Hier stellen wir die aktuelle Kohorte des Pre-Doc Awards mit den Promotionsvorhaben vor. Außerdem gibt es Informationen für die Awardees – Predocs wie Postdocs.

Kohorte 2023/24

Entwicklung von genetisch codierten Sensoren für die Einzelzell-Nitric-Oxide-(NO)-Bioimaging

Einrichtung: Institut für Biologie

Abstract:

Stickstoffmonoxid (NO) ist ein vielseitiges Signalmolekül während der Pflanzenentwicklung und der Stressreaktion. Die Dynamik von NO innerhalb von Zellen ist jedoch schwer zu erforschen, aufgrund der Einschränkungen von NO-Detektionsmethoden. Um diese Lücke zu schließen, haben wir das Ziel, genetisch codierte NO-Biosensoren (GreeNOs) zu entwickeln. Dies ermöglicht die Echtzeit-Untersuchung von NO in subzellulären Bereichen unter kontrollierten Bedingungen und unter Stressbedingungen wie Überschwemmungen, bei denen NO ein wichtiges Signalmolekül ist. GreeNOs wird die Analyse von Genfunktionen erleichtern, insbesondere mit Fokus auf die NO-Biosynthese und -Entsorgung. Ein weiteres Ziel ist es, die Lokalisierung von NO in verschiedenen Zellkompartimenten zu verfolgen. Letztendlich werden wir in der Lage sein, GreeNOs zu integrieren, um die NO-Signalgebung während der Pflanzenantwort auf ihre Umgebung zu untersuchen. GreeNOs verspricht, unser Verständnis für die Wechselwirkung zwischen Pflanzen und ihrer Umwelt zu vertiefen. Dieses Wissen kann letztendlich dazu beitragen, die Stressresistenz von Nutzpflanzen im Kontext des Klimawandels zu verbessern.

Dr. Vajiheh Safavi Rizi

Wiss. Mitarbeiterin

Allgemeine und angewandte Botanik
Institutsgebäude
Johannisallee 21
04103 Leipzig

Verschwörungsglaube aus religionssoziologischer Perspektive

Einrichtung: Institut für Praktische Theologie

Abstract:

Der Glaube an die Existenz verborgener Mächte, die sich verschworen haben, stellt ein bekanntes Phänomen in modernen Gesellschaften dar. Insbesondere im Kontext der Covid-19-Pandemie scheint er sich in den letzten Jahren ausgebreitet zu haben. Der Verschwörungsglaube und seine Anhänger sind dabei äußerst vielfältig; esoterische und rechtsextreme Milieus überschneiden sich hierbei bisweilen. Inhaltlich existiert eine kaum zu überblickende Vielfalt an konkreten Wahnvorstellungen. Dieses Phänomen ist insofern relevant, als dass für viele Anhänger ihr Glaube handlungsleitend wird. In meinem Projekt möchte ich die Zusammenhänge zwischen Verschwörungsglauben und politischen Einstellungen identifizieren und erläutern.

Dr. Verena Schneider

Wiss. Mitarbeiterin

Religions- und Kirchensoziologie
Institutsgebäude
Beethovenstraße 25
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35448

Peptidische Dendrimere als innovative Drug Delivery Systeme

Einrichtung: Institut für Wirkstoffentwicklung

Abstract:

Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung neuer Arzneistoffe ist die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffkandidaten im menschlichen Körper.
Das hier vorgestellte Forschungsprojekt zielt darauf ab, peptidische Dendrimere als innovative Drug Delivery Systeme einzusetzen, die vielversprechende Wirkstoffkandidaten vor dem enzymatischen Abbau im biologischen Gewebe. Dafür sollen makrozyklische, netzartige Moleküle hergestellt werden, in die beispielsweise organische Wirkstoffmoleküle oder siRNA eingelagert werden können. Die äußere Oberfläche der Dendrimere verfügt dabei über funktionelle Gruppen, die eine kontrollierte Freigabe der Wirkstoffe am Zielort sicherstellen. Anschließend wird das Dendrimerkonstrukt von körpereigenen Enzymen in ungiftige Aminosäuren abgebaut.
Der primäre Fokus der Arbeit liegt auf der Etablierung einer effizienten Synthesemethode für die beschriebenen makrozyklischen Peptid-Dendrimere. Außerdem soll die gesteuerte Wirkstofffreigabe untersucht werden.
Unsere Forschungsergebnisse werden neue Perspektiven in der Wirkstoffentwicklung eröffnen, indem sie das Repertoire an potenziellen Arzneimittelmolekülen erweitern.

Prof. Christina Lamers

Universitätsprofessorin

Brüderstr. 34
04103 Leipzig

Telefax: +49 341 97-11813

Entwicklung verbesserter Enzyme für den PET-Abbau mit Hilfe künstlicher Intelligenz

Einrichtung: Institut für Wirkstoffentwicklung

Abstract:

Weltweit werden nur 10% der Kunststoffe recycelt, was spürbare Auswirkung auf die Umwelt und menschliche Gesundheit hat, weshalb wir Enzyme entwickeln die Kunststoffe abbauen können. Enzymatisches Recycling kann die teuren herkömmlichen Verfahren ersetzen und ermöglicht die Rückgewinnung der Rohstoffe. So kann der Übergang von einer linearen, nicht nachhaltigen Kunststoffwirtschaft zu einer zirkulären, umweltfreundlichen Wirtschaft erleichtert werden. Künstliche Intelligenz verspricht, die Enzymtechnik zu revolutionieren, indem sie Enzym-Fitnesslandschaften lernt und vorteilhafte Aminosäure-Mutationen vorhersagt, die das Enzym stabiler und aktiver für den Einsatz in der Industrie machen.

Zu diesem Zweck wollen wir einen automatisierten Arbeitsablauf etablieren, in dem ein KI-Algorithmus Enzymbibliotheken vorhersagt, die dann im Hochdurchsatzverfahren getestet werden. Dies birgt das Potenzial, den Grundstein für die Suche nach zukünftigen Biokatalysatoren zu legen.

Dr. Georg Künze

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Haus V
Härtelstraße 16-18
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-25726
Telefax:

Funktionale Retina-Organoide als therapeutischer Ansatz für Netzhauterkrankungen

Einrichtung: Forschungslabor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Abstract:

Laut der WHO leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Sehbeeinträchtigungen, einschließlich Netzhauterkrankungen. Diese Forschung ist entscheidend für das Verständnis von Netzhauterkrankungen um daraus, über die effektive Entwicklung und von menschlichen Netzhautmodellen Ansätze zur Therapie zu finden. Diese Studie zielt darauf ab, die menschliche Netzhaut aus Stammzellen, sogenannten Retina-Organoiden, zu generieren. Anschließend soll die Reifung und Funktionalität menschlicher Retina-Organoide mithilfe von sekundären pflanzlichen Wirkstoffen zur Aktivierung wichtiger Signalwege wie Wnt, PI3K/Akt und Notch verbessert werden. Das beinhaltet die Untersuchung molekularer Auswirkungen auf diese Wege sowie die Charakterisierung der Auswirkungen auf die elektrische Aktivität und Lichtempfindlichkeit von Retina-Organoiden. Das übergreifende Ziel ist die Förderung der Entwicklung von Retina-Organoiden, um tiefgreifende Einblicke in Netzhauterkrankungen um daraus potenzielle therapeutische Ansätze zu liefern.

