofern vorhanden und gespeichert)
  • Oder #22# und die Taste „C“
  • Für jede Art von Veranstaltungen muss neben der teilweise digital möglichen Registrierung (über Aushänge mit QR-Codes) eine analoge Variante (Meldezettel) vorgehalten werden. Dafür ist jeder Veranstalter selbst verantwortlich.
  • Besprechungen sollten wenn möglich nicht in den persönlichen Büroräumen stattfinden. Es wird empfohlen, die vorhanden Besprechungsräume zu nutzen. Für jede Besprechung, Teammeeting oder weitere Zusammenkünfte ist mindesten eine Teilnahmeliste zu führen, mit der eine spätere Kontaktermittlung durchgeführt und die Kontaktzeit eingegrenzt werden kann. Für universitätsfremde Teilnehmer sind die Kontaktdaten entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum. Dafür ist jeder Einladende selbst verantwortlich.
  • Persönliche Besuche sind zu vermeiden und wenn möglich sind die vorhanden Besprechungsräume zu nutzen Bei jedem persönlichen Besuch wird empfohlen, diesen Besuch selbstständig zu dokumentieren, damit eine spätere Kontaktermittlung durchgeführt und die Kontaktzeit eingegrenzt werden kann. Für universitätsfremde Besucher sind die Kontaktdaten entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum.
  • Daten von Kontakten mit Personen aus Fremdfirmen sind entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum. Dafür ist verantwortlich, wer die Bestellung auslöst und betreut.
  • Nicht registriert werden müssen kurzzeitige Besuche, wie Paketanlieferungen, Postabholungen, Abgabe von Hausarbeiten ecetera.

VORLAGE MELDEZETTEL 
PDF 9 MB

Beratungsangebot

Gewohnte Arbeitsroutinen verändern sich, Home Office, Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen, neue Anforderungen der digitalen Lehre oder Verwaltung...

Wenn Sie in dieser schwierigen Arbeits- und Lebenssituation über Ihre Sorgen, Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten sprechen wollen, steht Ihnen Frau Dr. Sabine Korek (Referentin Gesundheitsmanagement) für ein Gespräch zur Verfügung. Wir um Kontaktaufnahme für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon.

E-Mail Schreiben
+49 341 97-35941

Seelisch stark bleiben in der Krise

Lesen Sie unsere Hinweise für den (Alltags-)Umgang mit der Krise in Anlehnung an sieben Punkte, die die Stiftung Deutsche Depressionshilfe veröffentlicht hat.
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Risiko bei Schwerbehinderung

Gehören alle schwerbehinderten Menschen zur Risikogruppe?
Das Robert-Koch-Institut hat genau definiert, welche Personen zu den Risikogruppen gehören. Nicht jeder Mensch mit Schwerbehinderung gehört automatisch zu der Risikogruppe, viele aber schon. Da muss immer im Einzelfall und vor allem mit ärztlichem Rat und Attest geschaut werden, was zu tun ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit seiner/seinem (Fach-)Ärztin/Arzt in Verbindung zu setzen.

Wenn ich zur Risikogruppe gehöre und eine Schwerbehinderung aufweise, wie soll ich mich verhalten?
Wer zur Risikogruppe gehört, sollte das persönliche Gespräch mit den_ der Vorgesetzten suchen, um gemeinsam eine Lösung (Einzelbüro oder andere Einsatzmöglichkeit) zu finden. Hier ist im besten Falle die Schwerbehindertenvertretung zu beteiligen.

Einschränkung des Publikumsverkehrs im Dezernat 3 Personal

  • Die allgemeinen Sprechzeiten werden ausgesetzt. Termine (zum Beispiel Einladung zur Vertragsunterzeichnung) finden nur noch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail statt. 

  • Bitte nutzen Sie zur Abgabe von Unterlagen die Briefkästen in der 5. beziehungsweise 6. Etage in der Goethestraße 6. 

