Um herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers zu würdigen, lobt unsere Universität seit dem Jahr 2020 Transferpreise aus. Damit zeichnen wir das herausragende Engagement unserer Wissenschaftler:innen aus, die im Rahmen von Forschung und Lehre gewonnenes Wissen anwenden und in Wirtschaft, Politik, Kultur oder Zivilgesellschaft übertragen.

Transferpreise 2021

2021 wurden ein Transferpreis und ein Sonderpreis verliehen. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro werden zweckgebunden für die Initiierung und Unterstützung von Aktivitäten im Sinne des Wissens- oder Technologietransfers an unserer Universität eingesetzt.
Weitere Transferpreise für Mitarbeiter:innen und Studierende verleiht die Universitätsgesellschaft.

Transferpreis 2021: Preisträgerin Professorin Dr. Elisa Hoven

Mit dem Preis würdigt die Jury ihr Engagement bei der erfolgreichen Übertragung herausragender, wissenschaftlicher Erkenntnisse in den gesellschaftlichen Diskurs und ihren Beitrag zur Profilierung der Universität Leipzig als Trägerin gesellschaftlicher Verantwortung.

Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro.

Prof. Dr. Thomas Lenk steht rechts im Bild. Prof. Dr. Elisa Marie Hoven steht links im Bild. Er überreicht ihr einen Blumenstrauß und gratuliert ihr.
Transferpreises 2021: Prof. Dr. Thomas Lenk überreicht die Auszeichnung an Prof. Dr. Elisa Marie Hoven. Foto: Christian Hüller/Universität Leipzig

Sonderpreis Transfer 2021: Preisträger Professor Dr. Utz Dornberger

Der Preis würdigt seine großen Verdienste um die Unterstützung wissenschaftsbasierter Gründungen und die wissenschaftsbasierte Unterstützung von Gründungen, um die Stärke und Sichtbarkeit der Universität Leipzig auf diesem Handlungsfeld und für seinen Beitrag zur positiven Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Leipzig.

Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro.

Prof. Dr. Thomas Lenk steht rechts im Bild. Er überreicht die Urkunde an Prof. Dr. Utz Dornberger und gratuliert ihm. Prof. Dr. Utz Dornberger steht links im Bild
Transferpreises 2021: Prof. Dr. Thomas Lenk überreicht die Auszeichnung an Prof. Dr. Utz Dornberger. Foto: Christian Hüller/Universität Leipzig

Transferpreis 2021: Jurybegründungen

Unsere Gesellschaft basiert auf einer sozialen Ordnung, die sich in Regeln und Normen manifestiert. Indem es unabdingbare Grundsätze für das menschliche Zusammenleben definiert und Verstöße sanktioniert, ist das Strafrecht dabei von fundamentaler Bedeutung. Dieser Bedeutung gerecht wird das Strafrecht jedoch nur dann, wenn nachvollzogen werden kann: Warum bestrafen wir? Was bestrafen wir? Wen bestrafen wir? Wie und welchem Zweck bestrafen wir?

Frau Professorin Elisa Hoven hat sich in herausragender Weise um eine wissenschaftsbasierte und gesellschaftlich breite Diskussion dieser und hieran anknüpfender Fragen verdient gemacht. Ihre Leistungen reichen weit über die von Jurist:innen gemeinhin erwartete Arbeit am Gesetz hinaus und stellen so einen besonders wertvollen Beitrag zu mehr Vertrauen in Wissenschaft und Rechtstaat dar. Die Ergebnisse jüngster, häufig eigener Forschungen bringt sie mit großem Engagement und merklicher Begeisterung in die öffentliche Diskussion ein und spricht dabei zu aktuellen, hochrelevanten Themen wie dem gesellschaftlicher Zusammenhalt oder der Triage im Kontext der COVID-19-Pandemie.

