Mit der Ausbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland entsteht auch bei den Angehörigen der Universität Leipzig Verunsicherung. An dieser Stelle informieren wir über die aktuell wichtigsten Fragen rund um das Virus und seine Auswirkungen auf den Universitätsbetrieb. Der Krisenstab, der gemäß Pandemieplan unserer Hochschule gegründet wurde, steht täglich im engen Kontakt.

Verwaltung Universität Leipzig
Foto: Universität Leipzig

Aktuelle Informationen für Mitarbeitende

Derzeit treten immer wieder neue Regelungen in Kraft und ältere Informationen verlieren ihre Gültigkeit. Hier finden Sie thematisch gegliedert die aktuellen Informationen sowie alle ausführlichen Meldungen seit Beginn der Berichterstattung für Mitarbeitende zum Thema Coronavirus.
Letzte Änderung: 27. Oktober 2021

FAQ für Beschäftigte

Wir haben für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Umsetzung des Hygienekonzepts der Universität Leipzig zusammengestellt, um Ihnen den Arbeitsalltag etwas zu erleichtern.

Mehr erfahren in den FAQ

Nach Corona-Schutz-Verordnung der sächsischen Landesregierung in der konsolidierten Fassung vom 14. Juli 2021 gilt eine Testpflicht für Beschäftigte, die fünf Tage oder länger abwesend waren. Die ausführliche Bestimmung finden Sie in der Rundmail 8/21.

Formular zur Dokumentation der Testpflicht
PDF 356 KB

Laut Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung sind Arbeitgeber:innen verpflichtet, ihren in Präsenz arbeitenden Beschäftigten wöchentlich Selbsttests anzubieten. Der Freistaat Sachsen hat der Universität Ende März entsprechende Schnelltests geliefert. Die Stabsstelle Umweltschutz und Arbeitssicherheit verteilte diese an alle Fakultäten, zentralen Einrichtungen und in der Zentralverwaltung, damit jeder Beschäftigte ein Schnelltestangebot bekommen kann.
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Durchführung von Dienstreisen im In- und Ausland

Um das Risiko erneuter Infektionswellen zu minimieren, müssen bei der Durchführung von Dienstreisen noch immer Vorsichtsmaßnahmen seitens der Universität beachtet werden. Dienstreisen sind weiterhin auf das notwendige Maß zu beschränken. Es ist vorab zu prüfen, ob diese gegebenenfalls durch eine Durchführung des Dienstgeschäfts in virtueller Form ersetzt werden kann.

Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Dienstreise und die Zuständigkeit für die Anordnung oder Genehmigung liegt bei dem:der Dekan:in beziehungsweise Leiter:in der jeweiligen Einrichtung. Aufgrund der steigenden Zahl von Dienstreisen gilt dies seit dem 01.07.2021 auch wieder für Auslandsdienstreisen. Der:die Dekan:in beziehungsweise Leiter:in der Einrichtung darf die Dienstreise nur unter Beachtung der folgenden Regelungen anordnen oder genehmigen:   

1. Dienstreisen im Inland

Zwingend erforderliche Dienstreisen im Inland sind zulässig. Sofern kein vollständiger Infektionsschutz vorliegt, wird empfohlen, innerhalb von 24 Stunden vor Reiseantritt und vor der Wiederaufnahme des Diensts einen Selbsttest oder einen Schnelltest in einem Testzentrum durchzuführen. 

2. Dienstreisen ins Ausland

Die Anordnung beziehungsweise Genehmigung einer Dienstreise ins Ausland hängt maßgebend von der Einstufung der Zielregion/des Ziellandes ab. Das Robert-Koch-Institut stellt fortlaufend aktualisierte Übersichten zur Einstufung eines Landes zur Verfügung (mehr erfahren).

2.1 Anordnungs- beziehungsweise Genehmigungsfähigkeit

(a) Kein Risikogebiet
Dienstreisen ins Ausland, bei denen es sich weder um Hochrisiko- noch um Virusvariantengebiete handelt, sind zulässig. Sofern kein vollständiger Infektionsschutz vorliegt, wird empfohlen, innerhalb von 24 Stunden vor Reiseantritt und vor der Wiederaufnahme des Dienstes einen Selbsttest oder einen Schnelltest in einem Testzentrum durchzuführen. Für die Wiedereinreise nach Deutschland ist das Vorhandensein eines Impfnachweises, Genesenennachweises oder Testnachweises erforderlich.  

(b) Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete
Dienstreisen ins Ausland, bei denen es sich um Hochrisiko- und/oder Virusvariantengebiete handelt, sind weiterhin unzulässig.

2.2 Veränderung des Status als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet

Wird eine Region/das Land zum Hochrisiko- und/oder Virusvariantengebiet erklärt, darf die Dienstreise nicht angetreten werden. In begründeten Ausnahmefällen kann die Durchführung der Dienstreise durch die Rektorin genehmigt werden.

