Als europäisches Förderprogramm bietet Erasmus+ unserer Universität vielfältige Möglichkeiten in der weltweiten Hochschulzusammenarbeit mit Partnerländern und Programmländern. Zahlreiche Partnerschaften entstanden durch das Erasmus-Programm. Auslandserfahrung für Studierende, Lehrende und Hochschulpersonal bildet den Kern des Förderprogramms, das die internationale Hochschulkooperation in Lehre und Studium unterstützt.

  • Programmländer sind die 28 EU-Staaten, die Türkei, Norwegen, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien und (ab Juni 2019) Serbien.
  • Partnerländer sind die benachbarten Staaten der EU, Länder der Regionen Asiens, Zentralasiens, Lateinamerikas, der AKP-Staaten (Afrika-Karibik-Pazifik) und sonstige Industrieländer.

Programmlinien Erasmus+

Drei Erasmus+ Programmlinien für Fördermöglichkeiten strukturieren den Bereich der Hochschulbildung:

Ergänzt werden diese Programmlinien durch die Jean-Monnet Förderung und die Förderung von Sportprojekten.

An unserer Universität übernimmt das Akademische Auslandsamt die zentrale Koordination des Programmes. Erasmus+ Hochschulkoordinator ist Dr. Svend Poller. Durch die verliehene Erasmus Charter Higher Education 2014-2020 (kurz: ECHE) sind wir zur Teilnahme am Programm Erasmus+ in allen Programmlinien berechtigt. Unsere spezifischen Programmziele wurden in einer Erasmus-Erklärung zur Hochschulpolitik beschrieben.

Förderung von Mobilität

Innerhalb der Leitaktion 1 „Förderung von Mobilität“ unterstützen wir den akademischen Austausch von Hochschulangehörigen zwischen unserer Universität und Einrichtungen in Partner- und Programmländern.

Über die Erasmus+ Programmlinie KA103 (Europa) können wir akademische Aufenthalte unserer Studierenden und unseres Lehr- und Hochschulpersonals an Einrichtungen in Programmländern fördern.

Studierendenmobilität:


Personalmobilität:


Aufenthalte an unserer Universität

Über die institutionelle Verbindung mit Partnerinstitutionen in den Programmländern bietet die Programmlinie Erasmus+ KA103 im Gegenzug, internationalen Hochschulangehörigen die Möglichkeit eines Aufenthalts bei uns:


Interinstitutionelle Vereinbarung

Die Mobilität kann unterstützt werden, wenn es eine inter-institutionelle Vereinbarung mit einer Hochschule in einem Programmland gibt. Vereinbarungen werden durch die Fachkoordinatorinnen und -koordinatoren der Fakultäten und Institute in Absprache mit den ausländischen Kooperationspartnern und dem Akademischen Auslandsamt unserer Universität vorbereitet. Absprachen zur gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen und zur Integration von Lehraufenthalten in das Curriculum an beiden Einrichtungen bilden dafür die Grundlage.

Fachliche Verantwortung

Fachkoordinatorinnen und -koordinatoren sind von den Dekaninnen und Dekanen autorisiert, die fachliche Verantwortung für die Erasmus+ Mobilität zu übernehmen. Sie sind verantwortlich für

  • die inhaltliche Gestaltung der Erasmus+ Kooperation zur Studierenden- und Personalmobilität
  • die fachlichen Absprachen einer inter-institutionellen Vereinbarung
  • die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • die fachliche Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die einzelnen Fachkoordinatorinnen und -koordinatoren können über das Portal für Auslandsaufenthalte KISS – Komplexes Informationssystem für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende abgefragt werden. Zusätzlich enthält KISS die Information, wer für die Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen in den einzelnen Fächern zuständig ist.

Das Akademische Auslandsamt unserer Universität koordiniert das Erasmus+ Programm auf zentraler Ebene.

In der Programmlinie Ersamus+ KA107 (weltweit) können Studien-, Lehr- und Weiterbildungsaufenthalte an Partnereinrichtungen auch in den Erasmus+ Partnerländern finanziell unterstützt werden.

Unsere Universität zählt zu den am stärksten geförderten Hochschulen in Deutschland, das Akademische Auslandsamt unserer Universität ist federführend bei der Beantragung und der Umsetzung der Projekte zur Erasmus+ Förderung für den fachbezogenen Austausch. Seit 2015 fördern wir den Austausch mit insgesamt 60 außereuropäischen Partnerhochschulen in 29 Ländern weltweit. Insbesondere in den philologischen- und Sozialwissenschaften, in der Theologie, Chemie, Pharmazie, Informatik und Theaterwissenschaft können Studierende, Promovierende und Mitarbeitende von Erasmus+ weltweit profitieren.

Eine Besonderheit dieser Programmlinie ist die Verantwortung unserer Universität für die Förderung der Aufenthalte von ausländischen Hochschulangehörigen der Partnereinrichtungen in den Fakultäten und Einrichtungen.

Unterstützt werden akademische Aufenthalte an Einrichtungen in den förderfähigen Partnerländern

  • für Studierende 
    (Studium zwischen 3 und 12 Monaten, es gelten regionale Einschränkungen)
  • für Promovierende 
    (zwischen 3 und 12 Monaten)
  • für Mitarbeitende
    (Lehre und Weiterbildung zwischen 5 und 60 Tagen)

Unterstützt werden akademische Aufenthalte an unserer Universität aus Einrichtungen in den förderfähigen Partnerländern

  • für Studierende
    (Studium zwischen 3 und 12 Monaten)
  • für Promovierende
    (zwischen 3 und 12 Monaten)
  • für Mitarbeitende (Lehre und Weiterbildung zwischen 5 und 60 Tagen)

Ausschreibung des Förderprogramms Erasmus+ KA107 Projekt 2019

Die Europäische Kommission schreibt die Erasmus+ KA107 Programme in der Regel im Herbst aus. Das Akademische Auslandsamt koordiniert den Antrag unserer Universität.