Saisonalität in der Erdgeschichte: Eine Fallstudie an Korallen des Mittleren Miozäns aus dem Wiener Becken

Einrichtung: Institut für Erdsystemwissenschaft und Fernerkungung

Abstract: 

Einer der größten Stressfaktoren für moderne Ökosysteme ist neben dem direkten Eingriff des Menschen der Wandel des globalen Klimas. Ein Schlüssel zum Verständnis der derzeitigen Auswirkungen der globalen, klimatischen Änderungen auf die Geo- und Biosphäre liegt in der Rekonstruktion vergangener Klimaveränderungen. Ein passendes Zeitintervall ist das Miozäne Klimaoptimum (MCO, ~ 17-14 Ma) und der sich anschließenden Mittelmiozänen Klimaübergang (MMCT, ~ 14-13 Ma). Letzterer repräsentiert eine mehrstufige Abkühlungsphase nach der globalen Warmphase des MCO. Im Zuge unseres Projektes möchten wir das Verhältnis stabiler Sauerstoffisotope an Korallen aus dem MCO und MMCT messen und diese zur Rekonstruktion der übergeordneten klimatischen Entwicklung sowie des Grades der Saisonalität von Temperatur und Niederschlag in Mitteleuropa (Wiener Becken) heranziehen.

Dr. Katharina Methner

Wiss. Mitarbeiterin

Geologie (B)
Institutsgebäude
Talstraße 35, Raum 0-05
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32839

Entwicklung fortschrittlicher Komplement-Inhibitoren: Ein computergestützter-experimenteller Ansatz für das Design zyklischer Peptide zur Hemmung von C5

Einrichtung: Institut für Wirkstoffentwicklung

Abstract:

Das Komplementsystem ist wichtiger Bestandteil der Immunabwehr, spielt aber in der Pathogenese seltener hämatologischen Erkrankungen, und nach neueren Erkenntnissen, in Autoimmunerkrankungen eine Rolle. Bisher sind nur wenige Komplementinhibitoren zur Therapie zugelassen, und die Verwendung in neuen Indikationen, z.B.  Multiple Skerlose, ist durch die fehlende Wirksamkeit der bekannten Inhibitoren in Tiermodellen limitiert. Dieses Projekt zielt darauf ab, neue Komplementinhibitoren zu entwickeln, die auch effektiv im Tiermodell sind. Dabei nutzen wir strukturelle Informationen der Komplementinhibitoren Compstatin und CirpT1, um daraus neuartige zyklische Peptid-C5-Inhibitoren zu designen. Mittels computergestützter Methoden werden wir die Interaktionen zwischen C5 und CirpT1 analysieren. In einem iterativen Prozess werden diese synthetisiert, auf ihre inhibitorische Aktivität getestet und hinsichtlich dieser für den menschlichen Organismus und den von Nagetieren optimiert.

Prof. Christina Lamers

Universitätsprofessorin

Brüderstr. 34
04103 Leipzig

Telefax: +49 341 97-11813

Entwicklung eines organotypischen Hautmodells für die blasenbildende Hauterkrankung EBS

Einrichtung: Institut für Biologie

Abstract:

Unser Projekt ist Teil eines Therapieansatzes für die blasenbildende Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa Simplex (EBS), die durch Mutationen in den Keratin-Genen KRT5 oder KRT14 verursacht wird. Solche Mutationen führen zu einem Kollaps des Zytoskeletts in zytoplasmatische Proteinaggregate, gefolgt von fragiler Haut, Blasenbildung, verminderter Zelladhäsion, Entzündungen und Juckreiz. Wir haben kürzlich ein Medikament identifiziert, das bereits für eine andere Krankheit klinisch eingesetzt wird. Es reduziert Keratinaggregation und verbessert die Zelladhäsion in kultivierten Keratinozyten. Im Rahmen unseres Projekts werden wir ein physiologisch relevantes, organotypisches 3D-Hautmodell ex vivo aus EBS-Keratinozyten herstellen. Dies bietet die Möglichkeit den Pathomechanismus von EBS tiefgreifend zu verstehen und ist darüber hinaus ein entscheidender Schritt in Richtung Arzneimittelvalidierung und Entwicklung einer klinischen Studie.

Dr. Katrin Rietscher

Wiss. Mitarbeiterin

Entwicklungsbiologie
Flügel A und B
Philipp-Rosenthal-Straße 55, Raum B1-0220
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-39587
Telefax: +49 341 97-39589

SDDeurope: Detektion von Stehendem Totholz in Europe mit Hilfe von Transformern

Einrichtung: Institut für Erdsystemwissenschaft und Fernerkundung

Abstract:

Der Klimawandel verursacht ein weit verbreitetes Baumsterben in Wäldern auf der ganzen Welt. Es ist nach wie vor eine Herausforderung, einen genauen Überblick über die Vitalität der Wälder zu erhalten. Die Sentinel-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bieten die erste Messplattform, die im Durchschnitt alle fünf Tage globale Daten mit einer räumlichen Auflösung von 10 Metern pro Pixel liefert.

Unser Ziel ist es, ein Modell zu trainieren, das in der Lage ist, das Baumsterben anhand dieser Satellitendaten zu lokalisieren. Anhand dieser Mortalitätsinformationen und anderer Datenquellen wollen wir außerdem Rückschlüsse auf die Vitalität eines Waldes ziehen und hoffen schließlich, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich das Klima auf die Gesundheit des Waldes auswirkt.