Die/der Dienstreisende hat die Veränderung des Status eigenverantwortlich zu überwachen. Ein gesonderter Hinweis erfolgt dazu nicht.

Sofern eine Dienstreise aufgrund einer Änderung des Status nicht angetretenwird, sind die Stornierungskosten beziehungsweise die Kosten für nicht in Anspruch genommene Leistungen, die nicht storniert werden konnten, gemäß dem Sächsischen Reisekostenrecht erstattungsfähig. Die Kosten sind von der jeweiligen Einrichtung zu tragen. Wird eine Dienstreise angetreten und die Region/das Land während der Dienstreise zum Hochrisiko- und/oder Virusvariantengebiet erklärt, sind die diesbezüglich geltenden Quarantänevorgaben einzuhalten und die oder der Vorgesetzte sowie das Dezernat 3 Personal umgehend darüber zu informieren. Unvermeidbare Quarantänekosten im Ausland sind nach dem Sächsischen Reisekostengesetz erstattungsfähig und von der jeweiligen Einrichtung zu tragen.

2.4 Folgen bei Nichtbeachtung

Wird eine Dienstreise ins Ausland ohne Beachtung der unter 2.1 bis 2.2 stehenden Hinweise oder ohne vorherige Anordnung durchgeführt, gilt die Dienstreise als nicht angeordnet beziehungsweise als abweichend von der Anordnung durchgeführt. Die Dienststelle behält sich in diesem Fall arbeits- beziehungsweise dienstrechtliche Maßnahmen vor.  

Beantragung von Mobiler Arbeit

  • Ist Ihre Tätigkeit geeignet, um im Home-Office ausgeführt zu werden, schließen Sie mit Ihren Vorgesetzten eine Vereinbarung. Bitte nutzen Sie dafür die entsprechenden Anträge, zu finden auf den Intranet-Seiten des Dezernats 3 Personal.

Handreichung Home-Office

  • Hinweise zum Arbeiten im Home-Office, zusammengestellt vom Referat Personalentwicklung und Gesundheitsmanagement
    Handreichung Home-Office

Einrichten des VPN-Zugangs

Verschiedene Dienste und Angebote der Universität Leipzig können Sie nur nutzen, wenn Sie sich im Netz der Universität Leipzig befinden. Um auch von zu Hause oder unterwegs auf diese Dienste zugreifen zu können, benötigen Sie eine sogenannte VPN-Verbindung, um sich von außerhalb mit dem Uni-Netz verbinden zu können.

Sie benötigen ein gültiges Uni-Login, um sich über VPN in das Uni-Netz einwählen zu können. Es steht die einfache Einwahl über den Webbrowser per Web-VPN sowie der vollwertige Zugang mittels AnyConnect-Client zur Auswahl.

Die Verbindung per WebVPN hat einige Einschränkungen bei der Nutzung von Javascript und bei speziellen Anwendungen. Um diese zu umgehen, ist die Installation eines eigenen VPN-Programms auf dem Computer notwendig.

Die Universität Leipzig nutzt den AnyConnect-Client von Cisco. Mit diesem Client kann ein vollwertiger Zugang zum Universitätsnetz hergestellt werden.
Anleitungen zu AnyConnect

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie bei Erst-Einrichtung des Client folgendermaßen vorgehen:

  • Um den Client herunterladen zu können, müssen Sie sich im Uninetz befinden. Nutzen Sie bei erstmaliger Konfiguration daher das WebVPN.
  • In der Eingabemaske vom WebVPN geben Sie Ihren Benutzernamen [Uni-Login@uni-leipzig.de] und das Passwort ein.
  • Rufen Sie über das WebVPN die Anleitung zum AnyConnect auf und wählen Sie das für Ihren Rechner passende Betriebssystem aus.
  • Laden Sie den Client herunter und befolgen Sie die Schritt-für-Schritt-Anleitung des URZ.
  • Beachten Sie dabei, dass Sie für die Zugangsdaten Ihr Uni-Login@uni-leipzig.de verwenden und NICHT Ihre Uni-E-Mailadresse

E-Mail-Zugriff

Sie haben die Möglichkeit, über das Webmail-Portal browserbasiert auf Ihr E-Mail-Konto zu zugreifen. Wählen Sie im Login-Formular als E-Mail-Server  "server1 (imap)" aus und geben Sie Ihren Nutzernamen und Ihr Passwort ein um sich am Webmail-Portal anzumelden.
Webmail-Portal

Für einige Angehörigen der Universität ist es auch möglich, über eine browserbasierte Outlook-Version auf Ihre E-Mail zu zugreifen. Geben Sie im Login-Formular Ihren Nutzernamen mit dem dem Zusatz "dom\" (also: dom\Uni-Login) und Ihr Passwort ein
Outlook Web App