  • Anfragen sind auf das notwendige Maß zu reduzieren. Bitte nutzen Sie dafür ausschließlich Telefon und E-Mail. 

  • Bitte halten Sie bei Gesprächen (zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen) den maximal möglichen Abstand. 

  • Bitte nutzen Sie Ihre eigenen Stifte zur Vertragsunterzeichnung. 

  • Bitte sehen Sie von Terminwünschen ab, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen könnte, beispielsweise auch als Kontaktperson einer Kontaktperson eines Infizierten oder Sie an einer anderen möglicherweise ansteckenden Atemwegserkrankung leiden. 

  • Wir werden verstärkt auch Arbeitsverträge verschicken, um die persönliche Anwesenheit zur Vertragsunterzeichnung zu vermeiden. Dabei sind die Postlaufzeiten angesichts der Schriftformvorgabe als zusätzlich erforderlicher Vorlauf zu berücksichtigen. 

  • Da der Betrieb des Dezernates 3 Personal erheblich eingeschränkt sein wird, bitten wir besonders um angemessenen Bearbeitungsvorlauf und sachgerechte Priorisierung von Anträgen. 

  • Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf dieser Website.

Bibliotheken

Öffnung: Die meisten Standorte sind geöffnet. Bitte informieren Sie sich auf der Website der Universitätsbibliothek zu den geöffneten Bibliotheken und den Bedingungen.

Lesesäle: Die meisten Lesesäle sind geöffnet, es müssen aber Plätze gebucht werden. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek.

Neues Augusteum

es gelten folgende Regelungen:

  • Die Zugänge zum Neuen Augusteum sind zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet (Montag bis Freitag: 7 bis 22 Uhr, Samstag: 7 bis 15 Uhr).
  • Das Paulinum und die Ausstellungsfläche der Kustodie bleiben geschlossen. Ausnahme ist der Universitätsgottesdienst sonntags um 11 Uhr.
  • Das Hörsaalgebäude und das Seminargebäude bleiben bis zum Beginn des Wintersemesters  2020/21 geschlossen. Dies betrifft auch die in diesen Bereichen existierenden Computer-Pools.
  • Der Zugang zum Augusteum wird über die Haustüren des Leibnizforums und die Haustüren zum Augustusplatz möglich sein.
  • Für diese Regelung gelten die allgemein gültigen Sicherheits- und Hygienebestimmungen wie auch außerhalb der Universität Leipzig. Die Gebäude am Campus Augustusplatz bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Leibnizforum

Die Zugänge zum Leibnizforum sind zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet. 
Montag bis Freitag: 7:00 bis 22 Uhr
Samstag: 7 bis 15 Uhr
Für diese Regelung gelten die allgemein gültigen Sicherheits- und Hygienebestimmungen wie auch außerhalb der Universität Leipzig. 

Ritterstraßen-Komplex

Grundsätzlich werden die Gebäude in der Ritterstraße verschlossen. Die Beschäftigten können, wie in anderen Gebäuden auch, mittels ihres Schlüssels die Gebäude betreten, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen, sie werden gebeten, die Türen hinter sich wieder zu verschließen.
Besonderheiten:

  • Ritterstraße 26 (Rektoratsgebäude): Besucher können zusätzlich über die Wechselsprechanlage mit dem Pförtner kommunizieren und werden dann eingelassen.
  • Goethestraße 6: Zugangstüren zur Goethestraße und zum Innenhof sind offen und werden ab 17:00 Uhr geschlossen.

Mensen

Die meisten Mensen Mensen sind geöffnet. Informationen zu den Vorkehrungen und zum Angebot finden Sie direkt auf den Seiten des Studentenwerks.

