„Die beste Entscheidung meines Lebens“, „ein unvergessliches Erlebnis“ oder auch „eine tolle Bereicherung meines Studiums“ – wir sind uns sicher, einen Auslandsaufenthalt während Ihres Studiums werden Sie niemals vergessen. Es ist also höchste Zeit, um sich auf den Weg zu machen und Ihr eigenes Abenteuer Ausland zu starten. Mit etwas Planung können Sie einen Auslandsaufenthalt in Ihr Regelstudium integrieren und sich Ihre erbrachten Leistungen anerkennen lassen. Worauf warten Sie also – nutzen Sie diese Chance!

Foto: Unsplash

Auslandsaufenthalte in Zeiten von Corona

Sie haben einen Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2020/21 geplant? Aufgrund der Corona-Pandemie sind Sie aber unsicher, ob Sie diesen durchführen möchten oder können? Aktuell sind Vorhersagen schwer zu treffen. Ihre Bedenken sind uns bewusst, für Ihre Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Bitte benachrichtigen Sie umgehend Ihre Erasmus+ Fachkoordinierenden oder Fachzuständigen, die Ansprechpersonen an der Gasthochschule und unsere Stabsstelle Internationales.

Bleiben Sie bitte möglichst lange bei einer kostenneutralen Planung Ihres Auslandsaufenthalts.
Wir empfehlen Ihnen:

  • so lange wie möglich zu warten, bis Sie Reisetickets buchen, eine Wohnung im Zielland anmieten oder Ähnliches.
  • eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
  • sich möglichst lange die Option offen zu halten, Ihr Studium doch an unserer Universität fortsetzen zu können.
  • sich regelmäßig auf den Webseiten der Gastinstitution zu informieren und sich in dort angebotene Newsletter einzutragen.
  • in Kontakt mit Ihren Fachzuständigen an unserer Universität und den Ansprechpersonen der Gastinstitution zu bleiben.
  • gesetzte Fristen einzuhalten.

Prinzipiell ist es möglich, im kommenden Wintersemester ein Auslandsstudium an einer Partnerhochschule zu absolvieren. Bewerberinnen und Bewerber für Austauschprogramme (beispielsweise Erasmus+, Studierendenaustausch weltweit) wurden wie gehabt an den Partnerhochschulen nominiert. Einige Partnerhochschulen haben ihre Nominierungsfristen verlängert, so dass sich Rückmeldungen verzögern können.

Sobald wir wichtige Änderungen (Organisation des Semesters mit Onlineangeboten/Absagen/Verschiebungen) zum Wintersemester 2020/21 von den Partnerhochschulen erhalten, werden die Erasmus+ Fachkoordinierenden oder Fachzuständigen unverzüglich von uns informiert. Alle nominierten Studierenden werden ebenfalls von unserer Stabsstelle Internationales oder über die Fachzuständigen benachrichtigt, je nachdem, wo sie sich beworben haben. Aktuelle Informationen finden Sie im Portal für Auslandsaufenthalte.

Halten Sie bitte zunächst Rücksprache mit Ihren Fachzuständigen an Ihrem Institut und den Ansprechpersonen der Gastinstitution. Danach wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson in der Stabsstelle Internationales.

Verschiebung (an den Partnerhochschulen):
Einige Erasmus+ Partnerhochschulen werden im nächsten Studienjahr 2020/21 zusätzliche Austauschplätze bereitstellen. Falls Sie also für ein Auslandsstudium im Wintersemester 2020/21 in Europa nominiert sind und dieses auf das Sommersemester 2021 oder ins Wintersemester 2021/22 verschieben möchten, halten Sie bitte zwecks einer erneuten Nominierung Rücksprache mit Ihren Erasmus+ Fachkoordinierenden. Wenden Sie sich gleichzeitig auch an die Verantwortlichen der Partnerhochschule und an unsere Stabsstelle Internationales.

Im außereuropäischen Raum hängt eine Verschiebung des Aufenthalts vor allem von der Situation und Kapazität der Partnerhochschule ab. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Ansprechperson in der Stabsstelle Internationales, ob für Ihre Partnerhochschule eine Verschiebung möglich ist. Wir unterstützen Sie, individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen.

Verschiebung (über PROMOS):
Wenn der Stipendienzweck weiterhin erfüllt bleibt, können Sie Ihren Auslandsaufenthalt problemlos auf einen späteren Zeitpunkt im laufenden Kalenderjahr 2020 verschieben. Die Stipendienzusage bleibt erhalten. Bitte kontaktieren Sie für weiterführende Absprachen die PROMOS-Koordinatorin per E-Mail.
Eine Verschiebung in das nächste Kalenderjahr 2021 ist derzeit nicht möglich.

Aufgrund der „force majeure“ Regelung im Erasmus+ Programm gilt für den Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ ein „blended mobility"-Ansatz, der physische und virtuelle Mobilität miteinander kombiniert. Dies gilt für die Erasmus+ Mobilität im Wintersemester 2020/21 während des Förderzeitraums von 16. Juni 2020 bis 30. September 2021. Voraussetzung ist, dass die Gasteinrichtung Kurse anbietet, die zur Erreichung der Lernziele beitragen. Finanziell gefördert wird der Auslandsaufenthalt erst, sobald die Reise ins Gastland angetreten wird, sei es zum Präsenz- oder Online-Studium oder -Praktikum. Für die Zeit im Heimatland erhalten Sie keine finanzielle Förderung.