Dienste des Universitätsrechenzentrums

Eine Übersicht über die Dienste des Universitätsrechenzentrums (URZ) für die Arbeit im Home-Office finden Sie auf der Website des URZ.
MEHR ERFAHREN

Hinweise zur IT-Sicherheit im Home-Office

Auch im Home-Office ist unbedingt auf IT-Sicherheit zu achten. Konkrete Empfehlungen erhalten Sie von Steffen Rienecker, dem Informationssicherheitsbeauftragten unserer Universität.
LUMAG-Artikel

Einrichtung einer externen Rufumleitung

Um Ihr Diensttelefon auf eine externe Rufnummer (Bspw. Mobiltelefon) umleiten zu können, müssen Sie dies beim Telekommunikationsbereich im Dezernat 4 formlos beantragen.

  • E-Mail an: tkstoerung[at]uni-leipzig.de
  • Betreff: Einrichtung externe Rufumleitung
  • Inhalt: entsprechende Arbeitsdurchwahl angeben und auf welche Rufnummer diese umgeleitet werden soll.

Durch ein derzeit erhöhtes Aufkommen an Anfragen, haben Sie bitte etwas Geduld und Nachsicht mit den Kollegeninnen und Kollegen.
E-MAIL SCHREIBEN

Hinweis: Eine Rufumleitung der Rufumleitung ist nicht möglich! Für andere spezifische Fragen hierzu kontaktieren Sie bitte den Telekommunikationsbereich im Dezernat 4.

Anleitung nach Freischaltung und Einstellung der Rufumleitung am Telefon:

  • *22#
  • Rufnummer mit einer zusätzlichen „0“ eingeben
  • Drücken Sie anschließend erneut die „#“ Taste und die Taste „C“ unter dem Nummernblock
  • Im Display (sofern vorhanden) müsste nun „Ruf. Ext. Umgeleitet“ stehen

Entfernen der Rufumleitung

  • Drücken Sie oben am Displayrand „keine Rufumleitung“
  • Oder rechts die Taste Rufumleitung (sofern vorhanden und gespeichert)
  • Oder #22# und die Taste „C“

Wissenschaftliches Gastrecht

Die Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts ist unter der Maßgabe einer strengen Einhaltung der geltenden Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung sowie des Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts der Universität Leipzig weiterhin möglich. Die Verantwortung hierfür trägt die jeweilige Einrichtung. Gäste, die von außerhalb Deutschlands anreisen, haben eigenverantwortlich darauf zu achten, dass die Einreisebestimmungen für Deutschland eingehalten werden. Gemäß der Quarantäne-Verordnung des Freistaates Sachsens haben sich Gäste unmittelbar nach Ankunft in Deutschland in häusliche Quarantäne zu begeben, bevor die Gebäude der Universität Leipzig betreten werden können. 
Auf Grund der sich schnell ändernden Bedingungen informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Ministeriums für Gesundheit wie auch in der Quarantäne-Verordnung des Freistaates Sachsens über die aktuellen Rechtsvorschriften.

Weiterführende Informationen 

Hinweise zum Gastrecht

Formular Wissenschaftliches Gastrecht

Gastvereinbarungen

Gastaufenthalte externer Wissenschaftler zur Kooperation in Forschung und Lehre sind unter der Maßgabe einer strengen Einhaltung der geltenden Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung sowie des Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts der Universität Leipzig weiterhin möglich. Die Verantwortung hierfür trägt die jeweilige Einrichtung. Gäste, die von außerhalb Deutschlands anreisen, haben eigenverantwortlich darauf zu achten, dass die Einreisebestimmungen für Deutschland eingehalten werden. Gemäß der Quarantäne-Verordnung des Freistaates Sachsens haben sich Gäste unmittelbar nach Ankunft in Deutschland in häusliche Quarantäne zu begeben, bevor die Gebäude der Universität Leipzig betreten werden können. 
Auf Grund der sich schnell ändernden Bedingungen informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Ministeriums für Gesundheit wie auch in der Quarantäne-Verordnung des Freistaates Sachsens über die aktuellen Rechtsvorschriften.
Weiterführende Informationen 