Dr. Martin Reinhardt

Wiss. Mitarbeiter

Umweltdatenwissenschaften und Fernerkundung
Institutsgebäude
Talstraße 35, Raum 2-07
04103 Leipzig

Zur quantitativen Kontrolle der Oberflächentemperatur und Adsorptionsrate auf einzelnen Nanopartikeln in der Gasphase bei kryogenen Temperaturen

Einrichtung: Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie

Abstract:

Nanopartikel spielen in unserer Umwelt sowie in technischen Anwendungen eine zunehmend zentrale Rolle. Ihre Eigenschaften weichen aufgrund von Form, Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis und Quanten-Effekten deutlich von denen größerer Partikel und von Festkörpern ab. Herkömmliche Experimentaltechniken sind häufig auf eine große Partikelanzahl angewiesen und von den störenden Wechselwirkungen mit der Umgebung beeinträchtigt.  Unsere neuartige Messmethode erlaubt die Charakterisierung einzelner Nanopartikel in der Gasphase. Die absolute Masse und Ladung des Teilchens werden zerstörungsfrei ermittelt, während die Wechselwirkung mit elektromagnetischer Strahlung indirekt über die Massenänderung durch die Desorption von Oberflächenadsorbaten bestimmt wird. Dies erlaubt Rückschlüsse auf die Oberflächenbeschaffenheit des Nanopartikels.

Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen der verwendeten Laserstrahlung, der Oberflächentemperatur der Nanopartikel und dem Adsorptionsgleichgewicht.

Ph.D. Björn Bastian

Akademischer Assistent

Physikalische Chemie - kondensierte inhomogene Materie
Technikum Analytikum
Linnéstraße 3, Raum 421
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36426

Endometriose: Geschlechtsspezifische Gesundheit und das Leben mit einer vernachlässigten Krankheit

Einrichtung: Institut für Ethnologie

Abstract:

Endometriose ist eine chronische, entzündliche Erkrankung, bei der es an verschiedenen Organen zur Fehlansiedlung von Gewebe aus der Gebärmutterhöhle kommt. Die Erkrankung zeichnet sich u.a. durch starke Schmerzen, Stigmatisierung, eine späte Diagnose und eingeschränkte Fruchtbarkeit aus. Weltweit sind etwa 10 % aller Menschen mit Uterus von betroffen, was Endometriose zu einer der am weitesten verbreiteten Krankheiten macht. Dennoch sind Ursachen und Heilungsmöglichkeiten noch immer kaum erforscht. Die unzureichende biomedizinische Forschung zu Endometriose muss vor dem Hintergrund medizinhistorischer, kultureller und politischer Machtverhältnisse rund um den Themenkomplex Geschlecht und Gesundheit betrachtet werden. Unser geplantes Promotionsprojekt zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen Endometriose, Unfruchtbarkeit und künstlicher Befruchtung ethnographisch zu untersuchen. Diese Forschung wird eine qualitative Perspektive auf die Erfahrung des Lebens mit Endometriose bieten und ein kritisches Licht auf die systemischen Aspekte werfen, die zur Vernachlässigung dieser Krankheit beitragen.

 

Dr. Caroline Meier zu Biesen

Wiss. Mitarbeiterin

Soziologie mit Schwerpunkt Transregionalisierungsprozesse
INTERIM-Staatsanwalts.LPZ
Straße des 17. Juni 2
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30346

POSITRACK: Förderung einer positiven Einstellung zum Altern und eines aktiven Lebensstils mit Aktivitäts-Trackern für ältere Erwachsene

Einrichtung: Exercise Psychology

Abstract:

Diese Forschungsarbeit befasst sich mit der Förderung einer positiven Einstellung zum Altern und zu körperlicher Aktivität bei älteren Erwachsenen, die einen bedeutenden Anteil der Weltbevölkerung ausmachen. Ältere Erwachsene sind mit vielen negativen Ansichten über ihre körperlichen Fähigkeiten und technischen Kompetenzen konfrontiert. Diese Stereotypen können sie daran hindern, sich körperlich zu betätigen und Technologie zu nutzen, um ihre Teilnahme an körperlichen Aktivitäten zu unterstützen, während eine positive Einstellung zum Altern mit einem höheren Aktivitätsniveau verbunden ist. Das Projekt konzentriert sich auf den Einsatz von Aktivitätstrackern und untersucht, wie diese Geräte die Wahrnehmung verändern und das Level an körperlicher Aktivität steigern können. Ziel ist es, eine technologiegestützte Intervention zu entwickeln, umzusetzen und zu evaluieren, die ältere Erwachsene dazu motiviert, aktiv zu bleiben, indem sie eine positive Einstellung zum Altern fördert.

Jun.-Prof. Ph.D. Nanna Notthoff

Juniorprofessorin

Exercise Psychology (JP)
Haus 1, B-Trakt
Jahnallee 59, Raum 1403
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31687
Telefax: +49 341 97-31639

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Existentialismus auf dem modernen Bildschirm

Einrichtung: Institut für Philosophie

Abstract:

Dieses Projekt widmet sich der andauernden Relevanz des Existenzialismus, indem es die implizite Präsenz dieser philosophischen Strömung in zeitgenössischen Filmen und Serien untersucht. Dabei werden zentrale existenzialistische Themen wie Freiheit, Wahlmöglichkeiten, menschliche Existenz, Bewusstsein und Interaktionen mit künstlicher Intelligenz erforscht. Während die bisherige Forschung das existenzialistische Kino des 20. Jahrhunderts untersucht hat, befasst sich dieses Projekt ausschließlich mit kulturellen Produktionen des 21. Jahrhunderts. Diese Forschung zielt darauf ab aufzuzeigen, wie der Existenzialismus unsere moderne Kultur weiterhin beeinflusst und wie wir durch ihn ein tieferes Verständnis der menschlichen Existenz gewinnen können. Darüber hinaus wird die faszinierende Frage gestellt, ob künstliche Intelligenzen zu einem Selbstbewusstsein fähig sein könnten und was es dementsprechend bedeutet, ein Mensch zu sein.

Dr. Joris Spigt

Akademischer Assistent

Philosophie mit Schwerpunkt Geschichte der Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H2 1.03
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35814

Sprechzeiten
Montag 13:00 – 14:00 Uhr (Voranmeldung erforderlich)

Digitales Training für KI-bezogene Kompetenzen bei berufsbildenden Lehrkräften

Einrichtung: Institut für Wirtschaftspädagogik

Abstract: 

Lehrkräfte sind auf mindestens zwei Ebenen mit digitalisierungs- und KI-bezogenen Herausforderungen konfrontiert:

1. Der Inhalt beruflicher Bildung ist durch KI-bedingte Veränderungen in Arbeits- und Geschäftsprozessen betroffen

2. KI birgt Potenzial für die Gestaltung von Unterricht und kann als Werkzeug in Lehr- und Lernprozessen eingesetzt werden.

Jüngste Veröffentlichungen und Projekte zeigen ein zunehmendes Interesse an KI in der beruflichen Bildung. Es ist deshalb unser Ziel, ein digital gestütztes Weiterbildungsangebot für (angehende) Lehrkräfte in der beruflichen Bildung zum Thema KI zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Dafür wird ein theoretischer Rahmenmodell für KI-bezogene Kompetenzen sowie ein Testinstrument zu deren Erfassung adaptiert.