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Personalrat Hochschulbereich (Stand 26.03.2020)

Der Personalrat Hochschulbereich führt derzeit keine persönlichen und telefonischen Sprechzeiten durch, ist aber per E-Mail an prhsb(at)uni-leipzig.de zu erreichen.
website

Rückkehrende aus Risikogebieten

Was ist ein Risikogebiet?
Die Übersicht über die Risikogebiete findet man auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

Zur Übersicht

Welche Pflichten gelten, wenn ich aus einem Risikogebiet nach Sachsen einreise?
Bitte informieren Sie sich zum den Themen Einreise aus Risikogebieten, Testpflicht und Quarantäne auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung.

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Umgang mit Covid-19-Symptomen, Meldepflichten

Letzte Änderung: 4. November 2020

1. Mit welchen Symptomen dürfen Universitätsangehörige die Universität Leipzig besuchen?

In Anlehnung an die Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom 16.09.2020 sowie dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, konkretisiert durch eine SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, werden folgende Regelungen für Mitarbeitende der Universität getroffen:

  • Mitarbeitende mit leichtem Schnupfen können die Universität Leipzig unter Wahrung aller hygienischen Sicherheitsmaßnahmen weiterhin besuchen. Wenn möglich sollten Arbeitsplätze in Einzelbüros zur Verfügung gestellt werden. Sollte der Schnupfen stärker werden oder kommen weitere Symptome hinzu (vergleiche Punkt 3), ist der Besuch der Universität nicht mehr gestattet. 
  • Mitarbeitende, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nicht infektiösen Grunderkrankung wie zum Beispiel Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Räumlichkeiten der Universität aufsuchen.
  • Mitarbeitende mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Universität Leipzig nicht betreten. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    • Fieber ab 38 °C
    • Husten
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen)
    • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Mitarbeitende mit einem der oben genannten Symptome (insbesondere bei sich verstärkenden Symptomen) werden gebeten, sich an einen Arzt oder eine Ärztin ihres Vertrauens zu wenden oder den rund um die Uhr erreichbaren ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 zu kontaktieren.
  • Zeigen Mitarbeitende allgemeine Erkältungssymptome ohne klaren COVID-19-Verdacht, sollten sie mindestens zwei Tage zur Beobachtung zu Hause bleiben und mindestens 24 Stunden fieberfrei sein, bevor sie die Universität Leipzig wieder betreten.
  • Alle Mitarbeitenden sind aufgefordert, verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen.

2. Was passiert im Infektionsfall oder bei angeordneter Quarantäne?

  • Die oben genannten Maßnahmen werden ausschließlich vom Gesundheitsamt angeordnet.
  • Den Anweisungen des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten.
  • Beschäftigte mit Infektion und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informieren unverzüglich ihren direkten Vorgesetzten oder ihre direkte Vorgesetzte und das Dezernat Personal (zuständige/r Personalsachbearbeiter/in).
  • Beschäftigte, für die Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, informieren bitte ihren direkten Vorgesetzten oder ihre direkte Vorgesetzte und das Dezernat 3 Personal (zuständiger Personalsachbearbeiter). Die behördliche Anordnung des Gesundheitsamtes ist an das Dezernat 3 Personal weiterzuleiten.
  • Bei Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung nach Möglichkeit Homeoffice vereinbaren.
  • Beschäftigte werden nach positivem Test dringend gebeten, über die Corona-Warn-App über den positiven Test zu informieren. (Tragen Sie dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und informieren Sie andere.)