  • Für jede Art von Veranstaltungen muss neben der teilweise digital möglichen Registrierung (über Aushänge mit QR-Codes) eine analoge Variante (Meldezettel) vorgehalten werden. Dafür ist jeder Veranstalter selbst verantwortlich.
  • Besprechungen sollten wenn möglich nicht in den persönlichen Büroräumen stattfinden. Es wird empfohlen, die vorhanden Besprechungsräume zu nutzen. Für jede Besprechung, Teammeeting oder weitere Zusammenkünfte ist mindesten eine Teilnahmeliste zu führen, mit der eine spätere Kontaktermittlung durchgeführt und die Kontaktzeit eingegrenzt werden kann. Für universitätsfremde Teilnehmer sind die Kontaktdaten entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum. Dafür ist jeder Einladende selbst verantwortlich.
  • Persönliche Besuche sind zu vermeiden und wenn möglich sind die vorhanden Besprechungsräume zu nutzen Bei jedem persönlichen Besuch wird empfohlen, diesen Besuch selbstständig zu dokumentieren, damit eine spätere Kontaktermittlung durchgeführt und die Kontaktzeit eingegrenzt werden kann. Für universitätsfremde Besucher sind die Kontaktdaten entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum.
  • Daten von Kontakten mit Personen aus Fremdfirmen sind entsprechend den Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu erheben. Dazu gehören Dazu gehören Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Besucherzeitraum. Dafür ist verantwortlich, wer die Bestellung auslöst und betreut.
  • Nicht registriert werden müssen kurzzeitige Besuche, wie Paketanlieferungen, Postabholungen, Abgabe von Hausarbeiten ecetera.

VORLAGE MELDEZETTEL 
PDF 9 MB

Betriebliche Gesundheitsmanagement

Gewohnte Arbeitsroutinen verändern sich, Home Office, Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen, neue Anforderungen der digitalen Lehre oder Verwaltung... Wenn Sie in dieser schwierigen Arbeits- und Lebenssituation über Ihre Sorgen, Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten sprechen wollen, steht Ihnen Frau Dr. Sabine Korek (Referentin Gesundheitsmanagement) für ein Gespräch zur Verfügung. Wir um Kontaktaufnahme für eine Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon.

E-Mail Schreiben
+49 341 97-35941

Psychiatrische Institutsambulanz am Universitätsklinikum

Telefonsprechstunde/Aktuelle Infos zu SARS-CoV2

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Seelisch stark bleiben in der Krise

Lesen Sie unsere Hinweise für den (Alltags-)Umgang mit der Krise in Anlehnung an sieben Punkte, die die Stiftung Deutsche Depressionshilfe veröffentlicht hat.
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Risiko bei Schwerbehinderung

Gehören alle schwerbehinderten Menschen zur Risikogruppe?
Das Robert-Koch-Institut hat genau definiert, welche Personen zu den Risikogruppen gehören. Nicht jeder Mensch mit Schwerbehinderung gehört automatisch zu der Risikogruppe, viele aber schon. Da muss immer im Einzelfall und vor allem mit ärztlichem Rat und Attest geschaut werden, was zu tun ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich mit seiner/seinem (Fach-)Ärztin/Arzt in Verbindung zu setzen.

Wenn ich zur Risikogruppe gehöre und eine Schwerbehinderung aufweise, wie soll ich mich verhalten?
Wer zur Risikogruppe gehört, sollte das persönliche Gespräch mit dem:der Vorgesetzten suchen, um gemeinsam eine Lösung (Einzelbüro oder andere Einsatzmöglichkeit) zu finden. Hier ist im besten Falle die Schwerbehindertenvertretung zu beteiligen.

Einschränkung des Publikumsverkehrs im Dezernat 3 Personal

  • Die allgemeinen Sprechzeiten werden ausgesetzt. Termine (zum Beispiel Einladung zur Vertragsunterzeichnung) finden nur noch nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail statt. 

  • Bitte nutzen Sie zur Abgabe von Unterlagen die Briefkästen in der 5. beziehungsweise 6. Etage in der Goethestraße 6. 

  • Anfragen sind auf das notwendige Maß zu reduzieren. Bitte nutzen Sie dafür ausschließlich Telefon und E-Mail. 

  • Bitte halten Sie bei Gesprächen (zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen) den maximal möglichen Abstand. 

  • Bitte nutzen Sie Ihre eigenen Stifte zur Vertragsunterzeichnung. 

  • Bitte sehen Sie von Terminwünschen ab, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen könnte, beispielsweise auch als Kontaktperson einer Kontaktperson eines Infizierten oder Sie an einer anderen möglicherweise ansteckenden Atemwegserkrankung leiden. 

  • Wir werden verstärkt auch Arbeitsverträge verschicken, um die persönliche Anwesenheit zur Vertragsunterzeichnung zu vermeiden. Dabei sind die Postlaufzeiten angesichts der Schriftformvorgabe als zusätzlich erforderlicher Vorlauf zu berücksichtigen. 

  • Da der Betrieb des Dezernates 3 Personal erheblich eingeschränkt sein wird, bitten wir besonders um angemessenen Bearbeitungsvorlauf und sachgerechte Priorisierung von Anträgen. 

  • Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf dieser Website.

Gebäude der Universität

Die Gebäude der Universität bleiben bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen; die Zugänglichkeit für Mitarbeitende für die Erfüllung notwendiger Aufgaben besteht weiterhin.