Prof. Dr. Roland Happ

Universitätsprofessor

Berufliche Bildung mit dem Schwerpunkt Wirtschaft
Institutsgebäude
Grimmaische Straße 12, Raum IZ 17
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31481

Auswirkungen eines emotions-spezifischen Sprachtrainings auf das Emotionsverständnis und die Emotionsregulationsfähigkeit von Vorschulkindern

Einrichtung: Institut für Bildungswissenschaften

Abstract:

Emotionale Selbstregulation, d.h. die Fähigkeit, eigene Emotionen und damit verbundene Handlungsimpulse zu regulieren, um sie mit persönlichen Zielen und sozialen Anforderungen in Einklang zu bringen, steht in engem Zusammenhang mit der sozialen und schulischen Entwicklung von Kindern. Aktuelle Forschung zeigt, dass sprachliche Fähigkeiten und insbesondere emotionsbezogene Sprachfähigkeiten die Fähigkeit von Kindern vorhersagen, Emotionen zu verstehen und zu regulieren. Dies wirft die Frage auf, ob ein gezieltes Training emotions-spezifischer Sprachfähigkeiten das Emotionsverständnis und die Emotionsregulationsfähigkeit von Kindern fördern kann. In diesem Projekt werden wir ein emotions-spezifisches Wortschatztraining für sich typisch entwickelnde Kinder und für Risikokinder, entwickeln und evaluieren, um das Zusammenspiel von sprachlichen und emotionalen Fähigkeiten besser zu verstehen und einen Beitrag zu leisten, um Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern frühzeitig zu begegnen.

Dr. Berit Streubel

Wiss. Mitarbeiterin

Pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Lehren, Lernen und Entwicklung
Haus 3
Marschnerstraße 31
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31283
Telefax: +49 341 97-31269

Eindrücke vom Final Symposium am 25.09.2023

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Gruppenfoto der Awardees vor der Graduate Academy Leipzig
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Menschen sitzen mit dem Rücken zur Kamera und blicken im Seminarraum auf die Präsentation.
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Valentin Wjst steht neben einer Präsentation und referiert
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Foto von Pauline Jennert bei der Präsentation ihres Projekts.
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Leon Moderer sitzt neben einer Präsentation und referiert
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Drei gelbe Blumen stehen in einer Vase auf einem Stehtisch. Im Hintergrund stehen Personen und unterhalten sich.
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Dr. Jana Ebersbach und Dr. Christiane stehen neben einem Flipchart und referieren
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Eine Gruppe von Awardees sitzt in einem Stuhlkreis und diskutiert
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Eine Gruppe von Menschen hält Ihre Pre-Doc Award Zertifikate in der Hand.
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Eine Gruppe von Awardees halten ihre Pre-Doc Award Zertifikate in der Hand
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Foto eines Aufstellers mit der Aufschrift "Willkommen"

Kohorte 2022/2023

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Zwei Farbfotos: Markus Riepenhausen und Dr. Fiona Kalkstein
Markus Riepenhausen und Dr. Fiona Kalkstein, Foto: Swen Reichhold und privat
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Zwei Farbfotos: Markus Riepenhausen und Dr. Fiona Kalkstein
Markus Riepenhausen und Dr. Fiona Kalkstein, Foto: Swen Reichhold und privat

Verschwörungsdenken in der Krise spätmoderner Kontingenzkultur

Einrichtung: Else-Frenkel-Brunswik Institut für Demokratieforschung (EFBI)

Abstract:

Kontingenz bezeichnet die gesellschaftliche Bewusstseinsform darüber, dass die Welt auch anders möglich ist. Sowohl soziale Handlungssituationen als auch die moderne Gesellschaft im Ganzen zeichnen sich unter den Bedingungen der Kontingenz also durch ihre prinzipielle Veränderlichkeit aus. Während Kontingenz damit einerseits als Möglichkeit und Freiheit, andererseits als Ungewissheit und Angst erlebt werden kann, soll im Rahmen des interdisziplinären Promotionsprojektes ebendiese Wahrnehmungsebene der Kontingenzerfahrung subjekttheoretisch erfasst und qualitativ-empirisch erforscht werden. Ziel ist es dann, kulturgeschichtlich variierende und mithin sozialstrukturell konfligierende Strategien der Kontingenzbewältigung innerhalb spätmoderner Gesellschaften zu rekonstruieren. Verschwörungsdenken soll in diesem Versuch einer Konturierung gegenwärtiger Kontingenzkulturen daraufhin als ein sozialpsychologischer Mechanismus identifiziert werden, der an Popularität gewinnt, sobald individuelle und gesellschaftliche Strategien der Kontingenzbewältigung in eine Krise geraten.

Fiona Kalkstein

Wiss. Mitarbeiterin

Leipzig Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe)
Wünschmanns Hof
Dittrichring 18-20, Raum 2.18
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37849

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Natalie-Danielle Feige & Dr. Mareike Selcho
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Natalie-Danielle Feige & Dr. Mareike Selcho, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Natalie-Danielle Feige & Dr. Mareike Selcho
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Natalie-Danielle Feige & Dr. Mareike Selcho, Foto: Swen Reichhold

Periphere Modulation sensorischer Netzwerke

Einrichtung: Institut für Biologie

Abstract:

Die Modulation von Verhalten durch externe Stimuli, Erfahrungen und den internen Status ermöglicht es Tieren sich an ihre Umwelt anzupassen und zu überleben. Welche modulatorischen Mechanismen ermöglichen Verhaltensplastizität? In Insekten scheint Oktopamin neuronale Netzwerke an- und auszuschalten und somit tierisches Verhalten, wie olfaktorisches Lernen und lokomotorische Aktivität, in Abhängigkeit von externen und internen Stimuli zu regulieren und aufeinander abzustimmen.

Kürzlich haben wir zeigen können, dass oktopaminerge Neurone nahezu alle sensorischen Organe der Taufliege kontaktieren. Dies gibt uns zum ersten Mal einen Hinweis auf eine mögliche oktopaminerge Modulation von sensorischen Netzwerken direkt in der Peripherie. Deshalb werden wir nun diese periphere Modulation der Sensorik funktionell untersuchen, um zu einem besseren Verständnis der Verhaltensplastizität beizutragen.      