3. Quarantänemaßnahmen bei Erkrankung des Kindes, (Teil-)Schließung der Betreuungseinrichtung/Schule des Kindes

  • Vom Gesundheitsamt wird festgelegt, für welche Personen „Beobachtung“, „Quarantäne“, „Tätigkeitsverbot“ oder „Kontaktbeschränkungen“ i. S. §§ 30, 31 Infektionsschutzgesetz (IfSG) angeordnet wird. In diesen Fällen ist der/m zuständigen Personalsachbearbeiter/in (PSB) die behördliche Bescheinigung (meist in Form einer E-Mail vom Gesundheitsamt) vorzulegen und unverzüglich die/der direkte Vorgesetzte zu informieren. Sollte der gesundheitliche Zustand der/s Beschäftigten es erlauben, sollte von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch gemacht werden.
  • Wenn die Beschäftigten bzw. sowohl die Beschäftigen als auch das Kind von einer Quarantänemaßnahme betroffen sind, erhalten die Beschäftigten für diesen Zeitraum, höchstens jedoch für 6 Wochen, Entgeltfortzahlung. Für Beamte gilt entsprechend § 71 Abs. 1 Satz 1 SächsBG. Ausnahme: Wer in ein Risikogebiet reist, obwohl ihm der Status als Risikogebiet vor Reiseantritt bekannt war oder bekannt sein musste, und sich nach Rückkehr in Folge dessen in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 14.07.2020).
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei Einreise einem 1. Test unterziehen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch die Arbeitsaufnahme erst nach einem 2. negativen Test, der zwischen dem 5. und 7. Tag durchgeführt wird. Für diesen Zeitraum wird vom Gesundheitsamt Beobachtung („quarantäneähnliches Verhalten“) angeordnet. Erst nach dem 2. negativen Testergebnis darf die Arbeit wieder aufgenommen werden. Bis dahin gilt Pkt. 1.
  • Wenn eine Infektion bei Beschäftigten im eigenen Haushalt positiv festgestellt ist, gehören die betroffenen Beschäftigten unter Umständen zum Personenkreis nach § 2 IfSG. Das legt das Gesundheitsamt fest. Die Beschäftigten müssen die Dienststelle und ihre Vorgesetzten unmittelbar informieren, damit in dem Fall ein begründetes vorläufiges Zutrittsverbot durch die Dienststelle angewiesen werden kann. Es handelt sich hierbei um ein Leistungshindernis, mit dem die Arbeitspflicht unmöglich wird (Verdienstausfall nach § 56 IfSG). Auch dieser Quarantänefall wird behördlich durch das Gesundheitsamt angeordnet. Den Beschäftigten ist entsprechend Pkt. 1 weiterhin Entgelt zu zahlen.
  • Wenn nicht im Rahmen eines ärztlichen Zeugnisses die Erforderlichkeit der Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes festgestellt wurde (das Kind also gesund ist), die Einrichtung / Schule quarantänebedingt geschlossen wird oder die gesamte Schulklasse / Kitagruppe oder das eigene Kind unter Quarantäne steht, nicht aber die beschäftigten Eltern(teile), greift der Freistellungsanspruch nach § 29 Abs. 3 TV-L.
  • Update 29.10.2020: Wenn das eigene Kind am Corona-Virus erkrankt ist oder Erkältungssymptome zeigt – das Kind also vorbeugend nicht am Kita- oder Schulbetrieb teilnehmen kann – greift der Freistellungsanspruch nach § 45 Abs. 1 und 2 SGB V. Mit Wirkung zum 29.10.2020 gilt bis zum 31.12.2020, dass die so genannten Kind-krank-Tage um fünf zusätzliche Arbeitstage je Kind, beziehungsweise im Falle von alleinerziehenden Elternteilen um zusätzliche zehn Arbeitstage je Kind, erhöht werden (gemäß Erlass des SMI vom 29.10.2020).
    Erläuterung: Diese zusätzlichen Kind-Krank-Tage dienen unter anderem der Aufrechterhaltung des öffentlichen Kinderbetreuungs- und Schulbetriebes in der anstehenden Erkältungssaison 2020. Demnach sehen die jeweiligen Hygiene-Konzepte in der Regel vor, dass Kinder bei Erkältungssymptomen grundsätzlich vorbeugend zunächst nicht am Kita- und Schulbetrieb teilnehmen. So soll flächendeckend einer tatsächlichen Verbreitung von COVID-19 oder eine Einschränkung des Betriebs aufgrund fälschlich angenommener COVID-19-Fälle vorgebeugt werden. Aufgrund dieser öffentlichen Belange wird diese Regelung zeit- und inhaltsgleich für die Beamtinnen und Beamten umgesetzt.
  • Gleitzeitguthaben oder Urlaub können, müssen aber nicht in Anspruch genommen werden (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 14.07.2020).
  • Wenn die sogenannten „Kind-krank-Tage“ aufgebraucht sind, gibt es folgende Möglichkeiten für Beschäftigte (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 14.07.2020):
    • die Möglichkeit von Homeoffice nutzen
    • alternative zumutbare Betreuungsmöglichkeit in Anspruch nehmen
    • wenn beides nicht geht, ist auf Antrag an das Dezernat 3 Personal eine unbezahlte Freistellung/ Sonderurlaub möglich.
  • Aufforderungen zum Gleitzeitausgleich oder Urlaubsaufforderungen seitens des Vorgesetzten oder der Dienststelle sind nicht zulässig.