Ihr kontinuierliche, beeindruckend umfangreiche Medienpräsenz ist dabei gleichermaßen Mittel zum Zweck wie Beleg ihres wissenschaftskommunikatives Erfolgs. Durch eine konsistente, authentische und crossmediale Wissenschaftskommunikation nimmt sie bewusst Einfluss auf das öffentliche Agenda Setting und positioniert sich gerade auch zu kontroversen Themen wie Hate Speech, Ausländer:innenkriminalität, Tierschutz oder Sexualstrafrecht.

Im Rahmen ungezählter Publikumsveranstaltungen, in Meinungsbeiträgen und Stellungnahmen für reichenweitenstarke Medien erläutert sie strafrechtliche Positionen und Zusammenhänge und vermittelt so erfolgreich in der Interaktion zwischen Expert:innen und Lai:innen. Mustergültig für ihr Engagement steht auch die durch Elisa Hoven initiierte und verantwortete Website wires, wirerklaerenstrafrecht.de, wobei der Name der Plattform Programm ist: Niedrigschwellige wie attraktive Texte, Videos und Links zu weiterführenden Sendungen, Podcasts und Artikeln verfolgen des Ziel, Strafrecht auch für Nicht-Jurist:innen verständlich zu machen – dank der Verzahnung der Inhalte auf sozialen Medien auch hier mit großer Reichweite.

Auch in der Politik genießt Elisa Hoven parteiübergreifend Respekt und Anerkennung, sie wird als Sachverständige regelmäßig im Rahmen politischer Entscheidungsprozesse angehört und legt, unter anderem als Mitglied des Kriminalpolitischen Kreises, vielbeachtete Stellungnahmen und Vorschläge zu aktuellen und langfristig bedeutsamen strafrechtspolitischen Fragen vor. Ihre Ernennung zur Richterin am Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen ist ein weiterer Beleg ihrer Kompetenzen und deren gesellschaftlichen Mehrwerte.

Ihr Wissen und ihre Erfahrung gibt Elisa Hoven zudem an ihre Studierenden weiter und befähigt sie durch entsprechende Schwerpunkte in ihrer Lehrtätigkeit dazu, ihr rechtliches Wissen einem breiten Publikum verständlich zu machen.

Elisa Hovens großes Verdienst um den Wissenstransfer steht in mustergültiger Weise für das Anliegen der Universität Leipzig, akademisches Wissen auch außerhalb der Wissenschaft nachhaltig zugänglich und wirksam zu machen. Durch die hiermit gewürdigten Leistungen trägt sie in anerkennenswerter Weise zu Erfolg und Sichtbarkeit des Wissenstransfers an der Universität bei und vermag ihre Angehörigen für vergleichbare Aktivitäten zu begeistern.

Professorin Elisa Hoven erhält den Transferpreis der Universität Leipzig 2021 für die erfolgreiche Übertragung herausragender, wissenschaftlicher Erkenntnisse in den gesellschaftlichen Diskurs und ihren Beitrag zur Profilierung der Universität Leipzig als Trägerin gesellschaftlicher Verantwortung.

Ein wesentliches Element des Transferprofils der Universität Leipzig ist ihre Stärke auf dem Gebiet der Gründungsunterstützung. Studierende, Absolvent:innen und Wissenschaftler:innen der Universität nutzen ihr Wissen und ihre im Rahmen von Studium und Forschung gewonnenen Fähigkeiten zunehmend selbstverständlich auch zur Gründung gleichermaßen innovativer wie erfolgreicher Start-ups. Diese Erfolgsgeschichten inspirieren, sie motivieren und sie prägen die Außenwirkung der Universität Leipzig seit vielen Jahren auf besonders positive Weise – und wären in ihrer Gesamtheit nicht denkbar ohne das beispielhafte Engagement von Herrn Professor Utz Dornberger.