Förderzeitraum:

November 2022 – März 2023

Dr. Mareike Pauls-Selcho

Wiss. Mitarbeiterin

Tier- und Verhaltensphysiologie
Institutsgebäude
Talstraße 33, Raum 258
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36773
Telefax: +49 341 97-36848

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Samantha Aurich & Dr. Maria Keller
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Samantha Aurich & Dr. Maria Keller, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Samantha Aurich & Dr. Maria Keller
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Samantha Aurich & Dr. Maria Keller, Foto: Swen Reichhold

Identifizierung charakteristischer Hungersignaturen unter Verwendung einer Multi-Omic-Strategie bei Drosophila

Einrichtung: Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG) - Helmholtz Zentrum München an der Universität Leipzig und dem Universitätsklinikum Leipzig AöR / Medizinisches Department III – Endokrinologie, Nephrologie, Rheumatologie an der Universität Leipzig

Abstract:

Eine ausgewogene Energiehomöostase ist der Schlüssel zur Adipositas-Prävention beim Menschen. Drosophila stellt einen geeigneten Modellorganismus dar, um Veränderungen im menschlichen Stoffwechsel aufklären zu können. In den letzten Jahren haben Humanstudien Hinweise darauf geliefert, dass sowohl genetische Prädispositionen als auch epigenetische Veränderungen wie DNA-Methylierung und lebensstilbedingte Faktoren zur Entwicklung individueller Adipositas-Phänotypen beitragen. Wie bei anderen Wirbellosen wird auch bei Drosophila energiereiche schmackhafte Nahrung gegenüber schädlicher Nahrung bevorzugt. Unter bestimmten Umständen, wie z. B. Nahrungsentzug, überdenkt Drosophila jedoch ihre Abneigung, um zu überleben. Wir gehen davon aus, dass jeder neuronale Schalter auf Veränderungen auf mehreren Ebenen (Epigenom, Transkriptom, Proteom und Metabolom) beruht, daher zielt diese Studie darauf ab, spezifische Hungersignaturen für eine lebenswichtige Ernährungsstrategie zu identifizieren.

Förderzeitraum:

Oktober 2022 – März 2023

Minor Postwar Voices: Jüdische Philosophinnen und die Neugestaltung des jüdischen Denkens

Einrichtung: Theologische Fakultät

Abstract:

Das jüdische Denken nach 1945 wird mit dem Zusammenbruch der abendländischen Philosophie sowie des westeuropäischen jüdischen Denkens oft als ein Ort philosophischer und theologischer Experimente behandelt. Die kanonischen Darstellungen hierzu definieren diese Versuche jedoch durchweg in einem begrenzten Rahmen, nämlich vorrangig als ein von männlicher Seite ausgetragenes Denkprojekt. Das Projekt Minor Postwar Voices will einen Raum für das Studium weiblicher und feministischer Stimmen der jüdischen Philosophie innerhalb Deutschlands wie auch deren diasporischen Verbindungen zu Deutschland kreieren, um diese Diskrepanz zu beseitigen und das jüdische Denken der Nachkriegszeit neu zu gestalten.

Jun.-Prof. Dr. Yemima Hadad

Juniorprofessorin

Judaistik (JP)
Institutsgebäude
Beethovenstraße 25
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35441

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Thomas Suchanek
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Thomas Suchanek, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Thomas Suchanek
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Thomas Suchanek, Foto: Swen Reichhold

Zeitpfeil und Nicht-Reziprozität

Einrichtung: Institut für theoretische Physik

Abstract:

Ziel des Projekts ist es, die Rolle nicht-reziproker Wechselwirkungen in bioaktiven Vielteilchensystemen besser zu verstehen, wobei der Schwerpunkt auf nicht-reziproken Phasenübergängen liegt. Diese stehen im Zusammenhang mit der Entstehung dynamischer Zustände, zum Beispiel makroskopischer Oszillationen oder laufenden Wellen. Für Gleichgewichtssysteme ist die Beziehung zwischen Phasenübergang und thermischen Fluktuationen recht gut verstanden, was für Nicht-Gleichgewichtssystemen weit weniger der Fall ist. Als mathematisches Werkzeug zur Quantifizierung der abweichenden Eigenschaften von Fluktuationen verwenden wir die Entropieproduktionsrate (EPR). Diese misst, inwieweit sich für Fluktuationen ein Zeitpfeil entwickelt. Basierend auf unseren bestehenden Resultaten wollen wir unserer Forschung auf eine breitere Klasse von Modellen ausdehnen und auch die EPR für endliche Zeit untersuchen.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Leon Moderer & Dr. Bianca Ancillotti
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Leon Moderer & Dr. Bianca Ancillotti, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Leon Moderer & Dr. Bianca Ancillotti
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Leon Moderer & Dr. Bianca Ancillotti, Foto: Swen Reichhold

Die epistemologische Funktion des inneren Sinns

Einrichtung: Institut für Philosophie

Abstract:

Denken kann auf zwei Arten vorgestellt werden: einerseits als aktiver Prozess des Urteilens und Schlussfolgerns, andererseits als ein Widerfahrnis. Häufig wird ein:e Denker:in, im Gegensatz zum bewussten Urteilen und Schlussfolgern, von Gedanken oder Vorstellungsbildern ‚mitgerissen‘, deren Produktion er:sie nicht bewusst angestoßen hat.

Dieser gleichzeitigen Aktivität und Passivität des Denkens trägt Kant mit seiner Unterscheidung zwischen ‚Verstand‘ und ‚Sinnlichkeit‘ Rechnung. Ein Vermögen, das die beiden „Stämme der menschlichen Erkenntnis“ zusammenführt, ist der innere Sinn. Obwohl eine Spezies der Sinnlichkeit, ist der innere Sinn der Ort, an dem sich das aktive (‚spontane‘) Denken vergegenständlichen muss.
Somit dient eine Analyse von Kants Theorie des inneren Sinns der Explikation eines Modells des Denkens, das sowohl dessen Aktivität als auch dessen Passivität gerecht wird. 

Dr. Bianca Ancillotti

Wiss. Mitarbeiterin

Institut für Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H1 1.06
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35772
Telefax: +49 341 97-35849

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung per E-Mail

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Isabel Gebhardt und Dr. Julia Rohrer
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Isabel Gebhardt und Dr. Julia Rohrer, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Isabel Gebhardt und Dr. Julia Rohrer
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Isabel Gebhardt und Dr. Julia Rohrer, Foto: Swen Reichhold

Mothers and Brothers - Geschwister als Analysefenster zu den Ursprüngen geschlechtlicher Unterschiede im Lebensverlauf

Einrichtung: Wilhelm-Wundt-Institut für Psychologie

Abstract:

Trotz zurückgehender Ungleichheiten besteht heute in einkommensstarken Ländern weiterhin ein überraschend hohes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern von etwa 40%. Psychologische Perspektiven weisen auf die Bedeutung soziokultureller Normen hin, die den Lebensverlauf von Frauen beeinflussen, zum Beispiel durch geschlechtsspezifische Sozialisierung in der Familie. Unser Ziel ist es, Auswirkungen des Geschlechts von vorhandenen Geschwistern auf relevante psychologische und ökonomische Variablen bei Frauen in verschiedenen Phasen des Lebensverlaufs zu untersuchen. Wir machen uns ein „natürliches Experiment“ zunutze: das zufällige Geschlecht des nächstjüngeren Geschwisters. Dabei integrieren wir psychologische Ansätze und Perspektiven aus der Geschlechterforschung, die sich auch kritisch mit der Reproduktion von Geschlechternormen innerhalb empirischer Forschung auseinandersetzen. Die Ergebnisse sollen zu einem besseren Verständnis darüber beitragen, wann, wo und wie bedeutsame geschlechtsspezifische Ungleichheiten entstehen.