4. Direkter oder indirekter Kontakt zu positiv getesteten Personen

Direkter Kontakt mit höherem Infektionsrisiko

Ein direkter Kontakt mit höherem Infektionsrisiko (Verdachtsfall) zu einer positiv getesteten Person liegt vor, wenn innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn:

Solange keine behördliche Anordnung von Beobachtung, Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder
Kontaktbeschränkung erfolgt (das wird im nahen Umfeld aber regelmäßig der Fall sein), bleiben Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zur Arbeitsleistung verpflichtet.

In diesem Fall ist es geboten, den direkten Vorgesetzten oder die direkte Vorgesetzte und das Dezernat 3 Personal darüber zu informieren, so dass ein begründetes vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.

Der Verdachtsfall ist durch die Mitarbeitenden an das Gesundheitsamt Leipzig zu melden, wenn noch keine Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt erfolgt ist. Das Gesundheitsamt wird über den Besuch der Universität Leipzig entscheiden. Durch die Mitarbeitenden ist in jedem Fall der zuständige Personalsachbearbeiter oder die zuständige Personalsachbearbeiterin im Dezernat 3 Personal zu informieren (mit Kopie der Bescheinigung/E-Mail des Gesundheitsamtes).

Direkter Kontakt mit geringerem Infektionsrisiko

Ein direkter Kontakt mit geringem Infektionsrisiko zu einem positiv getesteten Fall liegt vor:

  • bei Personen die sich im selben Raum mit einer positiv getesteten Person aufgehalten haben, aber der Mindestabstand von 1,50m eingehalten wurde, kein 15-minütiger Gesichtskontakt („face-to-face“) stattgefunden hat. Außerdem darf es nicht zu einem Anhusten oder Anniesen durch die positiv getestete Person gekommen sein.
  • bei weiteren Fällen nach Robert Koch Institut
  • Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bleiben zur Arbeitsleistung verpflichtet.
  • Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.
  • Bei aufgetretenen Krankheitssymptomen ist wie unter Punkt 1 beschrieben zu verfahren und durch den Mitarbeitenden umgehend das Gesundheitsamt zu informieren.

Indirekter Kontakt

Ein indirekter Kontakt (zum Beispiel Kontakt zu einer Person, die wiederum Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte) gilt nicht als Kontakt. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

5. Reiserückkehrende, Pendlerinnen und Pendler

Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten müssen sich nach Sächsischer Corona-Quarantäne-Verordnung bei Einreise einem ersten Test unterziehen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch die Arbeitsaufnahme erst nach einem zweiten negativen Test, der zwischen dem 5. und dem 7. Tag durchgeführt wird. Für diesen Zeitraum wird vom Gesundheitsamt Beobachtung („quarantäneähnliches Verhalten“) angeordnet. Erst nach dem zweiten negativen Testergebnis darf die Arbeit wieder aufgenommen werden. In diesem Fall wird das Entgelt fortgezahlt, höchstens jedoch für 6 Wochen (analog Arbeitsunfähigkeit).