Utz Dornberger leitet die Gründungsinitiative Smile seit ihrer Einrichtung 2006 und konnte sie zwischenzeitlich zu einer leistungsfähigen Struktur von nationaler Sichtbarkeit aufbauen. Jungen Gründungsinteressierten zeigt er attraktive Karrierewege jenseits von Wissenschaft und Angestelltenverhältnis auf und bietet Existenzgründer:innen ideale Voraussetzungen für den erfolgreiche Weg in die Selbständigkeit. Mit großer Zuverlässigkeit leistet er so zugleich einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung der selbst gesteckten und der mit dem Freistaat Sachsen vereinbarten Ziele der Universität Leipzig auf diesem Handlungsfeld.

Sein großes Fachwissen um den Wissens- und Technologietransfer bringt er regelmäßig in Strategiefindungsprozesse der Universität Leipzig oder einzelner Fakultäten ein, er unterstützt die Implementierung konsentierter Strategien und wirkt erfolgreich als Multiplikator und Fürsprecher des Wissens- und Technologietransfers. Seit vielen Jahren ist er eine treibende Kraft der fortschreitenden, transferrelevanten Vernetzung der Universität Leipzig – in Eilenburg oder Meißen ebenso selbstverständlich wie in Tunis und Hanoi.

Auch bei der Ausweitung der Zusammenarbeit des Universitätsverbundes Halle-Jena-Leipzig um das gemeinsame Handlungsfeld der Gründungsunterstützung kam ich eine zentrale Rolle zu. Sein Engagement war Voraussetzung für erfolgreiche Einwerbung des International Startup Campus, dessen Ziel darin besteht, die Ansiedlung internationaler Gründungsteams zu fördern, Synergien gemeinsamer Qualifizierungsangebote zu bergen und Start-ups bei der Erschließung internationaler Märkte zu unterstützen. Die forschungsbasierte Förderung Kleiner und Mittlerer Unternehmen ist auch sein Anliegen im internationalen SEPT-Programm der Universität, das er bereits seit 2004 verantwortet. Immer wieder agiert er dabei auch unmittelbar als Mentor einzelner Gründungsteams, zuletzt beispielsweise als Mentor des Teams Disaster Relief System, das mit der Entwicklung einer Wasseraufbereitungsanlage ein Stipendium des Bundeswirtschaftsministeriums einwerben konnte.

Seine Expertise auf den Gebieten von Innnovation und Unternehmensentwicklung stellt Utz Dornberger ebenso bereitwillig auch in verschiedenen, transferrelvanten Gremien und Jurys außerhalb der Universität, in Leipzig und darüber hinaus zur Verfügung. Er ist Gastgeber der seit vielen Jahren erfolgreichen Leipziger Gründernacht und längst zu einer zentralen Figur und einem der prägenden Gesichter der Leipziger Gründungszene geworden, die heute entscheidend zu Aufbruch, Innovation und Wachstum in dieser Stadt beiträgt.

Professor Utz Dornberger erhält den Sonderpreis Transfer 2021 für seine großen Verdienste um die Unterstützung wissenschaftsbasierter Gründungen und die wissenschaftsbasierte Unterstützung von Gründungen, um die Stärke und Sichtbarkeit der Universität Leipzig auf diesem Handlungsfeld und für seinen Beitrag zur positiven Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Leipzig.

Transferpreise 2020

2020 wurden ein Preis des Hochschulbereichs, ein Preis der Medizinischen Fakultät und ein Sonderpreis verliehen. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 37.500 Euro werden zweckgebunden für die Initiierung und Unterstützung von Aktivitäten im Sinne des Wissens- oder Technologietransfers an unserer Universität eingesetzt.

Transferpreis des Hochschulbereichs 2020: Preisträgerin Professorin Dr. Almuth Einspanier

Professorin Almuth Einspanier erhält den Transferpreis der Universität Leipzig 2020 für die erfolgreiche Übertragung herausragender, wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung, die jenseits ihrer Tragweite für das Tierwohl in bemerkenswerter Weise Implikationen für Politik, Rechtsprechung sowie Verbraucherinnen und Verbraucher mit sich bringt.

Sie ist Universitätsprofessorin für Endokrinologie und geschäftsführende Direktorin des Veterinär-Physiologisch-Chemischen Instituts an der Veterinärmedizinischen Fakultät.

Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro.

Transferpreisträgerin Prof. Dr. Almuth Einspanier, Foto: Swen Reichhold
Transferpreisträgerin Prof. Dr. Almuth Einspanier, Foto: Swen Reichhold

Transferpreis der Medizinischen Fakultät 2020: Preisträger Professor Thomas Arendt und Dr. Jens Stieler

Professor Thomas Arendt und Dr. Jens Stieler erhalten den Transferpreis der Medizinischen Fakultät 2020 in Anerkennung  ihres außergewöhnlichen Engagements bei der Translation klinischer Forschung hin zum marktreifen Produkt und ihres Beitrags zur Bekämpfung der Alzheimerschein Krankheit.

Thomas Arendt ist Professor für Neurowissenschaft und Leiter des Paul-Flechsig-Institutes für Hirnforschung der Medizinischen Fakultät. Dr. Jens Stieler Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Paul-Flechsig-Institut.

Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro.

Transferpreisträger Prof. Dr. Thomas Arendt und Dr. Jens Stieler, Foto: Linus Stieler
Transferpreisträger Prof. Dr. Thomas Arendt und Dr. Jens Stieler, Foto: Linus Stieler

Sonderpreis Transfer 2020: Preisträger Professor Dr. Ulrich-Johannes Schneider

Mit dem Sonderpreis Transfer würdigt die Jury das Lebenswerk von Herrn Professor Ulrich-Johannes Schneider und dessen über viele Jahre erworbenen Verdienste als Wissens- und Wissenschaftskommunikator.

Ulrich-Johannes Schneider ist Direktor der Universitätsbibliothek und Professor für Kultur- und Sozialphilosophie am Institut für Kulturwissenschaften der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie.

Das Preisgeld beträgt 7.500 Euro.

Transferpreisträger Prof. Dr. Ulrich-Johannes Schneider, Foto: Swen Reichhold
Transferpreisträger Prof. Dr. Ulrich-Johannes Schneider, Foto: Swen Reichhold

Transferpreise 2020: Jurybegründungen

Die Auswahl der Preisträger erfolgte entsprechend durch eine Jury unter dem Vorsitz des Prorektors für Entwicklung und Transfer, Professor Thomas Lenk, der neben Universitätsangehörigen auch Vertreter ebendieser Gesellschaftsbereiche angehörten.

Transferpreis des Hochschulbereichs 2020

Allein in Deutschland werden täglich mehr als 100 000 männliche Eintagsküken getötet, weil ihre Aufzucht gemeinhin als unwirtschaftlich gilt. Diese Praxis zu beenden ist eine von stetig wachsenden Gesellschaftsteilen vorgetragene Forderung und erklärtes Ziel der aktuellen Bundesregierung. Zuletzt erklärte das Bundesverwaltungsgericht die Praxis zwar für zulässig, jedoch nur bis Verfahren eingeführt wurden, die eine Geschlechtsbestimmung bereits im Hühnerei ermöglichen.

Frau Professorin Almuth Einspanier ist es durch ihre richtungsweisende, endokrinologische Forschung und ihr großes Engagement gelungen, ein solches Verfahren zur Bestimmung des Geschlechts von Hühnerembryonen mittels Hormonanalyse zu entwickeln und maßgeblich zu dessen Marktreife und ökonomischer Verwertung beizutragen. Die sogenannten „respeggt -Eier“ sind heute flächendeckend im Einzelhandel erhältlich.

Der gemeinsam mit Partnern und Förderern in Wirtschaft und Politik beschrittene Weg von der Grundlagenforschung über die Patentierung bis hin zur Markteinführung der In-Ovo-Geschlechtsbestimmung von Küken steht mustergültig für das Anliegen der Universität Leipzig, akademisches Wissen auch außerhalb der Wissenschaft nachhaltig wirksam zu machen.