Dr. Julia Marie Rohrer

Akademische Assistentin

Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik
Städtisches Kaufhaus
Neumarkt 9, Raum 2014 (Aufgang A, 2.OG)
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35919
Telefax: +49 341 97-35909

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Janina Weyrowitz & Juniorprof. Dr. Sebastian Grüneisen
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Janina Weyrowitz & Jun.-Prof. Dr. Sebastian Grüneisen, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Janina Weyrowitz & Juniorprof. Dr. Sebastian Grüneisen
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Janina Weyrowitz & Jun.-Prof. Dr. Sebastian Grüneisen, Foto: Swen Reichhold

Zur Erfassung von (früh)kindlicher Naturverbundenheit − konzeptuelle und methodische Voraussetzungen

Einrichtung: Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung

Abstract:

Im Kontext des Klimawandels wurde Bildung als ein relevantes Kippelement zur Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft identifiziert. Um neue Bildungsprogramme zu schaffen, müssen jedoch die Faktoren verstanden werden, die dazu beitragen, dass Individuen zu naturschützendem Verhalten neigen. Insbesondere Naturerfahrungen in der Kindheit scheinen ein wichtiger Anregungsfaktor für späteres naturschützendes Verhalten zu sein. Diese würden die Einstellung der Kinder zur Natur in positiver Hinsicht verändern, was unter dem Begriff ‚Naturverbundenheit‘ gefasst wird. So vielversprechend das Forschungsfeld um die Naturverbundenheit ist, so heterogen und unspezifisch sind die Definitionen und Messmethoden des Konstruktes, um dieses zu erfassen. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es Maße, zur Erfassung von Naturverbundenheit zu entwickeln, um zu einem Verständnis der Faktoren zu gelangen, welche zu Naturverbundenheit bei Kindern führen.

Förderzeitraum:

Januar 2023 – April 2023

 

Jun.-Prof. Dr. Sebastian Grüneisen

Juniorprofessor

Entwicklung des Sozialverhaltens im frühkindlichen Bereich mit Schwerpunkt kooperatives und prosoziales Verhalten (JP)
Haus 7
Marschnerstraße 29 a, Raum 124
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31861

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Benjamin Fuchs & Dr. Ferenc Herzig
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Benjamin Fuchs & Dr. Ferenc Herzig, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Benjamin Fuchs & Dr. Ferenc Herzig
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Benjamin Fuchs & Dr. Ferenc Herzig, Foto: Swen Reichhold

Bekenntnis in der Metamoderne. Eine Theologie der Haltung

Einrichtung: Institut für Praktische Theologie

Abstract:

Die Postmoderne ist vorbei und die Frage offen, welche Epoche sie abgelöst haben mag. Die am weitesten verbreiteten Begriffsbestimmungsversuche zeigen sich einig in der Beobachtung, dass die Moderne selbst noch nicht vorbei sei. Die Bezeichnung „Metamoderne“ und die damit verbundenen Annahmen sind unseres Erachtens als gegenwartshermeneutisches Analyseraster am besten geeignet für unsere Untersuchung. Dabei stehen die Konzeptionen „Bekenntnis“ und „Haltung“ für uns sowohl als Begriffe wie als Praktiken paradigmatisch für eine moderne Ungleichzeitigkeit des postmodern Gleichzeitigen. Dies gilt gleichermaßen für ihre religiösen wie nicht-religiösen, kulturellen und philosophischen, künstlerischen und feuilletonistischen Bedeutungsspektren – Aspekte, die für die gegenwärtige praktisch-theologische Forschung relevant sind.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Dr. Jana Ebersbach und Pauline Jennert bei der Arbeit im Labor
Von links nach rechts: Dr. Jana Ebersbach und Pauline Jennert, Foto: Laura Holzmeyer
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Dr. Jana Ebersbach und Pauline Jennert bei der Arbeit im Labor
Von links nach rechts: Dr. Jana Ebersbach und Pauline Jennert, Foto: Laura Holzmeyer

Durch den taxonomischen Dschungel: Vorbereitung einer taxonomischen Revision der Gattung Toona M.ROEM. (Meliaceae)

Einrichtung: Institut für Biologie

Abstract:

Die Baum-Gattung Toona (ENDL.) M.ROEM. aus der Familie der Mahagoniegewächse (Meliaceae) wird in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet von Ost-Pakistan bis Ost-Australien als Holzlieferant sowie für andere sozio-ökonomische und kulturelle Anwendungen (zum Beispiel traditionelle Medizin, Nahrungsmittel) genutzt. Der langfristige Erhalt und Schutz der Gattung und ihrer Biodiversität werden jedoch durch eine Vielzahl offener Fragen erschwert: Weder die genaue Anzahl an Arten noch deren taxonomische Identität sind geklärt. Die genaue Verbreitung oder der Bedrohungsstatus einzelner Arten können daher nicht mit Sicherheit bestimmt werden.

Ziel des Projektes ist eine taxonomische Revision von Toona. Dies beinhaltet umfassende phylogenetische, morphologische und karyologische Analysen, deren Ergebnisse für eine sichere Abgrenzung der in der Gattung beinhalteten Arten unabdingbar sind.

Dr. Jana Ebersbach

Wiss. Mitarbeiterin

Molekulare Evolution und Systematik der Pflanzen
Institutsgebäude
Johannisallee 21
04103 Leipzig

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Niels Lohse & Dr. Maike Schmidt
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Niels Lohse & Dr. Maike Schmidt, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Niels Lohse & Dr. Maike Schmidt
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Niels Lohse & Dr. Maike Schmidt, Foto: Swen Reichhold

Die Rolle der Jagd für städtische Eliten und städtisches Raum- und Ressourcenmanagement am Beispiel Leipzigs im 17. und 18. Jahrhundert

Einrichtung: Historisches Seminar

Abstract:

Die Jagd in vorindustriellen Epochen war eine ökonomisch und symbolisch zentrale Aktivität – auch abseits der großen Fürstenhöfe, die mit ihren Prunkjagden heute für Unwirtschaftlichkeit und moralisch fragwürdiges Herrscherverhalten stehen. Eine völlig unterschätzte Bedeutung kommt der Jagd bei der Organisation des städtischen Gemeinwesens zu. Ausgehend von einem vielversprechenden Quellenfund untersucht das Forschungsprojekt die Rolle der Jagd für die Stadt Leipzig im 17. und 18. Jahrhundert. Welche Bedeutung hatte das Jagdwesen für die territoriale und ökonomische Macht einer Stadt? Gab es Strategien, die begehrten Ressourcen Holz und Wild zu schützen, um sie dauerhaft verfügbar zu machen? Wie verhielten sich die Notwendigkeiten des Ressourcenmanagements zum hohen Prestigewert, dem der Jagd für die städtische Sozialdistinktion zukam? Diesen Fragen wird auf Grundlage einer umfassenden Neuerhebung von Quellenmaterial in sächsischen Archiven nachgegangen.