Universitätsbibliothek

  • Ab 11. Januar 2021 öffnet die Universitätsbibliothek ihre Standorte (außer Deutsches Literaturinstitut) zur Ausleihe und Rückgabe von Medien.
  • Für alle gelten Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr.
  • Die automatische Verlängerung ausgeliehener Medien (außer bei Vormerkungen) wird zunächst bis Ende Januar fortgesetzt.
  • Bitte beachten Sie die gesonderten Ausleihbedingungen der Bibliothek Rechtswissenschaft.

Eine Arbeitsplatzbuchung und der längere Aufenthalt in den Bibliotheken sind bis auf Weiteres nicht möglich. Ab einem Inzidenzwert von  unter 50 wird der Krisenstab der Universität Leipzig über das Arbeiten vor Ort und die Möglichkeit der Platzbuchung beraten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek.

Personalrat Hochschulbereich (Stand 26.03.2020)

Der Personalrat Hochschulbereich führt derzeit keine persönlichen und telefonischen Sprechzeiten durch, ist aber per E-Mail an prhsb(at)uni-leipzig.de zu erreichen.
website

Rückkehrende aus Risikogebieten

Was ist ein Risikogebiet?
Die Übersicht über die Risikogebiete findet man auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

Zur Übersicht

Welche Pflichten gelten, wenn ich aus einem Risikogebiet nach Sachsen einreise?
Bitte informieren Sie sich zum den Themen Einreise aus Risikogebieten, Testpflicht und Quarantäne auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung.

Mehr erfahren

Umgang mit Covid-19-Symptomen, Meldepflichten

Letzte Änderung: 7. Januar 2021

1. Mit welchen Symptomen dürfen Universitätsangehörige die Universität Leipzig besuchen?

In Anlehnung an die Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom 16.09.2020 sowie dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, konkretisiert durch eine SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, werden folgende Regelungen für Mitarbeitende der Universität getroffen:

  • Mitarbeitende mit leichtem Schnupfen können die Universität Leipzig unter Wahrung aller hygienischen Sicherheitsmaßnahmen weiterhin besuchen. Wenn möglich sollten Arbeitsplätze in Einzelbüros zur Verfügung gestellt werden. Sollte der Schnupfen stärker werden oder kommen weitere Symptome hinzu (vergleiche Punkt 3), ist der Besuch der Universität nicht mehr gestattet. 
  • Mitarbeitende, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nicht infektiösen Grunderkrankung wie zum Beispiel Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Räumlichkeiten der Universität aufsuchen.
  • Mitarbeitende mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Universität Leipzig nicht betreten. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    • Fieber ab 38 °C
    • Husten
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen)
    • Geruchs- oder Geschmacksstörungen
  • Mitarbeitende mit einem der oben genannten Symptome (insbesondere bei sich verstärkenden Symptomen) werden gebeten, sich an einen Arzt oder eine Ärztin ihres Vertrauens zu wenden oder den rund um die Uhr erreichbaren ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 zu kontaktieren.
  • Zeigen Mitarbeitende allgemeine Erkältungssymptome ohne klaren COVID-19-Verdacht, sollten sie mindestens zwei Tage zur Beobachtung zu Hause bleiben und mindestens 24 Stunden fieberfrei sein, bevor sie die Universität Leipzig wieder betreten.
  • Alle Mitarbeitenden sind aufgefordert, verantwortungsbewusst mit der Situation umzugehen.

2. Was passiert im Infektionsfall oder bei angeordneter Quarantäne?

  • Die oben genannten Maßnahmen werden ausschließlich vom Gesundheitsamt angeordnet.
  • Den Anweisungen des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten.
  • Beschäftigte mit Infektion und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung informieren unverzüglich ihren direkten Vorgesetzten oder ihre direkte Vorgesetzte und das Dezernat Personal (zuständige/r Personalsachbearbeiter/in).
  • Beschäftigte, für die Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, informieren bitte ihren direkten Vorgesetzten oder ihre direkte Vorgesetzte und das Dezernat 3 Personal (zuständiger Personalsachbearbeiter). Die behördliche Anordnung des Gesundheitsamtes ist an das Dezernat 3 Personal weiterzuleiten.
  • Bei Beobachtung/Quarantäne/Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung nach Möglichkeit Homeoffice vereinbaren.
  • Beschäftigte werden nach positivem Test dringend gebeten, über die Corona-Warn-App über den positiven Test zu informieren. (Tragen Sie dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und informieren Sie andere.)