Der Weg dorthin Weg ist sicherlich kein einfacher gewesen. Und doch zeigt der Erfolg, dass Ausdauer und Beharrlichkeit sich auszahlen. Neben monetären Mehrwerten durch die Patentverwertung haben die gewürdigten Leistungen maßgeblich zur Sichtbarkeit des Transfers an der Universität beigetragen und dienen zudem in besonderer Weise ihrem Ziel, sich als Treiberin für gesellschaftliche Innovationen zu profilieren und ihre Angehörigen für ähnliche Aktivitäten zu begeistern.

Frau Professorin Einspanier erhält den Transferpreis der Universität Leipzig für die erfolgreiche Übertragung herausragender, wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung, die jenseits ihrer Tragweite für das Tierwohl in bemerkenswerter Weise Implikationen für Politik, Rechtsprechung sowie Verbraucherinnen und Verbraucher mit sich bringt.

Transferpreis der Medizinischen Fakultät 2020

Nicht zuletzt aufgrund der stetigen Zunahme betagter und hochbetagter Menschen stellt die Alzheimersche Krankheit unsere Gesellschaft vor große medizinische, gesundheitsökonomische und pflegerische Herausforderungen. Etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Erkrankung, täglich kommen rund 500 Neuerkrankungen hinzu. Ihre Früherkennung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu erfolgreichen Strategien der Prävention und der Therapie dar.

Herrn Professor Thomas Arendt und Herrn Dr. Jens Stieler ist es in langjähriger, im Falle von Herrn Professor Arendt über zwanzigjähriger Forschungstätigkeit gelungen, einen Blut-Test zur Frühdiagnose der Alzheimerschen Erkrankung zu entwickeln, die Methode patentrechtlich schützen zu lassen und klinisch zu validieren. In Zusammenarbeit mit einem als Lizenznehmer der Universität Leipzig agierenden US-amerikanischen Unternehmen ist die Markteinführung des Tests in greifbare Nähe gerückt.

Herr Professor Arendt und Herr Dr. Stieler erhalten den Transferpreis der Medizinischen Fakultät 2020 in Anerkennung  ihres außergewöhnlichen Engagements bei der Translation klinischer Forschung hin zum marktreifen Produkt und ihres Beitrags zur Bekämpfung der Alzheimerschein Krankheit.

Sonderpreis Transfer 2020

In ungezählten Vorträgen, Ausstellungen und anderen öffentlichkeitswirksamen Formaten weckt Herr Professor Ulrich-Johannes Schneider unermüdlich und weit über die fachlichen Grenzen von Philosophie und Bibliothekswesen hinaus Interesse, sensibilisiert für die Relevanz akademischen Wissens und macht dieses Wissen außerhalb akademischer Kontexte zugänglich und wirksam.

Beispielhaft für seine Verdienste steht Herrn Professor Schneiders Engagement um den Leipziger Wissenschaftstalk „Thomasius-Club“. Für das regelmäßige Stattfinden und den Erfolg dieses öffentlichen, ein diverses Publikum einbeziehenden Formats der transparenten Wissenskommunikation zwischen Academia und Stadtgesellschaft zeichnet er – unter anderem als Ko-Moderator – seit den Anfängen der Veranstaltungsreihe 2006 maßgeblich verantwortlich.

Nicht zuletzt spiegelt sich Herrn Professor Schneiders Anliegen, den an der Universität Leipzig tradierten und stetig erweiterten Wissensschatz weiten Gesellschaftsteilen zugänglich zu machen, auch in seinen richtungsweisenden Bemühungen wider, die Universitätsbibliothek zunehmend als Ort des Austauschs und der Begegnung zu kultivieren, wobei er sich Mitteln der Innenarchitektur ebenso wie Mitteln der Digitalisierung bedient.

Mit dem Sonderpreis Transfer würdigt die Jury das Lebenswerk von Herrn Professor Ulrich-Johannes Schneider und dessen über viele Jahre erworbenen Verdienste als Wissens- und Wissenschaftskommunikator.

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