  • Antragsfrist der Europäischen Union: 5. Februar 2019
  • Am 1. August beginnt ein 36-monatiges Projekt

Akademischer Austausch: Informieren Sie sich über bestehende Studienplätze und Lehroptionen über das Portal für Auslandsaufenthalte unserer Universität.

Eine Gruppe internationaler Studierender betrachtet eine Weltkugel und zeigen sich gegenseitig ihre Heimatländer
Ein gemeinsames Studium an unserer Universität kann Studierende über den Globus hinweg miteinander verbinden, Foto: Christian Hüller

Förderung von Hochschulkooperationen

Innerhalb der Leitaktion 2 „Förderung von Hochschulkooperationen“ fördert die Europäische Union den Aufbau und die Umsetzung strategischer Partnerschaften und Kooperationsprojekte mit Einrichtungen in Programmländern und Partnerländern.

Erasmus+ bietet hierfür verschiedene Förderinstrumente an, mit denen Partnerschaften und Kooperationsprojekte auf Antrag gefördert werden können.

Die Programmlinie „Erasmus+ Strategische Partnerschaften“ fördert die strukturierte Zusammenarbeit von europäischen Organisationen zur Unterstützung ihrer Internationalisierungsaktivitäten. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft können beispielsweise folgende Aktivitäten realisiert werden:

  • Aktivitäten, die Kooperationen zwischen Organisationen stärken, sodass es zu einem Austausch guter Praxis kommt
  • Aktivitäten, die die Entwicklung, das Testen oder die Implementierung innovativer Praxis unterstützen
  • Aktivitäten, die die Anerkennung und Validierung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen erleichtern (formelles und nicht-formelles Lernen)
  • Aktivitäten, die die Zusammenarbeit zwischen regionalen Behörden zur Verbesserung der Entwicklung von Bildung, Training und Unternehmergeist unterstützen
  • Aktivitäten, die aktives Bürgerengagement und Unternehmergeist forcieren

Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie bei der Nationalen Agentur im DAAD.

Aktuelle Beispiele für „Strategische Partnerschaften“ finden Sie auf unserer Seite Projektförderung.

Seit 2004 werden durch das europäische Exzellenzprogramm „Erasmus Mundus“ europäische Hochschulen dazu aufgefordert, die Internationalisierung ihrer Studiengänge auszubauen. Mittlerweile sind die sogenannten Erasmus Mundus Joint Master Degrees (EMJMD) Teil des größeren EU-Rahmenprogramms Erasmus+.

Ziel ist die Internationalisierung der Curricula innerhalb des europäischen Hochschulraums in Kooperation mit Drittstaaten. Umgesetzt wird dieses Ziel mit der Durchführung integrierter Masterstudiengänge in einem Konsortium von mindestens drei europäischen Partnerhochschulen inklusive:

  • der gemeinsamen Abschlussvergabe in Form von gemeinsam ausgestellten Doppel- oder Mehrfachabschlüssen und
  • der Unterstützung qualifizierter Studierendenmobilität durch im Programm für die obligatorischen Auslandsaufenthalte integrierte Stipendien.

Die Auswahl ist hochgradig kompetitiv und die Aufnahme eines Studiengangs in die Förderung durch Erasmus Mundus eine besondere Auszeichnung der curricularen Qualität. Dies setzt die erfolgreiche Etablierung eines Studiengangs vor Antragstellung voraus.

Informationen zum Programm und zur Antragstellung erhalten Sie bei der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit und Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA).

Aktuelle Beispiele für „Erasmus Mundus Joint Master Degrees“ finden Sie auf unserer Seite Projektförderung.

Wissensallianzen sind Kooperationsprojekte zwischen europäischen Hochschulen, Unternehmen und weiteren Einrichtungen. Ziel der strukturierten und dauerhaften Partnerschaften ist die Förderung der Innovationskraft in Europa. Die Projektergebnisse erzielen ihre Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus und unterstützen die nachhaltige Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie bei der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit und der Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA).

Kapazitätsaufbauprojekte unterstützen die Reform und Modernisierung von Hochschulen und Hochschulsystemen durch gemeinsame Projekte in folgenden Bereichen:

  • Lehrplanreform
  • Modernisierung der Hochschulverwaltung
  • Stärkung der Verbindung der Hochschulen mit der Gesellschaft

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung erhalten Sie bei der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit und der Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA).

Jean Monnet-Aktivitäten fördern weltweit exzellente Lehre und Forschung zur europäischen Integration und unterstützen den Dialog zwischen der akademischen Welt und politischen Entscheidungsträgern zu EU-relevanten Themen.

Die geförderten Aktionen gliedern sich in drei Bereiche:

  • Lehre und Forschung zu EU-Themen
    • Module
    • Lehrstühle
    • Exzellenzzentren
  • Politische Debatte mit der akademischen Welt
    • Netzwerke
    • Projekte
  • Förderung von Vereinigungen, die zur Erforschung des europäischen Integrationsprozesses beitragen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie bei der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit und der Exekutivagentur der EU-Kommission (EACEA).

Aktuelle Beispiele für Jean Monnet-Aktivitäten finden Sie auf unserer Seite Projektförderung.

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