Förderzeitraum:

Januar 2023 – April 2023

Dr. Maike Schmidt

Wiss. Mitarbeiterin

Geschichte der Frühen Neuzeit
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5.205
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37103
Telefax: +49 341 97-37149

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Dr. Antje Dietze
Dr. Antje Dietze, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Dr. Antje Dietze
Dr. Antje Dietze, Foto: Swen Reichhold

Konzepte und Praktiken von Transnationalität in der frühen deutschen Arbeiterbewegung (1860er-1890er Jahre) – Netzwerke, Debatten und die Rolle der Frauen

Einrichtung: Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe)

Abstract:

Die deutsche Arbeiterbewegung geht 1890 gestärkt aus Jahrzehnten staatlicher Repression hervor und hat eine internationale Vorbildrolle erreicht. Verschieden Faktoren haben zu ihrem Überleben und Wachsen in den Jahrzehnten nach den Revolutionen von 1848/49 beigetragen und wurden erforscht. Dieses Dissertationsprojekt soll eine neue Perspektive hierauf ergründen und fragt, welche Rolle internationale Kontakte, aktivistische Netzwerke und politisch motivierte Mobilität in der Phase der „Überwinterung“ gespielt haben. Das Projekt verbindet historische Migrationsforschung und Biographieforschung mit der Frühgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung, und betrachtet insbesondere die weniger erforschte Periode der 1860er bis 1880er Jahre. Dabei soll auch die Rolle von Frauen innerhalb dieser transnationalen Prozesse hervorgehoben werden: Frauen in der Arbeiterbewegung kommen meist erst nach 1890 in den Fokus der Forschung. Dieses Projekt soll ihren Beitrag, und die Möglichkeiten ihrer Teilnahme an der Bewegung vor 1890 beleuchten.

Dr. Antje Dietze

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Leipzig Research Centre Global Dynamics (ReCentGlobe)
Strohsackpassage
Nikolaistraße 10, Raum 5.38
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37765

Sprechzeiten
SFB 1199 "Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen"

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Valentin Wjst & Dr. Christiane Schnabel
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Valentin Wjst & Dr. Christiane Schnabel, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Valentin Wjst & Dr. Christiane Schnabel
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Valentin Wjst & Dr. Christiane Schnabel, Foto: Swen Reichhold

Charakterisierung von Antigen-reaktiven T-Zellen bei schwerem equinem Asthma

Einrichtung: Institut für Immunologie

Abstract:

Asthma ist eine Krankheit, die neben Menschen auch Pferde betrifft. Bis zu 20% der adulten Pferdepopulation leiden unter der schweren Form mit starken Auswirkungen auf das Wohlbefinden durch Atemnot.

Zur Krankheitsentstehung bei Pferden ist zwar bekannt, dass Asthma eine Überreaktion des Immunsystems auf Bestandteile des Heustaubes darstellt, aber nicht auf welche relevanten Partikel (Antigene). Darüber hinaus ist unbekannt, ob es eine Allergie darstellt. Dies verhindert im Moment eine abgestimmte Behandlung erkrankter Tiere sowie eine optimierte Vorbeugung durch Elimination der kritischen Bestandteile aus der Umgebung.

Wir wollen diese Krankheitsentstehung untersuchen, mit besonderem Augenmerk auf die Spezifität der T-Zellen, da diese auch wichtige Ziele einer Immuntherapie darstellen. Auch versuchen wir hierbei, die Art der Überreaktion (allergische oder nicht-allergisch) zu identifizieren.

Dr. Christiane Liliane Schnabel

Wiss. Mitarbeiterin (Nachwuchsgruppenleiterin)

Immunologie
Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum
Deutscher Platz 5, Raum 1.306
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-31226
Telefax: +49 341 97-31229

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Frontalaufnahme der drei Wissenschaftler:innen Dr. Hatem Elliesie, Dorothea Schmidt und Jun.-Prof. Dr. Philip Bockholt
Von links nach rechts: Dr. Hatem Elliesie, Dorothea Schmidt und Jun.-Prof. Dr. Philip Bockholt, Foto: Basel Almashaal
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Frontalaufnahme der drei Wissenschaftler:innen Dr. Hatem Elliesie, Dorothea Schmidt und Jun.-Prof. Dr. Philip Bockholt
Von links nach rechts: Dr. Hatem Elliesie, Dorothea Schmidt und Jun.-Prof. Dr. Philip Bockholt, Foto: Basel Almashaal

Orient- und Islambilder in der Deutschen Demokratischen Republik

Einrichtung: Orientalisches Institut

Abstract:

Die deutsche Migrationsgeschichte beginnt in der Forschungsliteratur zumeist mit der Anwerbung sogenannter türkischer Gastarbeitender in die Bundesrepublik Deutschland. Unsichtbar bleiben hingegen die Erfahrungen von Menschen, die beispielsweise aus Algerien, Syrien oder dem Irak als Vertragsarbeitende, Studierende oder auch politische Exilant:innen in die Deutsche Demokratische Republik kamen. Stattdessen wird mit der verhältnismäßig geringen Anzahl der „Migrationsanderen“ in der DDR und Ostdeutschland eine ostspezifische Fremdenfeindlichkeit attestiert und plausibilisiert.

In meinem Promotionsvorhaben werde ich anhand von narrativen Interviews und Primärquellen wie MfS-Akten, Schulmaterialien und Zeitungsartikeln Aufschluss darüber gewinnen, was wie, durch wen und warum über den Orient und den Islam in der DDR sagbar war. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach der Wiederkehr historisch tradierter Bilder, die Konstruktion neuer Deutungshorizonte sowie diskursive Ereignisse, die einen Wandel in der Wahrnehmung des ‚muslimischen Anderen‘ beförderten.