Ausnahme: Wer in ein Risikogebiet reist, obwohl ihm der Status als Risikogebiet vor Reiseantritt bekannt war oder bekannt sein musste, und sich nach Rückkehr in Folge dessen in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 14.07.2020).

Für Reiserückkehrer aus inländischen Risikogebieten gibt es derzeit keine sächsischen Regelungen und es bestehen keinerlei Beschränkungen. Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.

Für Pendlerinnen und Pendler aus innerdeutschen Risikogebieten gilt sinngemäß die Pendlerlösung des Freistaates Sachsen für tschechische Grenzpendler. Demnach bestehen keinerlei Beschränkungen. Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.

6. Welche Pflichten haben Führungskräfte bei Meldungen von Mitarbeitenden?

  • Im Fall eines positiven Tests oder behördlich angeordneter Quarantäne, Beobachtung und so weiter:
    • informieren Beschäftigte umgehend das Dezernat 3 Personal (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beziehungsweise Quarantäneanordnung beilegen).
    • informieren Beschäftigte den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte.
    • Anonymität und Persönlichkeitsrechte der betreffenden Person im Team wahren (keine Angaben zur betreffenden Person an Dritte).
    • Melde-E-Mails von betroffenen Mitarbeitenden nicht weiterleiten.
  • Im Fall eines Verdachts aufgrund eindeutiger Symptomatik:
    • Der oder die Vorgesetzte bittet den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, einen Arzt oder eine Ärztin des Vertrauens aufzusuchen beziehungsweise telefonisch zu kontaktieren.
    • Der oder die Vorgesetzte informiert umgehend das Dezernat 3 Personal, damit ein vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.
  • Im Fall eines direkten oder indirekten Kontaktes mit einer positiv getesteten Person:
    • Direkter Kontakt und Symptome: Verdachtsfall, zum Arzt schicken und Dezernat 3 informieren
    • Direkter Kontakt ohne Symptome: kein Verdachtsfall, Arbeitspflicht besteht (außer es liegt eine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes vor)
    • Indirekter Kontakt: gilt nicht als Kontakt oder Verdachtsfall
    • Nicht die Vorgesetzten, sondern Gesundheitsamt und Arzt entscheiden über Anwesenheit
  • Empfehlung für Vorgesetzte zum Verhalten bei einem positiven Testergebnis oder bei Verdachtsfall in der Abteilung:
    • Vorgesetzte treffen präventive Maßnahmen nach eigenem Ermessen.
    • Informationen über positiven Fall werden anonymisiert an die Abteilung der Mitarbeitenden, die die infizierte Person als Kontaktperson genannt hat, weitergegeben.
    • Bei positivem Fall abteilungsintern Maßnahmen aus dem Hygienekonzept 2.0 bei roter Ampel übernehmen.
    • Bei Verdachtsfall abteilungsintern Maßnahmen aus dem Hygienekonzept 2.0 bei oranger Ampel übernehmen.

7. Welche Pflichten hat das Dezernat 3 Personal?

Bei Eingang einer Meldung positives Testergebnis/Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/behördlich angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung:

  • bei Arbeitsunfähigkeit analog normaler Krankmeldung
  • für Verdachtsfälle wird vom Dezernat 3 Personal ein vorläufiges Zutrittsverbot für betroffene Beschäftigte angewiesen
  • anonymisierte Information an den Referenten der Rektorin zur Meldung an das SMWK
  • Meldung an das SMWK durch den Referenten der Rektorin
  • Die Universität Leipzig unterliegt nicht der Meldepflicht an das Gesundheitsamt.
  • Grundsätzlich ist auf eine sparsame Verarbeitung personenbezogener Daten zu achten.
  • Beschäftigte melden nur die Abwesenheit und angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung. Positives Testergebnis (Diagnose) und ansteckungsrelevante Kontakte sind freiwillige Angaben.
  • Es wird empfohlen, Telefon oder Uni-E-Mail-Adressen zu nutzen, da bei privaten Mail-Adressen der Datenschutz nicht gesichert ist.

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