Im Anschluss an eine virtuelle Mobilitätsphase kann der physische Aufenthalt an der Gasteinrichtung im Ausland folgen. Die Dauer des Auslandsaufenthaltes bestimmt die Höhe der finanziellen Förderung, die sonst für Erasmus+ gültige Mindestdauer kann bedingt durch Corona unterschritten werden. Für ein Auslandsstudium unter drei Monaten oder ein Auslandspraktikum unter zwei Monaten erfolgt die Auszahlung der finanziellen Förderung Tag genau (bis maximal 30 Tage pro Monat). Falls Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie bestehen, kann die physische Mobilitätsphase verkürzt oder gestrichen und durch eine Verlängerung der virtuellen Mobilitätsphase ersetzt werden. Auch Unterbrechungszeiten zwischen der virtuellen und der physischen Mobilitätsphase sind zulässig und gegebenenfalls förderfähig.

Diese virtuelle oder kombinierte Mobilität ist von der Gasteinrichtung zu bestätigen, beispielsweise durch die Immatrikulationsbescheinigung und die Bescheinigung über das Ende des Erasmus+ Studienaufenthaltes. Beide Dokumente sollten eine Unterscheidung zwischen beiden Mobilitätsphasen (virtuell/physisch) festhalten. Die Anerkennung der Studienleistungen sollte bei virtueller und physischer Erasmus+ Mobilität möglich sein.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Webseiten des DAAD.

Wann sollte ich am besten ins Ausland gehen?

Wir empfehlen Ihnen ein Auslandssemester im fünften Fachsemester im Bachelor und im dritten Fachsemester im Master. In den Staatsexamens- und Diplomstudiengängen bietet sich auch das siebte Semester an. Genauere Informationen finden Sie in Ihrer Studienordnung. Die zentrale Studienberatung hilft Ihnen gern den richtigen Zeitpunkt für ein Auslandssemester zu finden.

Unser Tipp: Planen Sie Ihren Auslandsaufenthalt sorgfältig im Voraus. Informieren Sie sich über die geforderten Sprachkenntnisse, den Ablauf der Anerkennung Ihrer im Ausland erbrachten Leistungen und die Beantragung von Urlaubssemestern.

Wie lang kann mein Auslandsaufenthalt sein?

Das entscheiden Sie selbst! In der Regel sind es ein oder zwei Semester, die Sie im Ausland studieren.

Sofern Sie die Möglichkeit haben, empfehlen wir Ihnen, sich Zeit für ein ganzes akademisches Jahr im Ausland zu nehmen. Ein Auslandsstudium lässt sich auch hervorragend mit einem Auslandspraktikum kombinieren. Zudem können Sie so zeitliche Überschneidungen der akademischen Kalender von Heimat- und Gasthochschule leichter ausgleichen.

Kann ich ein Urlaubssemester nehmen?

Sie können bis zu zwei „Urlaubssemester zu Studienzwecken“ beantragen. Ein großer Vorteil für Sie: die Studienleistungen, die Sie während eines Urlaubssemesters im Ausland erbringen, können Sie sich anerkennen lassen. Die Beantragung von Urlaubssemestern ist vor allem sinnvoll, wenn Sie BAföG erhalten, denn Urlaubssemester werden nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Der Auslandsaufenthalt kann zwischen dem ersten und zweiten oder dem zweiten und dritten Studienjahr liegen.

Und wenn sich mein Studium dadurch verlängert?

Betrachten Sie eine verlängerte Studienzeit durch einen Auslandsaufenthalt nicht als Nachteil. Ihre gesammelten Erfahrungen helfen Ihnen ungemein bei der persönlichen Entwicklung und sind wertvoll für Ihre Zukunft. Auch im Hinblick auf Ihre berufliche Karriere ist ein Auslandsaufenthalt von großem Vorteil da er

  • Ihnen zusätzliche fachwissenschaftliche Erkenntnisse ermöglicht, die Ihnen neue Perspektiven auf Ihr Fach eröffnet und Ihr wissenschaftliches Profil schärft,
  • eine einzigartige Möglichkeit bietet, in fremde Kulturen einzutauchen und ein anderes Land nicht nur als Urlaubsort zu erleben,
  • Ihre Selbstständigkeit, Sozial- und Kommunikationskompetenz schult und Ihr Selbstvertrauen stärkt, mit dem Sie Ihren neuen Alltag meistern,
  • einen Pluspunkt für Ihren Lebenslauf darstellt – durch die frisch erworbenen internationalen Kompetenzen haben Sie beste Chancen, sich erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.

Wir empfehlen unbedingt, einen Auslandsaufenthalt zur Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen – selbst wenn das die Studienzeit verlängert. Das sehen wir in der Bewerberauswahl überhaupt nicht als Nachteil, sondern eher als Vorteil an...

Lars Funk, Verein Deutscher Ingenieure

Kann ich auch nach meinem Studium ins Ausland gehen?

Als Absolventin oder Absolvent können Sie sich auf eine Reihe von Programmen und Finanzierungsoptionen bewerben. Sei es für Praktika, ein gesamtes Masterstudium oder Forschungsaufenthalte während der Promotion.

Allgemein raten wir Ihnen aber, bereits während Ihres Studiums ins Ausland zu gehen. Vor allem immatrikulierten Studierenden können wir viel organisatorische und finanzielle Hilfe bieten. Außerdem profitieren sie von Austauschplätzen an unseren Partnerhochschulen sowie einer Reihe von Stipendienprogrammen. Dies gilt übrigens auch für das Promotionsstudium.

Sie haben sich dazu entschieden, nach dem Studium ins Ausland zu gehen? Klicken Sie sich durch die verschiedenen Finanzierungsoptionen und starten Sie mit dem Abenteuer Ausland:

Auslandsaufenthalt – ich komme!

Vor dem Aufenthalt

mehr erfahren

Während des Aufenthalts

mehr erfahren

Nach dem Aufenthalt

mehr erfahren