Dr. Hatem Elliesie

Vertretung der Professur

Islamisches Recht
Institutsgebäude
Schillerstraße 6, Raum S 212
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37208

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Dipanwita Dutta
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Dipanwita Dutta, Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Dipanwita Dutta
Pre-Doc Award 2022 Kickoff, Portrait von Dipanwita Dutta, Foto: Swen Reichhold

Einfluss des Fettgewebes auf das Metastasierungsrisiko von Krebs

Einrichtung: Peter-Debye-Institut für Physik der weichen Materie

Abstract:

Adipozyten oder Fettgewebszellen sind eine ideale zweite Energiequelle für Krebszellen, da sie einen sauerstoffunabhängigen Stoffwechselweg bieten, der das Entkommen der Krebszellen aus Primärtumoren erleichtern könnte. In diesem Projekt werden wir den Einfluss von Fettgewebe auf die Invasionseigentschaften von Krebszellen untersuchen, indem wir aus verschiedenen Zelllinien, die mit Fettzellen kokultiviert wurden, Zellhaufen, sogenannte Sphäroide, bilden und diese in eine künstliche Kollagenmatrix einbetten. Die Zellen auf der Oberfläche des Sphäroids interagieren mit der Kollagenmatrix, indem sie Zugkräfte auf das Kollagennetzwerk ausüben. Wir stellen die Hypothese auf, dass Adipozyten das Kräftegleichgewicht zwischen Zell-Zell-Adhäsion, die die Zellen innerhalb des Sphäroids hält, und Zell-Kollagen-Adhäsion, die einzelne Zellen aus dem Sphäroid herauszieht, verändern und dadurch ein weiteres Eindringen der Zellen in die Umgebung zur Bildung von Metastasen erleichtern.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Miriam Simon
Miriam Simon, Foto: Luis Winkler
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Farbfoto von Miriam Simon
Miriam Simon, Foto: Luis Winkler

Der Einfluss von Pestiziden auf Wildtiere und Mensch in den Palmölplantagen Malaysias

Einrichtung: Institut für Biologie

Abstract:

Industrie und Wirtschaft Südostasiens profitieren von der weltweit steigenden Nachfrage nach Palmöl. Die oft nicht nachhaltige Bewirtschaftung der steigenden Anzahl an Ölpalm-Monokulturen, einschließlich des Einsatzes von Chemikalien, hat jedoch stark negative Auswirkungen auf die Ökosysteme und ihre Artenvielfalt. In unserem geplanten Projekt wollen wir Pestizid-Metaboliten in chemischen Proben des südlichen Schweinsaffen (Macaca nemestrina) untersuchen, welcher oft in der Wald-Ölpalmen-Matrix in Malaysia nach Nahrung sucht. Die Daten zur Pestizid-Belastung der Makaken wollen wir dann mit dem Gesundheitszustand und der Fitness der Wildtiere in Verbindung setzen, um die Auswirkung der Pestizide auf die Affen bewerten zu können. Zudem wollen wir durch Fragebögen und Gespräche vor Ort mehr über den Einfluss der Pestizide auf Plantagenmitarbeiter und Anwohner herausfinden. Unseren Ergebnissen sollen handfeste wissenschaftliche Argumente für Nachhaltigkeitsinitiativen liefern, die sich für nachhaltigere Richtlinien für Unternehmen einsetzen.

Dr. Marlen Kücklich

Wiss. Mitarbeiterin

Verhaltensökologie
Institutsgebäude
Talstraße 33, Raum 226
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36764

Informationen für die Awardees

zur Vergrößerungsansicht des Bildes:
Studieninformationstag, Foto: Christian Hüller

Hier haben wir Informationen zusammengestellt, die Sie während Ihrer Förderung durch den Pre-Doc Award unterstützen können.

Es gibt verschiedene Wege zur Finanzierung Ihrer Promotion. Neben einer eigenen Stelle, die durch eingeworbene Drittmittel Ihres Postdocs finanziert wird, können Sie sich auch selbst auf Förderung bewerben. Eine Reihe von Möglichkeiten finden Sie auf den folgenden Seiten.

Auf der Internetseite Stipendiumplus finden sich Informationen zu Stiftungen, die auch Promotionsstipendien vergeben. Eine weitere Übersicht über Stipendien und Studienförderung durch Stiftungen finden Sie auf der Internetseite Stiftungssuche

Auf der Grundlage des Sächsischen Hochschulgesetzes und der Sächsischen Landesstipendienverordnung werden an unserer Universität Stipendien für die Promotionsförderung als Landesgraduiertenförderung vergeben.

Weitere wichtige Informationen finden Sie zudem auf den folgenden Seiten unserer Universität:

Auf unserer Homepage informieren wir Sie über die Möglichkeiten der Promotion an der Universität Leipzig und stellen Dokumente wie Promotionsordnungen bereit.

Ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot zur Ihrer Promotion finden Sie auch über die Seite der Graduiertenakademie Leipzig.

Nationale und internationale Förderung

Im Dezernat Forschung und Transfer erhalten Sie Informationen und Beratung zu nationalen und internationalen Förderprogrammen und, bei Bedarf, auch Unterstützung bei der Antragstellung.

Predocs

Die internationale Doktorandeninitiative heißt alle neuen sowie zukünftigen Promovierenden herzlich willkommen.

Informationen über den ProRat (Promovierendenrat) finden sie im Intranet  oder auf Facebook.

Postdocs

Der interdisziplinäre und internationale Postdoc Club trifft sich regelmäßig und bietet Raum, Veranstaltungen und Themen mitzugestalten.

Auch über die Facebook-Gruppe Postdocs in Leipzig bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Postdocs zu vernetzen.

Zahlreiche weitere Informationen für promovierte Forschende stellen wir auf der Seite des Leipzig Researcher Development Programme zur Verfügung.

Der Career Service unterstützt Sie bei Fragen zu Ihren beruflichen Perspektiven.

Die Fortbildungsdatenbank unserer Universität bündelt alle Weiterbildungsangebote diverser Stellen. Zudem erhalten Sie weiterführende Informationen wie z. B. zum Fortbildungszentrum des Freistaats Sachsen in Meißen, wo Sie kostenfrei alle Weiterbildungsangebote nutzen können.

Die Graduiertenakademie Leipzig ist die zentrale Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Leipzig. Unter anderem finden Sie dort ein umfassendes Workshop-Programm.

Die Fremdsprachenangebote des Spracheninstituts richten sich an alle, die aus beruflichen oder privaten Gründen ihre Fremdsprachenkenntnisse erweitern und verbessern wollen.

Weitere Informationen für Postdocs stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen weiter:

 Andrea Lösel

Andrea Lösel

Koordination

Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-34997
Telefax: +49 341 97-35009

Sprechzeiten
Montag ganztägig

Das könnte Sie auch interessieren

Promovieren an der Universität Leipzig

mehr erfahren

Finanzierung

mehr erfahren

Forschungsservice

mehr erfahren