3. Quarantänemaßnahmen bei Erkrankung des Kindes, (Teil-)Schließung der Betreuungseinrichtung/Schule des Kindes

  • Anordnung des Gesundheitsamts
    Vom Gesundheitsamt wird festgelegt, für welche Personen „Beobachtung“, „Quarantäne“, „Tätigkeitsverbot“ oder „Kontaktbeschränkungen“ i. S. §§ 30, 31 Infektionsschutzgesetz (IfSG) angeordnet wird. In diesen Fällen ist der/dem zuständigen Personalsachbearbeiter/in (PSB) die behördliche Bescheinigung (meist in Form einer E-Mail vom Gesundheitsamt) vorzulegen und unverzüglich die/der direkte Vorgesetzte zu informieren. Sollte der gesundheitliche Zustand der/des Beschäftigten es erlauben, sollte von der Möglichkeit des Homeoffice Gebrauch gemacht werden.
  • Rückkehr aus Risikogebieten
    Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei Einreise einem 1. Test unterziehen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch die Arbeitsaufnahme erst nach einem 2. negativen Test, der zwischen dem 5. und 7. Tag durchgeführt wird. Für diesen Zeitraum wird vom Gesundheitsamt Beobachtung („quarantäneähnliches Verhalten“) angeordnet. Erst nach dem 2. negativen Testergebnis darf die Arbeit wieder aufgenommen werden. Bis dahin gilt Punkt 1.
  • Quarantäne bei Infektion im selben Haushalt
    Wenn eine Infektion bei Beschäftigten im eigenen Haushalt positiv festgestellt ist, gehören die betroffenen Beschäftigten unter Umständen zum Personenkreis nach § 2 IfSG. Das legt das Gesundheitsamt fest. Die Beschäftigten müssen die Dienststelle und ihre Vorgesetzten unmittelbar informieren, damit in dem Fall ein begründetes vorläufiges Zutrittsverbot durch die Dienststelle angewiesen werden kann. Es handelt sich hierbei um ein Leistungshindernis, mit dem die Arbeitspflicht unmöglich wird (Verdienstausfall nach § 56 IfSG). Auch dieser Quarantänefall wird behördlich durch das Gesundheitsamt angeordnet. Den Beschäftigten ist entsprechend Punkt 1 weiterhin Entgelt zu zahlen.
  • Entgeltfortzahlung bei Quarantäne
    Wenn die Beschäftigten beziehungsweise sowohl die Beschäftigen als auch das Kind von einer Quarantänemaßnahme betroffen sind, erhalten die Beschäftigten für diesen Zeitraum, höchstens jedoch für 6 Wochen, Entgeltfortzahlung. Für Beamte gilt entsprechend § 71 Absatz 1 Satz 1 SächsBG. Ausnahme: Wer in ein Risikogebiet reist, obwohl ihm der Status als Risikogebiet vor Reiseantritt bekannt war oder bekannt sein musste, und sich nach Rückkehr in Folge dessen in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 22.01.2021).
  • Gleitzeitguthaben/Urlaub
    Gleitzeitguthaben oder Urlaub können, müssen aber nicht in Anspruch genommen werden (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 22.01.2021). Aufforderungen zum Gleitzeitausgleich oder Urlaubsaufforderungen seitens des Vorgesetzten oder der Dienststelle sind nicht zulässig.
  • Gewährung von Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge zur Kinderbetreuung (Erlass des SMI vom 04.01.2021)
    Gemäß § 14 Absatz 2 Satz 2 SächsUrlMuEltVO kann Beamtinnen und Beamten seit 1. Januar 2021 zum Zwecke der notwendigen pandemiebedingten Kinderbetreuung unter bestimmten Voraussetzungen bei Schließung oder Untersagung des Betretens von Gemeinschaftseinrichtungen Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge von insgesamt bis zu 15 Arbeitstagen, bei alleinerziehenden Beamtinnen und Beamten von insgesamt bis zu 30 Arbeitstagen gewährt werden. Sofern die wöchentliche Arbeitszeit anders als auf fünf Arbeitstage verteilt ist, erhöht oder vermindert sich der Anteil entsprechend. Die Beantragung erfolgt formlos bei der zuständigen Personalsachbearbeiterin im Dezernat 3 Personal. 
  • Kinderkrankentage nach § 45 SGB V
    Wenn das eigene Kind am Corona-Virus erkrankt ist oder Erkältungssymptome zeigt, greift, wie bei anderen nachgewiesenen Erkrankungen des Kindes,  der Freistellungsanspruch nach § 45 Absatz 1 und 2 SGB V. Der Bundesgesetzgeber hat gesetzlich geregelt, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil gewährt wird. Ein Anspruch auf Kinderkrankengeld besteht für 20 Tage pro Kind und pro Elternteil, insgesamt jedoch für nicht mehr als 45 Arbeitstage (bei Alleinerziehenden 40 Tage pro Kind, insgesamt jedoch nicht mehr als 90 Arbeitstage). Der Anspruch gilt auch für die Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes durch pandemiebedingte Schließung der Schule oder Einrichtung zu Hause erforderlich wird. Diese Regelung soll rückwirkend zum 05.01.2021 für alle gesetzlich Versicherten gelten. Bereits genehmigter und genommener Urlaub zur Kinderbetreuung kann auf formlosen Antrag beim Dezernat 3 Personal rückwirkend zum 05.01.2021 storniert werden, sofern für diesen Zeitraum Kinderkrankentage genutzt werden. Sowohl die regulären wie die zusätzlichen Kinderkrankentage können für die Überbrückung der Schließung der Einrichtung genutzt werden. Für privat Krankenversicherte besteht – wie für alle betreuungspflichtigen Eltern – die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG). 

  • Freistellung aufgrund von Verdienstausfall und Entschädigungszahlung nach § 56 IfSG
    Weiterhin besteht für erwerbstätige Eltern – sowohl von Kita- als auch von Schulkindern bis zwölf Jahren oder älteren Kindern mit Behinderung und Hilfebedürftigkeit – bei coronabedingter Schließung oder einem coronabedingten Verbot des Betretens von Gemeinschaftseinrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, für den Verdienstausfall eine Entschädigungszahlung zu beantragen. Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro pro Monat) und gilt für insgesamt zehn Wochen je Elternteil, bei Alleinerziehenden 20 Wochen. Dieser Zeitraum kann tageweise aufgeteilt werden. Diese Regelung gilt bis zum 31. März 2021.

  • Freistellung mit Entgeltfortzahlung nach § 29 TV-L (Erlass des SMF vom 22.01.2021)

    Zum Zwecke der pandemiebedingten Kinderbetreuung kann unter bestimmten Voraussetzungen einmalig im Umfang von bis zu 10 Arbeitstagen eine Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts nach § 29 Abs. 3 TV-L gewährt werden.  Im vergangenen Jahr noch nicht verbrauchte Tage können in diesem Jahr bis zum 31.01.2021 genutzt werden. Sollten diese Freistellungstage bereits verbraucht sein, besteht die Möglichkeit der Kinderkrankentage nach § 45 SGB V (Pkt. 2) sowie die Freistellung nach § 56 IfSG. Während der regulären Ferienzeit wird eine Freistellung nach § 29 TV-L Abs. 3 nicht gewährt. Die Beantragung erfolgt formlos beim zuständigen Personalsachbearbeiter im Dezernat 3 Personal. 

4. Direkter oder indirekter Kontakt zu positiv getesteten Personen

Direkter Kontakt mit höherem Infektionsrisiko

Ein direkter Kontakt mit höherem Infektionsrisiko (Verdachtsfall) zu einer positiv getesteten Person liegt vor, wenn innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn:

Solange keine behördliche Anordnung von Beobachtung, Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder
Kontaktbeschränkung erfolgt (das wird im nahen Umfeld aber regelmäßig der Fall sein), bleiben Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zur Arbeitsleistung verpflichtet.

In diesem Fall ist es geboten, den direkten Vorgesetzten oder die direkte Vorgesetzte und das Dezernat 3 Personal darüber zu informieren, so dass ein begründetes vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.

Der Verdachtsfall ist durch die Mitarbeitenden an das Gesundheitsamt Leipzig zu melden, wenn noch keine Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt erfolgt ist. Das Gesundheitsamt wird über den Besuch der Universität Leipzig entscheiden. Durch die Mitarbeitenden ist in jedem Fall der zuständige Personalsachbearbeiter oder die zuständige Personalsachbearbeiterin im Dezernat 3 Personal zu informieren (mit Kopie der Bescheinigung/E-Mail des Gesundheitsamtes).

Direkter Kontakt mit geringerem Infektionsrisiko

Ein direkter Kontakt mit geringem Infektionsrisiko zu einem positiv getesteten Fall liegt vor:

  • bei Personen die sich im selben Raum mit einer positiv getesteten Person aufgehalten haben, aber der Mindestabstand von 1,50m eingehalten wurde, kein 15-minütiger Gesichtskontakt („face-to-face“) stattgefunden hat. Außerdem darf es nicht zu einem Anhusten oder Anniesen durch die positiv getestete Person gekommen sein.
  • bei weiteren Fällen nach Robert Koch Institut
  • Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bleiben zur Arbeitsleistung verpflichtet.
  • Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.
  • Bei aufgetretenen Krankheitssymptomen ist wie unter Punkt 1 beschrieben zu verfahren und durch den Mitarbeitenden umgehend das Gesundheitsamt zu informieren.

Indirekter Kontakt

Ein indirekter Kontakt (zum Beispiel Kontakt zu einer Person, die wiederum Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte) gilt nicht als Kontakt. Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

5. Reiserückkehrende, Pendlerinnen und Pendler

Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten müssen sich nach Sächsischer Corona-Quarantäne-Verordnung bei Einreise einem ersten Test unterziehen. Das Gesundheitsamt empfiehlt jedoch die Arbeitsaufnahme erst nach einem zweiten negativen Test, der zwischen dem 5. und dem 7. Tag durchgeführt wird. Für diesen Zeitraum wird vom Gesundheitsamt Beobachtung („quarantäneähnliches Verhalten“) angeordnet. Erst nach dem zweiten negativen Testergebnis darf die Arbeit wieder aufgenommen werden. In diesem Fall wird das Entgelt fortgezahlt, höchstens jedoch für 6 Wochen (analog Arbeitsunfähigkeit).

Ausnahme: Wer in ein Risikogebiet reist, obwohl ihm der Status als Risikogebiet vor Reiseantritt bekannt war oder bekannt sein musste, und sich nach Rückkehr in Folge dessen in Quarantäne begeben muss, hat keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung (gemäß Hinweisen des Freistaates Sachsen als Arbeitgeber/Dienstherr für die Bediensteten der Landesverwaltung zum Thema Corona-Virus, Stand: 14.07.2020).

Für Reiserückkehrer aus inländischen Risikogebieten gibt es derzeit keine sächsischen Regelungen und es bestehen keinerlei Beschränkungen. Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.

Für Pendlerinnen und Pendler aus innerdeutschen Risikogebieten gilt sinngemäß die Pendlerlösung des Freistaates Sachsen für tschechische Grenzpendler. Demnach bestehen keinerlei Beschränkungen. Es ist jedoch die Möglichkeit zu prüfen, Homeoffice durch Dienstvorgesetzte anzubieten.

6. Welche Pflichten haben Führungskräfte bei Meldungen von Mitarbeitenden?

  • Im Fall eines positiven Tests oder behördlich angeordneter Quarantäne, Beobachtung und so weiter:
    • informieren Beschäftigte umgehend das Dezernat 3 Personal (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beziehungsweise Quarantäneanordnung beilegen).
    • informieren Beschäftigte den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte.
    • Anonymität und Persönlichkeitsrechte der betreffenden Person im Team wahren (keine Angaben zur betreffenden Person an Dritte).
    • Melde-E-Mails von betroffenen Mitarbeitenden nicht weiterleiten.
  • Im Fall eines Verdachts aufgrund eindeutiger Symptomatik:
    • Der oder die Vorgesetzte bittet den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, einen Arzt oder eine Ärztin des Vertrauens aufzusuchen beziehungsweise telefonisch zu kontaktieren.
    • Der oder die Vorgesetzte informiert umgehend das Dezernat 3 Personal, damit ein vorläufiges Zutrittsverbot angeordnet werden kann.
  • Im Fall eines direkten oder indirekten Kontaktes mit einer positiv getesteten Person:
    • Direkter Kontakt und Symptome: Verdachtsfall, zum Arzt schicken und Dezernat 3 informieren
    • Direkter Kontakt ohne Symptome: kein Verdachtsfall, Arbeitspflicht besteht (außer es liegt eine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes vor)
    • Indirekter Kontakt: gilt nicht als Kontakt oder Verdachtsfall
    • Nicht die Vorgesetzten, sondern Gesundheitsamt und Arzt entscheiden über Anwesenheit
  • Empfehlung für Vorgesetzte zum Verhalten bei einem positiven Testergebnis oder bei Verdachtsfall in der Abteilung:
    • Vorgesetzte treffen präventive Maßnahmen nach eigenem Ermessen.
    • Informationen über positiven Fall werden anonymisiert an die Abteilung der Mitarbeitenden, die die infizierte Person als Kontaktperson genannt hat, weitergegeben.
    • Bei positivem Fall abteilungsintern Maßnahmen aus dem Hygienekonzept 2.0 bei roter Ampel übernehmen.
    • Bei Verdachtsfall abteilungsintern Maßnahmen aus dem Hygienekonzept 2.0 bei oranger Ampel übernehmen.

7. Welche Pflichten hat das Dezernat 3 Personal?

Bei Eingang einer Meldung positives Testergebnis/Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung/behördlich angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung:

  • bei Arbeitsunfähigkeit analog normaler Krankmeldung
  • für Verdachtsfälle wird vom Dezernat 3 Personal ein vorläufiges Zutrittsverbot für betroffene Beschäftigte angewiesen
  • anonymisierte Information an den Referenten der Rektorin zur Meldung an das SMWK
  • Meldung an das SMWK durch den Referenten der Rektorin
  • Die Universität Leipzig unterliegt nicht der Meldepflicht an das Gesundheitsamt.
  • Grundsätzlich ist auf eine sparsame Verarbeitung personenbezogener Daten zu achten.
  • Beschäftigte melden nur die Abwesenheit und angeordnete Beobachtung/Quarantäne, Tätigkeitsverbot/Kontaktbeschränkung. Positives Testergebnis (Diagnose) und ansteckungsrelevante Kontakte sind freiwillige Angaben.
  • Es wird empfohlen, Telefon oder Uni-E-Mail-Adressen zu nutzen, da bei privaten Mail-Adressen der Datenschutz nicht gesichert ist.

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